Wissenstransfer mit Wikis und Weblogs PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Wiki-Software weniger Gestaltungsmöglichkeiten für Layout wissenstransfer mit Wikis und Weblogs PDF Design der Webseiten. Redaktionssystemen, setzen Wikis auf die Philosophie des offenen Zugriffs: idealerweise kann jeder Nutzer jeden Eintrag lesen und bearbeiten. Fehlern oder Vandalismus erlaubt, eine frühere Version einer Seite schnell wiederherzustellen.


Författare: Alexander Stocker.
Anwendungen und Technologien des Web 2.0 finden immer mehr in die Unternehmenswelten Einzug, um dort Mitarbeiter verstärkt zum Wissenstransfer zu bewegen – eine Entwicklung, die mit dem Begriff „Enterprise 2.0“ bezeichnet wird. Alexander Stocker und Klaus Tochtermann stellen in elf umfangreichen Fallstudien dar, wie Wikis und Weblogs erfolgreich im Unternehmen eingesetzt werden können. Mit ihrem Buch wollen sie vor allem auch Entscheidungsträger aus der Wirtschaft dabei unterstützen, Nutzen und Erfolg von Web 2.0 im Kontext von Unternehmen besser zu erkennen. Das Buch vermittelt das notwendige Grundverständnis, um eigene Projekte im Umfeld von Web 2.0 effizienter und effektiver durchzuführen. Für die 2. Auflage wurde das Buch korrigiert und um neue Entwicklungen ergänzt.

Titel einer Seite meist auch als Linkadresse. Links auf nichtexistente Seiten werden dann nicht als Fehler angezeigt, sondern es erscheint ein Formular, um die neue Seite anzulegen. Eine Vernetzung mit anderen populären Wiki-Diensten wird teils durch sog. Rechner zur persönlichen Informationsorganisation verwendet werden, etwa in Form eines Desktop-Wikis. Die Entwicklung des Wikis als Medium ist eng mit dem World Wide Web verbunden.

Es wurde erst durch dieses zu einem Erfolgsmodell, auch wenn seine Vorläufer bis in die 1970er Jahre zurückgehen. Die Änderbarkeit der Seiten durch jedermann setzt zudem eine ursprüngliche Idee des World Wide Web konsequent um. In der Softwareentwicklung wurde der immense Nutzen von Wikis für ein effektives Wissensmanagement in einem kollaborativen Umfeld zuerst erkannt, was vermutlich auf die Technikaffinität der Mitarbeiter zurückzuführen ist. Ebenfalls auf ZOG basierte der Document Examiner von Janet Walker, der ab 1985 zur Darstellung von Computer-Anleitungen verwendet wurde. Den Namen wählte Cunningham, da er bei der Ankunft am Flughafen auf Oʻahu die Bezeichnung Wiki Wiki für den dortigen Schnellbus kennengelernt hatte.

Cunninghams Konzept stieß in der Software-Entwicklergemeinde auf reges Interesse, das schnell anwuchs. Wikis entwickelten sich schnell zu einem beliebten Instrument in der Szene rund um die freie Software, in der sie als Instrument zur Unterstützung der Kommunikation und der Ideenorganisation unter den Entwicklern genutzt wurden. Bis 2001 waren Wikis als Medium weitgehend auf die Software-Entwicklerszene beschränkt, weshalb das öffentliche Interesse an ihnen außerhalb dieser spezialisierten Szene begrenzt war. Dennoch wurden mit anderen Softwarekonzepten bereits kollaborative Webportale mit ähnlichen Zielen, wie Everything2, entwickelt.

Die Popularisierung des Wiki-Konzeptes geht auf die Online-Enzyklopädie Wikipedia zurück. In den Folgejahren wurden, zum Teil aus der Wikipedia-, zum Teil aber auch aus der Meatball-Community heraus, neue Webportale auf Wiki-Basis gegründet. Kommerzielle Wikifarmen, die ihre Dienste oft kostenlos anbieten, führten dazu, dass es nach und nach nahezu zu jedem möglichen Thema ein eigenes Wiki gibt. Der Erfolg von Wikipedia führte zu verschiedenen Bestrebungen, das Wiki-Konzept zu verbessern. Eine weitere Entwicklung ist die Erweiterung von traditionellen Web-Portalen verschiedener Art durch Wiki-Funktionen. So kann im Wissensportal Google Knol jeder Interessierte Texte einstellen und bestimmen, ob er seine Inhalte zur kollaborativen Bearbeitung nach Wiki-Art freigibt oder nicht. Auf Wiki-Basis wurden weiterhin etwa seit 2005 computergenerierte Datenbanken erstellt, die von den Web-Benutzern bearbeitet und so verbessert werden können.

Diese Wikis sind meist stark strukturiert und nutzen in hohem Maße Vorlagen. Durch Softwareerweiterungen wurde das Wiki-Konzept um die Darstellung von ab 2005 populären Inhalten wie Web-Videos erweitert sowie auf zukünftig erwartete Internetphänomene wie das Semantische Web vorbereitet. Im März 2007 wurde das Wort wiki in das Oxford English Dictionary aufgenommen. Eine Reihe von Wikis, Regiowikis genannt, wurden speziell für einzelne Städte und deren Themenkreise eingerichtet. Das größte der Welt ist das Stadtwiki Karlsruhe.

Hierbei ist gegebenenfalls das Engagement der Mitarbeiter unverzichtbar. Laut einer Studie von Forrester Research wird sich der Einsatz von Unternehmenswikis im Rahmen von Enterprise 2. 0 von 2007 bis 2013 in etwa verzehnfachen. Die Unternehmensberatung Gartner schätzte, dass 2009 ungefähr die Hälfte der Unternehmen ein Wiki installiert haben. Abteilungswikis versuchen das Wissen eines Unternehmens bzw. Projektbezogene Wikis dagegen sind speziell auf ein einzelnes Projekt zugeschnitten. Sie haben wie die zugehörigen Projekte oft nur eine begrenzte Lebensdauer und sollen oft nur für einen bestimmten Personenkreis zugänglich sein.

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