Stadt und Bürgertum im 19. Jahrhundert PDF

Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung. Unter Bürgertum versteht man eine historisch unterscheidbare Vergesellschaftungsform von Mittelschichten, sofern diese aufgrund besonderer, mehr oder stadt und Bürgertum im 19. Jahrhundert PDF gemeinsamer Interessen ähnliche handlungsleitende Wertorientierungen und soziale Ordnungsvorstellungen ausbilden und damit auch die politische Stabilität eines Landes beeinflussen. Marktrecht versehenen städtischen Ansiedlung, in der Kaufleute und Handwerker wohnten.


Författare: Lothar Gall.
Frontmatter — Inhalt — Vorwort — Stadt und Bürgertum im 19. Jahrhundert. Ein Problemaufriß / Gall, Lothar — Großstadt und Bürgerlichkeit in der politischen Ordnung des Kaiserreichs / Hardtwig, Wolfgang — Badisches Bürgertum. Soziale Struktur und kommunalpolitische Ziele im 19. Jahrhundert / Hein, Dieter — Bürgertum und Stadtverwaltung in rheinischen Großstädten des 19. Jahrhunderts. Zu einem vernachlässigten Aspekt bürgerlicher Herrschaft / Lenger, Friedrich — Stadtbürgertum und bürgerliche Sozialreform im 19. Jahrhundert in Preußen / Reulecke, Jürgen

In der Soziologie wird das Bürgertum gegenüber dem Adel und Klerus sowie gegenüber Bauern, Handwerkern und Arbeitern als gesellschaftliche Schicht abgegrenzt. Bezeichnung für eine vielschichtig strukturierte, im Einzelnen nur schwer abgrenzbare Gesellschaftsschicht zwischen Oberschicht sowie Bauern und Arbeiterschaft. Sie setzt sich im Wesentlichen aus den Teilschichten des Großbürgertums und des Kleinbürgertums zusammen. Frage der Entwicklung eines Klassenbewusstseins bzw.

Klasse an sich und Klasse für sich vgl. In der Zeit des abendländischen Feudalismus erkämpfte sich das Bürgertum in Abgrenzung zu Bauern und Adel seine bürgerlichen Freiheiten zunächst in den reichsunmittelbaren Städten, gestützt auf kaufmännische Gilden und handwerklich-städtische Zünfte. Der Bürgerstand begreift alle Einwohner des Staats unter sich, welche, ihrer Geburt nach, weder zum Adel, noch zum Bauernstande gerechnet werden können, und auch nachher keinem dieser Stände einverleibt sind. Ein Bürger im eigentlichen Verstande wird derjenige genannt, welcher in einer Stadt seinen Wohnsitz aufgeschlagen, und daselbst das Bürgerrecht gewonnen hat. Begriff, immer stärker wurde auch nach der Stellung im Beruf gefragt.

Leistung, Fleiß und Sparsamkeit verbunden ist. Ideal, dass die Frau nur noch Repräsentationspflichten besitze und den Haushalt allenfalls noch beaufsichtige. Mit Blick auf den gesellschaftlichen Wandel wird schon seit der Mitte des 20. Jahrhunderts die Ansicht vertreten, dass das Bürgertum als beispielgebender Lebensstil insgesamt zu Ende gegangen sei.

Dieter Claessens, Karin Claessens: Kapitalismus als Kultur. Entstehung und Grundlagen der bürgerlichen Gesellschaft. Mohr Siebeck, Tübingen 2001, ISBN 3-16-147498-8. Hamburger Edition, Hamburg 2005, ISBN 3-936096-50-3.

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