Theaterpädagogisches Schauspieltraining PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Theaterpädagogisches Schauspieltraining PDF bedeutet, etwas ohne Vorbereitung, aus dem Stegreif dar- oder herzustellen. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Improvisation auch den spontanen praktischen Gebrauch von Kreativität zur Lösung auftretender Probleme.


Författare: Fu Li Hofmann.

Theaterpädagogische Arbeit bekommt erst durch die Orientierung an der persönlichen und künstlerischen Entwicklung des Schauspiel-Ensembles ein klares Profil.
Dieses Buch richtet sich nicht nur an Menschen, die sich mit Theaterpädagogik oder Schauspiel befassen, sondern auch an alle, die das Spiel und die Kreativität des Einzelnen ins Zentrum ihrer Arbeit stellen (wollen). Fu Li Hofmanns anschauliche Auseinandersetzung mit Grundlagen, Abgrenzungen und zentralen Merkmalen eines »theaterpädagogischen Schauspieltrainings« ermöglicht einen spannenden Brückenschlag zwischen fachwissenschaftlicher Reflexion und praktischer Handreichung.

Das Verb improvisieren wurde im 18. Jahrhundert aus dem italienischen improvviso entlehnt, das zu improvviso im Sinne von unvorhergesehen, unerwartet entstanden ist. Zugrunde liegt dem italienischen Wort das lat. Die Fähigkeit zur Improvisation ist eine wichtige Voraussetzung für die Arbeit als Unterhaltungskünstler oder etwa als Fernsehmoderator, da eine Darbietung erst lebendig wird, wenn man auf die jeweilige Situation reagieren kann. Der Mülheimer Jazzmusiker Helge Schneider wurde durch Bühnenshows bekannt, in denen er improvisierte Geschichten und Lieder vorträgt. Freie Assoziation und Improvisation ist das wichtigste Element seiner Arbeit. Als Improvisation wird die Form musikalischer Darbietung Einzelner oder ein Zusammenspiel Mehrerer verstanden, deren Tonmaterial und Klangfolge in der Ausführung selbst entsteht und nicht vorher schriftlich fixiert worden ist.

Unter dem Einfluss der Improvisation in der Musik, z. John Cage, ist Anfang der 1970er Jahre die Tanzform Contact Improvisation entstanden. In der Contact Improvisation wird ohne feste Formen und ohne vorhersehbare Bewegungen getanzt. Die körperlichen Reflexe spielen daher eine besondere Rolle. In der Schauspielerausbildung ist Improvisation ein grundlegender Teil. Und sie wird vielfach in einer Inszenierung verwendet, um sich in deren Anfangsphase einem Stück annähern zu können.

Darüber hinaus gab und gibt es auch immer wieder Theaterformen, die die Improvisation vor das Publikum bringen. In der Organisation der Betriebswirtschaftslehre verwendet man den Begriff der Improvisation in Zusammenhang mit fallweisen, ungeplanten Regelungen. Im Zentrum jedes Managementansatzes und jeder Organisationstheorie steht stets die Frage nach der Strukturierung von Kommunikationsprozessen. Buchhandlung Walther König, Köln 2002, ISBN 3-88375-605-9. Theo Jörgensmann, Rolf-Dieter Weyer: Kleine Ethik der Improvisation: vom Wesen, Zeit und Raum, Material und Spontangestalt.

Karlheinz Essl, Jack Hauser: Improvisation über „Improvisation“. Experiencing Risk, Spontaneity and Improvisation in Organizational Change. Paricia Shaw: Changing Conversations in Organizations. Weik: Making Sense of the Organization, Blackwell Publishing 2001, ISBN 978-0-631-22319-1.

Diese Seite wurde zuletzt am 15. Dezember 2018 um 13:08 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Zur Navigation springen Zur Suche springen Die Theaterpädagogik ist eine eigenständige Disziplin, die sich zwischen den Bereichen Theater und Pädagogik bewegt. Sucht- und gewaltpräventive Projekten, integrative Arbeit usw. Weiterhin beschäftigen inzwischen viele Theaterhäuser Theaterpädagogen, deren Aufgabe es ist, den Kontakt zwischen Theater und Publikum zu entwickeln und auszubauen.

Im theaterpädagogischen Prozess können zahlreiche Lernfelder gestaltet werden, die es dem Theaterpädagogen ermöglichen, die Teilnehmer in ihrer persönlichen und eine Gruppe in ihrer strukturellen Entwicklung zu fordern und zu fördern. Dabei kommt es zu ganz unterschiedlichen Gewichtungen der ästhetischen, gruppendynamischen, inhaltlichen und pädagogischen Anteile. Spiel als Vehikel nutzen, um die jeweiligen Ziele zu erreichen. Es umfasst sowohl künstlerische, als auch pädagogische Aspekte. Zu einer Konkretisierung des Begriffs resp. Das SAFARI-Modell wurde von der Theaterpädagogin Gabriele Czerny entwickelt. Dabei steht hinter jedem Buchstaben ein Grundatz der Theaterpädagogik.

Sie sind voneinander abhängig und geben den theaterpädagogischen Rahmen vor. Der Stoff dient als Spielimpuls für das Theaterspiel. Er muss durch die pädagogische Fachkraft genau untersucht werden, um die wichtigsten Merkmale festzustellen. Diese Untersuchung bildet die Grundlage für alle weiteren Impulse. Der Stoff sollte die Fantasie der Kinder ansprechen, sie zu sinnlich-körperlichen Darstellungen bewegen und sie zur Selbstreflexion anregen.

Bevor man sich an einen Text heranwagt, sollte man mit den Kindern Aufwärmübungen für Körper, Atem, Stimme, Rhythmus, Raum und Bewegung durchführen. Dabei soll ein Gespür für den eigenen Körper entwickelt werden, damit die Kinder diesen auf verschiedene Weisen kennenlernen können. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben sich in andere Figuren hineinzuversetzen. Weißt du noch, wie die Wellen gerauscht haben ?

Hier geht es hauptsächlich um Improvisationen. Die Kreativität und Spontanität der Kinder steht im Mittelpunkt. Aus den Improvisationen können anschließend ganze Szenen entwickelt werden. Bisherige Erfahrungen mit der Geschichte werden aufgegriffen.

Die Kinder können sich nun eine eigene Geschichte ausdenken. Die improvisierte Szenen werden nun zu einer zusammenhängende Geschichte. Bei der Darstellung sollen alle Kinder mitwirken. Die Bewegung spielt hier eine zentrale Rolle für die Ausdrucksfähigkeit der Szenen. Auch die Sprache der Kinder soll gefördert werden, so besteht die Möglichkeit für solistisch, aber auch chorisch gesprochene Textpassagen. Der Ausbildungsgang zum Beruf des Theaterpädagogen ist nicht durch staatliche Vorgaben geregelt. Theaterpädagogik wird in grundständigen oder Aufbaustudiengängen an Hochschulen und Fachhochschulen gelehrt und schließt mit einem Diplom-, Bachelor- oder Masterabschluss ab.

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