Tom Gates, Band 08 PDF

Can ist eine 1968 in Köln gegründete avantgardistische Band, die keinem bestimmten Musikstil zuzuordnen ist und es ablehnt, als Rockband bezeichnet zu werden. Gründer und künstlerischer Kern der Band waren der Keyboarder Irmin Schmidt und der Bassist Holger Czukay. Beide hatten bei Karlheinz Stockhausen an der Musikhochschule Köln Komposition studiert. Ab 1968 probte die Band zunächst in Schloss Nörvenich, tom Gates, Band 08 PDF sie sich im Juni 1968 zu einer Jamsession in der Besetzung Karoli, Czukay, Schmidt, Liebezeit und Johnson traf.


Författare: Liz Pichon.

Bei Tom ist mal wieder mächtig was los: Seine Band, die Dogzombies, probt wie wild für ihren nächsten Auftritt. Sein Sitznachbar Marcus Meldrew nervt übelst, wo es nur geht. Papa blamiert Tom mit unfassbar peinlichen Outfits beim Elternabend. Und die Fossilien (Toms verrückte Großeltern) halten mal wieder die ganze Familie auf Trab. Tom muss natürlich versuchen, alle vorprogrammierten Katastrophen zu verhindern. Da ist es doch kein Wunder, dass er hin und wieder ein bisschen spät dran ist. Oder vielleicht ist Tom ja auch gar nie zu spät, die anderen sind halt immer alle viel zu früh! Das muss jetzt nur noch sein Lehrer Mr. Fullerman kapieren …

Im August 1968 lernte Hildegard Schmidt in Paris den Bildhauer Malcolm Mooney kennen, der als neuer Sänger zur Band stieß. Die übrigen Bandmitglieder akzeptierten seinen Vorschlag, die Band The Can zu nennen. Johnson verließ die Gruppe wenig später, da er die immer rockigere Ausrichtung der Musik nicht mittragen wollte. Vollendung der Liebe auf, der am 5. Juni 1969 in die Kinos kam. Die erste LP Monster Movie entstand am 25.

Juli 1969 in Schloss Nörvenich und beinhaltet Spontankompositionen. Deren lediglich auf 500 Exemplare veranschlagte erste Auflage wurde in zwei Wochen verkauft. 000 Exemplaren geplant, wurde 1976 jedoch zur Unlimited Edition erweitert und enthielt bis dahin unveröffentlichte Titel. Im Mai 1977 verließ Czukay die Band, Rosko Gee von der britischen Rockband Traffic hatte bereits auf Saw Delight dessen Bass-Part übernommen.

Nach den Sessions zur LP Can im Februar 1978 löste sich die Gruppe schließlich auf. Im selben Jahr verließ Karoli die Band, 1980 zog Schmidt mit Familie in die Provence. Spätere Auftritte erfolgten unter der Bezeichnung Can Solo-Projects mit einzelnen ehemaligen Bandmitgliedern. 1986 oder 1987 fanden sich Can in der Besetzung von Monster Movie erneut zusammen, nachdem Malcolm Mooney hinter seinem Sofa ein Flugticket gefunden hatte, das ihm die anderen Mitglieder ein Jahrzehnt zuvor gesendet hatten. The Lost Tapes mit verschollenen Aufnahmen von etwa 30 Stunden Spieldauer. Einem größeren Publikum bekannt wurde die Band durch Filmmusik, so etwa zu Tom Toelles Fernsehfilm Das Millionenspiel, ausgestrahlt am 18.

Ihr Konzert 1970 auf der Soester Allerheiligenkirmes im Karussell der Jugend war der erste komplette Live-TV-Auftritt. Er wurde vom WDR mitgeschnitten und dort am 6. Die Band war in Großbritannien trotz der verhaltenen Verkaufszahlen sehr bekannt. Die erste Tournee durch England fand bereits ab 28. April 1972 statt, beginnend in London und endend am 8. Eine umfangreiche England-Tournee startete am 16. Can setzten in ihrer Spielweise, der Art des Zusammenspiels und in der Produktionsmethode experimentelle Akzente, die von der konventionellen Rockmusik deutlich abwichen.

Ein Mitarbeiter von Stockhausen, der Komponist, Flötist und Live-Elektroniker David Johnson gehörte zu den Gründungsmitgliedern von Can. Der einzige, der zur Gründungszeit Erfahrung im Bereich Rockmusik aufweisen konnte, war der junge Gitarrist Karoli, der bereits in verschiedenen Beatgruppen gespielt hatte. Ein anderer Einfluss, der alle Mitglieder der Formation prägte, war Weltmusik und Folklore aus allen Teilen der Erde. Im Laufe ihres Schaffens kamen ständig neue Einflüsse wie Disco, aber auch technische Neuerungen hinzu, wodurch sich ihr Klangbild nach und nach veränderte.

Ihr entscheidender Beitrag zur Musikgeschichte liegt darin, dass sie wie kaum eine andere Band eine von der klassischen Liedstruktur unabhängige Ästhetik repetitiver Klangkompositionen entwickelte. Damit sind Can richtungsweisend für die Musik der 1970er, 1980er und 1990er Jahre. So beriefen sich beispielsweise Punkbands wie die Buzzcocks auf Can. Neben den Einstürzenden Neubauten, Kraftwerk und den Scorpions zählen Can zu den weltweit erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Bands. Von den Rattles bis Nena: Zwei Jahrzehnte Heimatklang. One Head’s Guide to the Große Kosmische Musik. Robert von Zahn: Irmin Schmidt, Holger Czukay, Jaki Liebezeit: CAN.

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