Seuchen in der Geschichte: 1348-1998. 650 Jahre nach dem schwarzen Tod PDF

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Författare: Ortrun Riha.

Der Ausbruch dieser meldepflichtigen Erkrankung ist gegebenenfalls weltweit möglich. Ein historischer Überblick über die Krankheit und ebenfalls als Pest bezeichnete Seuchen, die viele Menschenleben forderte, ist unter Geschichte der Pest nachzulesen. Die Pest wird bei Mensch und Tier durch das Bakterium Yersinia pestis ausgelöst. Dieses Bakterium, eine Mutation des für den Menschen relativ ungefährlichen Bakteriums Yersinia pseudotuberculosis, ist sehr anpassungsfähig, und es werden sehr viele verschiedene Varianten beschrieben. Die Verbreitung der Pest hängt von der Verbreitung der Zwischenwirte ab. Wo diese festgestellt werden, sind immer auch Pestfälle möglich.

Die Pest kann auf verschiedene Weise übertragen werden: zum einen durch den Biss von mit Krankheitserregern verseuchten Insekten, vorwiegend Flöhen, zum anderen durch Tröpfcheninfektion. Letztere Übertragungsart führt zur primären Lungenpest. Verkürzt dargestellt verläuft der typische Infektionsweg bei der Beulenpest von der Ratte über den Rattenfloh zum Menschen, vom Menschen über den Menschenfloh zum Menschen und bei der Lungenpest durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Das Zwischenglied bei der Übertragung von der Ratte auf den Menschen ist der Floh. Als erster entdeckte diesen Zusammenhang 1898 Paul-Louis Simond. Diese Floharten unterscheiden sich in ihrer Vektoreffektivität.

Damit bezeichnet man die Effektivität, mit der eine Flohart zur Krankheitsübertragung in der Lage ist. Das Infektionspotential: Wie viele Individuen einer Flohpopulation saugen Blut mit Pestbakterien? Das infektiöse Potential: Wie viele dieser Flöhe können selbst eine Pest hervorrufen, weil ihr Verdauungstrakt blockiert ist? Das Übertragungspotential: Wie oft kann ein einzelner Floh die Infektion übertragen, bevor er selbst stirbt oder die Blockade aufgelöst wird? Man führte dann den Vektor-Index ein, um die verschiedenen Floharten miteinander in diesem Punkte vergleichen zu können.

Die Xenopsylla-Arten wurden zum Maßstab genommen. Nosopsyllus fasciatus kommt diesen am nächsten. Ein wesentlicher Faktor bei der Übertragung der Pest durch den Floh ist die Zahl der Bakterien, die er bei einem Biss injiziert. Ole Jørgen Benedictow ging von 25.

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