Repertorium der Irisdiagnose PDF

Diagnosemethode, die davon ausgeht, dass Erkrankungen des Menschen durch Analyse der Gewebsstrukturen der Iris festgestellt werden können. Die Iris-Diagnostik ist nicht mit der Iris-Erkennung zu verwechseln, die ähnlich dem Fingerabdruck zur Personenidentifizierung benutzt wird und die Tatsache nutzt, dass die Struktur repertorium der Irisdiagnose PDF Iris bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt ist.


Författare: Joachim Broy.
4. Auflage des wohl umfassendsten Nachschlagewerks irisdiagnostischer Strukturzeichen.
Das umfassendste und unerreichte Fach- und Lehrbuch zur Irisdiagnose: 500 sorgfältig erstellte farbige Iriszeichnungen ermöglichen es, die Iriszeichen der Patienten rasch und präzise erkennen und zu bewerten. Dadurch gelingt es dem Heilpraktiker, auch schwer erkennbare Zeichen zu sehen, Nebenbefunde richtig einzuordnen und so die richtige Diagnose zu treffen.
Konkrete Hinweise zu den therapeutischen Optionen vervollständigen das Standardwerk. Das Muss für die engagierte Naturheilpraxis!

Die ersten Beschreibungen gibt es bei den alten Ägyptern und in einer Veröffentlichung des 15. Explizit beschrieben wurden die Grundlagen der Irisdiagnostik 1665 von Philip Meyen von Coburg in der bekannten Chiromatica Medica. Nach wie vor gibt es ganz unterschiedliche Ansätze und Einzelentwicklungen der Irisdiagnostik und keine vereinheitlichten Grundlagen und Lehrmeinungen, sodass das Verfahren keine wirkliche Lehre oder einen Standard im alternativ-medizinischen Spektrum darstellen würde. Eine Iris-Heterochromie, bei der in einem Auge ein bestimmter Irisabschnitt eine andere Farbe hat, tritt häufig in der Bevölkerung auf. Die meisten Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass die Farbe der Iris epigenetisch, also überwiegend erblich bedingt ist. Iridologen berufen sich unter anderem auf ein 1954 erschienenes Buch des Mediziners Walter Lang, der bewiesen haben will, dass von der gesamten Peripherie mit allen Organen Leitungsbahnen zur Iris führten, und zwar über das Rückenmark und den Thalamus als Zwischenstation, segmental geordnet bis in die Segmente der Iris.

Oft genannt wird auch ein Buch des Karlsruher Allgemeinarztes Franz Vida und des Heilpraktikers Josef Deck ebenfalls von 1954, die an 640 Probanden in 74 Prozent Übereinstimmungen von Irisdiagnose und Organerkrankungen gefunden haben wollen. Mehrfach wurde nachgewiesen, dass der Irisdiagnostik jede wissenschaftliche Grundlage fehlt. In einer Vielzahl von klinischen Studien gelang es nicht, eine über der Zufallserwartung liegende Treffsicherheit der Irisdiagnostik nachzuweisen. Umwelteinflüsse, Nahrung, Lebensweise, Krankheiten, deren Therapie u. Farbpigmente einlagere oder ihre Fasern örtlich verdichte.

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