Syndikalismus in Deutschland 1914-1918 PDF

Der Begriff Anarchosyndikalismus bezeichnet die Organisierung von Lohnabhängigen, basierend auf den Prinzipien von Selbstbestimmung, Selbstorganisation und Solidarität. Das Hauptziel des Anarchosyndikalismus ist die revolutionäre Überwindung des Staates und der kapitalistischen Gesellschaft durch die unmittelbare Übernahme der Produktionsmittel in gewerkschaftlicher Selbstorganisation. Hauptaktionsfelder des Anarchosyndikalismus sind der Klassenkampf im Betrieb mit den Mitteln der direkten Aktion, syndikalismus in Deutschland 1914-1918 PDF breitenwirksame Agitation für seine Ziele und Aspekte der Kultur- und Jugendarbeit. Im Prozess einer sozialen Revolution soll das kapitalistische System überwunden und der antiautoritäre Sozialismus aufgebaut werden.


Författare: Helge Döhring.
„Ohne die SPD und die von ihr geführte Arbeiterschaft war der Krieg nicht zu führen“, betonte der Historiker Fritz Fischer. Die Sozialdemokratie entschied sich für die Teilhabe und für die Nutznießerei am imperialistischen Weltkrieg unter nationalistischer Ägide, statt für den weltweiten Klassenkampf.
Wie verhielt sich dieser erdrückenden Mehrheit gegenüber die syndikalistische Arbeiterbewegung? Was bewirkte sie?
Richtet sich der Fokus bei der Betrachtung des Widerstandes im Allgemeinen auf die politisch ausgerichtete Spartakusgruppe oder auf die USPD, so gelangt diese Studie zu dem Schluss, dass es sich bei der „Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften“ mit Zentrum in Berlin um die erste reichsweite Organisation handelte, die von Beginn des Krieges an in den Betrieben Widerstand leistete, Streiks organisierte und für einen konsequenten Antimilitarismus eintrat. Besonders unter den Metallarbeitern Berlins erwuchs seit den ersten Kriegsjahren sowohl mit den Syndikalisten, als auch den „Revolutionären Obleuten“ das Potenzial, welches sich in der Novemberrevolution 1918 Bahn brechen sollte…

Der Anarchosyndikalismus war, beginnend mit den Vorläufern der 1880er Jahre über die konkretisierende Debatte beim Kongress in Amsterdam bis zur Stabilisierung Ende der 1930er Jahre, eine äußerst einflussreiche und mitgliederstarke Bewegung. Idee der sozialen Revolution auf breiter Basis umgesetzt. Ein ähnliches Schicksal traf in und nach dem Zweiten Weltkrieg fast alle anarchosyndikalistischen Organisationen in Europa, viele wurden zerschlagen und fast alle verloren ihre Massenbasis. Trotz seines Niedergangs gab es nach dem Zweiten Weltkrieg einige Versuche, den Anarchosyndikalismus wiederzubeleben. So konnte die spanische CNT nach dem Ende der Franco-Diktatur den Untergrund verlassen und sich formell neugründen. Dem Anarchosyndikalismus nahe stehen die unionistischen IWW und die internationale Strömung des Rätekommunismus.

So kommt es vor, dass Anhänger dieser Strömungen in denselben Organisationen zusammenarbeiten. Small group workplace organising in present-day Germany and the Netherlands. Hans Manfred Bock: Anarchosyndikalismus, in: Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, Bd. Helge Döhring: Damit in Bayern Frühling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in Südbayern von 1914 bis 1933.

Helge Döhring: Syndicalism and Anarcho-Syndicalism in Germany: An Introduction. Die FAUD in Württemberg 1918 bis 1933. Syndikalisten, Rätekommunisten in Widerstand und Exil. Jochen Schwenk: Die anarcho-syndikalistische Bewegung in Frankreich. In: Clara Wichmann: Vom revolutionären Elan. Renate Brucker, Verlag Graswurzelrevolution, Heidelberg 2018, S. Milly Witkop-Rocker, Hertha Barwich, Aimée Köster u.

Von 1904 bis 1949 erschien in vier Folgen die anarchosyndikalistische Zeitschrift Die Internationale. Die Folge 1 war das Organ der I. Diese Seite wurde zuletzt am 7. Februar 2019 um 17:47 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Die nach föderalistischen Prinzipien aufgebaute Gewerkschaft solle mittels eines Generalstreiks die Produktionsmittel in die Obhut der Arbeiterschaft führen.

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