Technik und Naturwissenschaft im Jugendalter PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Hochbegabung ist eine weit über dem Durchschnitt liegende intellektuelle Begabung eines Menschen. Es reduziere die intellektuelle Befähigung auf einen eindimensionalen Zahlenwert, behaupte, dass technik und Naturwissenschaft im Jugendalter PDF per Intelligenztest gemessen werden könne und teile Menschen je nach Messergebnis in Gruppen von unterschiedlichem Wert ein. Hochbegabte Kinder gelten als anfällig für Minderleistung und problematisches Sozialverhalten.


Författare: Hans-Jürgen Wensierski.
3.000 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7, 10 und 12 an Gymnasien und Gesamtschulen wurden befragt, um ihre Einstellungen und Orientie¬rungsmuster im Bezug auf Technik und Naturwissenschaften zu erforschen. Anhand dieser Daten wird der Einfluss von Familie, Schule und Freizeitaktivitäten auf diese technikbezogenen Orientierungen aus einer genderbezogenen Perspektive untersucht. Gleichzeitig wird die Entwicklung von Studienfach¬orientierungen in den Blick genommen.
Unter Mitarbeit von Daniel Holtermann, Janett Launhardt, Sandra Fahle, Stephanie Zylla, Juliane Schapper und Katja Prochatzki

Eltern verwechseln daher bei ihren Kindern oft Lernbehinderungen und Verhaltensstörungen mit Hochbegabung. Es gibt keinen Konsens in Forschung und Lehre über die genauen Ursachen von Hochbegabung. Hochbegabter betragen auf der deutschen Skala 130 oder mehr. Eine Definition von Hochbegabung bezeichnet im engeren Modell ein weit über dem Durchschnitt liegendes Maß an Intelligenz. In der differentiellen Psychologie gelten nach der häufigsten Definition Menschen als hochbegabt, deren Testergebnisse bei einem Intelligenztest den Mittelwert um mehr als zwei Standardabweichungen übertreffen.

Da sich die Intelligenz der Bevölkerung im Laufe der Zeit verändern kann, müssen IQ-Tests regelmäßig neu geeicht werden. Würde ein nach Maßstäben der 1990er-Jahre Normalbegabter mit Menschen zu Anfang des 20. Jahrhunderts verglichen, würde er im Vergleich als hochbegabt gelten. Wechselwirkung von Fähigkeitenentwicklung und Umwelt betont. Personen angewendet wird, die in einem bestimmten Bereich hohe Leistungen erzielen. Der Begriff der Höchstbegabung, der manchmal im Kontext mit IQ-Werten verwendet wird, ist wissenschaftlich nicht einheitlich definiert und auch nicht gebräuchlich.

Bevölkerung liegt, also 145 oder mehr beträgt. Hochbegabung wird rein quantitativ definiert, weil es bis jetzt nicht gelungen ist, qualitative Unterschiede in der kognitiven Leistungsfähigkeit zwischen Hochbegabten und durchschnittlich Begabten, die einer Replikation standhalten, ausfindig zu machen. In der Umgangssprache werden hochbegabte Kinder mit herausragenden Fähigkeiten in speziellen Disziplinen häufig als Wunderkinder bezeichnet. Es ist umstritten, welche Faktoren zum Auftreten einer Hochbegabung führen. Allgemein wird angenommen, dass es sich um die Kombination verschiedener günstiger Faktoren handelt.

Auch wenn ein gesicherter Zusammenhang zwischen Intelligenz und genetischer Veranlagung besteht, spielt das soziale Umfeld, vor allem während der Kindheit, eine große Rolle bei der Intelligenzentwicklung. Auch für das Wachstumshormon IGF-1 wird ein Zusammenhang vermutet. Kinder älterer Mütter haben häufig einen hohen Spiegel dieses Hormons und tatsächlich konnte nachgewiesen werden, dass Kinder älterer Mütter tendenziell intelligenter sind. In der Fachwelt besteht ein weitgehender Konsens darüber, dass Hochbegabung eine genetische Komponente aufweist. Umstritten ist hierbei der Anteil dieser Komponente, wobei erschwerend hinzukommt, dass die Expression bestimmter Gene wiederum von Umwelteinflüssen abhängen kann. Allerdings ist Intelligenz und somit auch Hochbegabung nicht durch ein einzelnes Mastergen zu erklären, sondern es spielen wahrscheinlich eine Vielzahl von Genen eine Rolle.

So identifizierten Forscher insgesamt 47 Genabschnitte, die mit der Ausprägung der kognitiven Fähigkeiten korrelierten. Jedoch trägt keine dieser Genvarianten mehr als 0,4 Prozent zur Intelligenz bei. Während umstritten ist, zu wie viel Prozent die Intelligenz genetisch bedingt ist, ist unumstritten, dass sich die genetischen Einflüsse mit zunehmendem Lebensalter immer stärker auf die Intelligenz auswirken. Es existiert auch ein Zusammenhang mit dem Geschlecht: Obwohl der Mittelwert der Intelligenzquotienten von Frauen und Männern gleich ist, zeigen die Intelligenzwerte der Männer eine breitere Streuung. Dies bedeutet, dass es bei Männern sowohl mehr Hochbegabte als auch mehr Fälle mit besonders geringem IQ gibt. Es konnte gezeigt werden, dass verschiedene Umwelteinflüsse den IQ-Wert positiv oder negativ beeinflussen können.

Da die Intelligenz in direktem Zusammenhang mit einer Hochbegabung steht, können diese Einflüsse die Entwicklung einer Hochbegabung ebenso fördern oder behindern. Einige Studien legen nahe, dass der Einfluss des sozialen Umfeldes weitaus größer ist als der von genetischen Faktoren. Die soziale Herkunft, vor allem der sozioökonomische Status der Eltern, bestimmt die Intelligenzentwicklung des Kindes mehr als alle bisher erfassbaren Risikofaktoren vor und während der Geburt. Das Sprachumfeld spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und korreliert eng mit dem sozialen Status der Eltern. In einer Studie wurde ermittelt, dass Eltern aus der Mittel- und Oberschicht wesentlich häufiger und deutlich mehr mit ihren Kindern sprachen als solche aus der Unterschicht und dass sie zudem komplexere Sätze bildeten. Nicht zu unterschätzen ist die Rolle des elterlichen Erziehungsverhaltens.

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