Studien zur literarkritischen Methode PDF

Dies ist die gesichtete Version, die am 2. Dieser Artikel behandelt die Studien zur literarkritischen Methode PDF-kritische Methode in der Theologie. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben.


Författare: Jürgen Werlitz.
In der Reihe Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft (BZAW) erscheinen Arbeiten zu sämtlichen Gebieten der alttestamentlichen Wissenschaft. Im Zentrum steht die Hebräische Bibel, ihr Vor- und Nachleben im antiken Judentum sowie ihre vielfache Verzweigung in die benachbarten Kulturen der altorientalischen und hellenistisch-römischen Welt.

Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung. Die historisch-kritische Methode ist ein im 18. Jahrhundert entwickelter Methodenapparat zur Untersuchung von historischen Texten. Bekannt ist sie vor allem aus der biblischen Exegese. Text in seinem damaligen historischen Kontext zu verstehen und schließlich auszulegen. Ein frühes Beispiel für die Verwendung dieses Begriffes ist die Historisch-kritische Einleitung in die sammtlichen kanonischen und apokryphischen Schriften des Alten und Neuen Testaments von Leonhard Berthold, die ab 1812 in mehreren Bänden erschien.

Historisch ist diese Methode insofern, als sie davon ausgeht, dass die zu untersuchende Textgestalt eine lange, teils mündliche, teils schriftliche Vorgeschichte hat. Außerdem soll speziell das historische und theologische Umfeld des Autors zur Zeit des Schreibens erhellt werden, also etwa die im betreffenden biblischen Buch zum Ausdruck kommende Theologie. Die historisch-kritische Methode war eine Errungenschaft der Neuzeit und stellte einen Bruch mit der altkirchlichen bzw. Die Entstehung der historisch-kritischen Methode ist eng mit der Philosophie des Rationalismus verknüpft. An der Herausbildung und Verbreitung der historisch-kritischen Methode waren mehrere Theologen maßgeblich beteiligt. Erklärung des historischen Sinns in der Absicht des Autors bzw. Die römisch-katholische Kirche stand lange der historisch-kritischen Methode ablehnend gegenüber.

Die dogmatische Konstitution Dei Verbum des Zweiten Vatikanischen Konzils betonte die menschliche Verfasserschaft der biblischen Texte. Daher sei die Aussageabsicht dieser menschlichen Verfasser zu ermitteln, unter Beachtung der damaligen Kultur und der jeweils verwendeten literarischen Gattungen. Die orthodoxe Theologie steht den in der Alten Kirche überlieferten Angaben über die Entstehung und Verfasserschaft der biblischen Bücher mit großem Vertrauen gegenüber. Dagegen werden diese Angaben von der Mehrzahl der deutschsprachigen historisch-kritischen Theologen skeptisch beurteilt. Die historisch-kritische Methode gilt heute in der evangelischen und katholischen Theologie als Standardmethode der Bibelauslegung. In der exegetischen Fachdiskussion werden seit den 1970er Jahren vermehrt auch andere Auslegungsansätze einbezogen bzw.

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