Technische Umweltchemie PDF

Dieser Artikel befasst sich mit industriell und im Labor hergestellten chemischen Stoffen. Technische Umweltchemie PDF den übergeordneten Begriff siehe chemischer Stoff. Chemikalien sind industriell oder im Labor hergestellte oder verwendete chemische Stoffe.


Författare: Stefan Fränzle.

Das vorliegende Buch will den Leser zu einem vertieften Verständnis von Grundlagen und Anwendungen des transdisziplinären Wissensgebiets Technische Umweltchemie führen, indem es den Weg vom chemischen Phänomen oder Beschreibungsansatz zur umweltchemischen Anlage oder Problemlösung nachzeichnet, der in anderen Werken meist nicht einmal erwähnt ist.
Daher beginnt es mit einer Darstellung der historischen und konzeptionellen Entwicklung der Umweltchemie und leitet über zu grundlegenden Fragen der Umweltkompartimente Luft, Wasser, Boden und daraus resultierenden Beeinflussungen von Lebewesen. Es folgt eine Betrachtung des Schadstoffbegriffs. Chemische Konzepte und Begriffe (Fällung, Redoxpotential, Photochemie usw.) bahnen, weil im Zusammenhang mit Umweltproblemen eingeführt und diskutiert, den Weg vom Verständnis des rein chemischen Vorgangs zu dem eines Umweltproblems bzw. seiner Behebung. Zu den danach betrachteten physikalisch-chemischen Aspekten von Reinigungsverfahren zählen Energetik und Materialanforderungen (Reagenzien und Katalysatoren) sowie Implikationen der chemischen Kinetik in Umweltsystemen.
Das Buch wird abgerundet durch Fallstudien zu konkreten Problemstoffen (CO2 und EDTA) sowie Verfahren der Behandlung und Kartierung von Umweltbelastungen, die eine Brücke zur Praxis schlagen. Hierzu trugen zusätzliche Autoren als erfahrene Praktiker bei.

Harnstoff, Kaliumnitrat und Schwefel würde man eher zu den Chemikalien zählen, auch wenn sie in der Natur vorkommen und nicht in Laboratorien, chemischer Industrie oder Bioreaktoren hergestellt wurden. Im engeren Sinne gelten nur Stoffe als Chemikalien, die auch im Chemielabor oder in der chemischen Industrie hergestellt oder eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Klassifikationen für Chemikalien. Spezialbezeichnungen der Hersteller für ultrareine Chemikalien zur Analyse im Ultraspurenbereich, ausführlicher Garantieschein mit Maximalgehalten vieler relevanter Verunreinigungen liegt der Flasche bei. 000 Chemikalien auf dem Markt erhältlich, wobei die Schätzung von industriell eingesetzten Chemikalien von 25. Davon werden mehrere tausend Stoffe in Europa in größeren Mengen verwendet.

Jedes Jahr werden weltweit über 1. Viele dieser Chemikalien kommen auch natürlich vor. Der Chemical Abstracts Service weist jeder Chemikalie eine CAS-Nummer zu, welche eine eindeutige Kennzeichnung darstellt. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 25. In: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Johannes Arends: Volkstümliche Namen der Drogen, Heilkräuter, Arzneimittel und Chemikalien. Myth Versus Fact About Chemicals in Commerce, abgerufen am 19.

Robert Schultz-Heienbrok: Arzneimittel verstehen Die Kunst, aus Risiken Nutzen zu machen. European Commission: Re-evaluation – European Commission, abgerufen am 19. BfR: OECD-Programm zur Bewertung von Chemikalien mit hohem Produktionsvolumen – BfR, abgerufen am 19. Pressemitteilung zur 100 millionsten Verbindung in CAS vom 29. Perfetti: The Chemical Components of Tobacco and Tobacco Smoke.

CRC Press, 2016, ISBN 978-1-4665-1552-9, S. Lars Pingel: Energetische Nutzung von Erdöl – Künftige Entwicklung, Reserven und Prognosen. GRIN Verlag, 2008, ISBN 978-3-640-14195-1, S. Diese Seite wurde zuletzt am 13. Januar 2019 um 22:47 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Die Technische Chemie beschäftigt sich mit der Überführung chemischer Reaktionen und Prozesse in technische Verfahren sowie der Optimierung bestehender Prozesse und Verfahren unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten. Die Schwerpunkte der Forschung und Lehre liegen dabei auf der Katalysator- und Verfahrensentwicklung, den mechanischen und thermischen Grundoperationen, der Prozesskunde sowie der Chemischen Reaktionstechnik. Schwefelsäurefabrik nach dem Bleikammerverfahren in der zweiten Hälfte des 19. Erste Anfänge der Technischen Chemie lassen sich bereits im siebzehnten Jahrhundert durch die Arbeiten von Johann Rudolph Glauber über die Herstellung von Säuren und Salzen finden. Schon früh wurde das Wissen der Technischen Chemie in Lehrbüchern zusammengefasst. Technische Chemie ist derjenige Theil der angewandten Chemie, welcher die chemischen Grundsätze der Fabriken, Manufakturen, Künste und Handwerker, und ihre vortheilhafte Anwendung auf diese lehrt.

Handbuch der technischen Chemie, Band 1, von Johann Friedrich Gmelin, 1795. Die Geschichte der Technischen Chemie im eigentlichen Sinne ist aber an die Entwicklung der Chemischen Industrie als Wirtschaftszweig gebunden. Um die Diskrepanz zwischen den Anforderungen der Industrie an die Absolventen und der universitären Ausbildung zu überbrücken, wurden Ende des neunzehnten Jahrhunderts auf Initiative der Deutschen Chemischen Gesellschaft und Carl Duisberg vermehrt Institute für Technische Chemie gegründet. Einen Meilenstein der Technischen Chemie am Anfang des 20. Jahrhunderts stellte die Ammoniaksynthese nach Haber und Bosch dar. In den zwanziger und dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts waren die Kohle- und Acetylenchemie die dominierenden Themen der Technischen Chemie. Die Verfügbarkeit von preiswertem Erdöl nach 1950 und damit auch von Ethylen führte zu einer beispiellosen Ausweitung der industriellen Chemieproduktion und damit zu immer neueren Entwicklungen in der Technischen Chemie.

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