Weltmaschinen PDF

Ein Orrery oder eine Planetenmaschine ist ein mechanisches Gerät, das den Weltmaschinen PDF der Planeten um die Sonne veranschaulicht. Ursprünglich gab es für das Orrery die Bezeichnung Planetarium.


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Sie sind zu unverzichtbaren Bestandteilen der globalisierten Medienwelten des 21. Jahrhunderts geworden. Was heißt das für die Spiele und was für die Welt? Ist die globale Omnipräsenz digitaler Spiele ein verbindendes oder ein trennendes Phänomen? Reproduzieren diese Weltmaschinen alte Machtstrukturen und Narrative oder bilden sich hier neue Verbindungen und Schwerpunkte heraus, die auf eine zunehmend integrierte globale digitale Kultur hindeuten?
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Eine Art transparenter Orrerys, die von einem Projektor beleuchtet wurden, sodass auf einer Leinwand die Planetenbewegungen gezeigt werden konnten, wird Eidouranion genannt. Je nachdem, welche Himmelsobjekte dargestellt wurden, unterscheidet man zwischen verschiedenen Sonderformen wie Tellurium oder Jovilabium. Sonderfall einer Planetenmaschine zur Demonstration der Bewegungen von Erde und Mond. Die Modelle dieser Himmelskörper drehen sich an einem Hebelarm um eine Lichtquelle, die die Sonne darstellen soll. Mit einem Tellurium lassen sich die Entstehung der Jahreszeiten, Mondphasen und Finsternisse veranschaulichen. Tellurium, mit dem er auf einem Porträt aus dem Jahre 1631 abgebildet ist, ein frühes mechanisches Handplanetarium. Tellurium ist auch die ursprüngliche Schreibweise für das chemische Element Tellur.

Ein Orrery von Robert Brettell Bate, circa 1812. Heute im Thinktank, Birmingham Science Museum. Als Erster entwarf Galileo Galilei ab 1612 fünf Versionen aus Pappkarton. Sie besaßen keine Zahnräder und dienten als Rechengerät, um die Positionen der vier Monde und ihre Verfinsterung vorherzuberechnen. Die Zeitpunkte wurden benötigt, um den Längengrad besonders auf See zu bestimmen. Ein Jovilabium mit einem Zahnradgetriebe entwarf erstmals 1677 der Astronom Ole Rømer.

Es wurde mit einer Handkurbel angetrieben und zeigte den Umlauf der Monde mit Verfinsterungen und Transiten und sollte auch bei der Längengrad-Bestimmung hilfreich sein. Geräte stammen von John Flamsteed und Lothar Zumbach von Koesfeld. Ein Modell befindet sich im Astronomie-Kabinett in Kassel. Ein anderes Jovilabium wurde 1677 von Giovanni Domenico Cassini entwickelt.

Es besaß statt der Zahnräder und Stangen fünf drehbare Scheiben. Mit ihm sollte der Schattenbereich des Jupiters eingezeichnet werden können. Die mittlere Umlaufzeit und die unterschiedliche Schattenrichtung beim Umlauf der Erde um die Sonne werden korrekter wiedergegeben. Es weist auch die gebundene Rotation der Monde auf. Sie zeigen immer dieselbe Seite zum Jupiter, wie der Erdmond zur Erde. Es steht heute im Museum für Wissenschaftsgeschichte in Oxford. Ein weiteres von Pearson 1800 entworfenes Gerät ist Teil einer Astronomischen Uhr in der Royal Institution in London.

Auch im Science Museum London ist ein Jovilabium von Pearson zu sehen. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Jovilabien ihre Zweckbestimmung, genaue Hilfen bei der astronomischen Längengradbestimmung zu sein, nicht erfüllten. Das Planetarium zeigt die Sonne auf dem zentralen Haltestab und die Planeten Merkur, Venus, Erde und Jupiter mit vier Monden auf Metallauslegern. Das Uhrwerk treibt ein Planetarium in einer Glaskugel an. Die Sonne steht fest im Zentrum und wird von den damals bekannten Planeten umkreist.

Vorne enthält ein Himmelsglobus ein Gehwerk, das ein Modell des geozentrischen Weltsystems antreibt. Planetenmaschine im Museo Correr in Venedig. Eine Bestandsaufnahme der Schriften zu vier fränkischen Planetenmaschinen des 18. Jahrhunderts aus dem Kreis um Johann Georg Neßtfell unter besonderer Berücksichtigung der Beiträge von Johann Ludwig Fricker und Johann Zick.

Mit einer Bibliographie zu Johann Georg Neßtfell. The evolution of planetariums, orreries, and astronomical clocks. University of Toronto Press, Toronto 1978, ISBN 0-8020-2312-6. Alfred Munz: Philipp Matthäus Hahn Pfarrer und Mechanikus. Ernst Zinner: Deutsche und niederländische astronomische Instrumente des 11.

Gottlob Leberecht Schulze: Neue astronomische Versinnlichungswerkzeuge und deren vielseitiger Gebrauch, für Lehrer und Freunde der astronomischen Wissenschaften beschrieben. Lehrbuch der Astronomie für Schulen und zum Selbstunterricht etc. Bestandskataloge der Museen der Stadt Kempten, Bd. Diese Seite wurde zuletzt am 20.

Oktober 2018 um 21:53 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Ein Orrery oder eine Planetenmaschine ist ein mechanisches Gerät, das den Umlauf der Planeten um die Sonne veranschaulicht. Ursprünglich gab es für das Orrery die Bezeichnung Planetarium. Eine Art transparenter Orrerys, die von einem Projektor beleuchtet wurden, sodass auf einer Leinwand die Planetenbewegungen gezeigt werden konnten, wird Eidouranion genannt.

Je nachdem, welche Himmelsobjekte dargestellt wurden, unterscheidet man zwischen verschiedenen Sonderformen wie Tellurium oder Jovilabium. Sonderfall einer Planetenmaschine zur Demonstration der Bewegungen von Erde und Mond. Die Modelle dieser Himmelskörper drehen sich an einem Hebelarm um eine Lichtquelle, die die Sonne darstellen soll. Mit einem Tellurium lassen sich die Entstehung der Jahreszeiten, Mondphasen und Finsternisse veranschaulichen. Tellurium, mit dem er auf einem Porträt aus dem Jahre 1631 abgebildet ist, ein frühes mechanisches Handplanetarium.

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