Religionskultur – zur Beziehung von Religion und Kultur in der Gesellschaft PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Interreligiöser Dialog und Dialog der Religionen sind Bezeichnungen für von Repräsentanten von Religionen angestrebten, im Idealfall gleichberechtigten, respektvollen und kritischen Meinungsaustausch. Manchmal sind Konfessionen so verschieden bzw. Dialog zwischen ihnen ähnlich schwierig oder schwieriger ist als der interreligiöse. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise religionskultur – zur Beziehung von Religion und Kultur in der Gesellschaft PDF entfernt.


Författare: .
In diesem Buch geht es um Kultur als Gestaltung der Lebenswelt des Menschen und Religion als Gestaltung der Beziehung des Menschen zu Gott. Beides steht in einem spannungsvollen Wechselverhältnis. Die Geschichte von Religion ist zugleich die Geschichte ihrer Beziehung zur Kultur. Die in diesem Buch gesammelten Aufsätze beleuchten die gegenseitige Beeinflussung von Religion und Kultur aus historischer, systematischer und phänomenologischer Perspektive. Im Zentrum steht die Frage nach Formen der Begegnung von Kultur und Religion, Kirche und Gesellschaft, Christentum und nichtchristlichen Religionen. Dabei kommen exemplarisch die Bereiche der Ästhetik, der Bildung, des Ethos, der Kulturgeschichte, des Dialogs der Religionen, der Wirtschaft und der Wissenschaft zur Sprache. Die einzelnen Essays treffen sich in dem ihnen allen gemeinsamen kulturtheologischen und anthropologischen Fokus. Sie bieten einen Beitrag zum Verstehen religiöser Identitäten in kultureller Vielfalt und beschreiben eindringlich die kulturkritischen Potentiale von Religion und ihrer lebensdeutenden Symbole. Zwischen die acht Kapitel des Buches eingestellt finden sich Collagen der Frankfurter Künstlerin Moni Jahn, mit denen der Dialog sowohl mit den einzelnen Beiträgen als auch mit dem Leser gesucht wird.
Aus dem Inhalt
RELIGION UND ÄSTHETIK L. Bormann: Apokalyptik im Film. – P. Steinacker: Ist Wagners Wotan ein „trauriger Gott“? RELIGION UND BILDUNG H. Deuser: Protestantismus und Bildung. – M. von Kriegstein: Christliche Glaubenslehre und erzieherische Haltung. – W. Licharz: Dialogische Existenz und schöpfungsgläubige Interaktion (M. Buber, R. Cohn). – W. Kurz: Die psychotherapeutische Weisheit der Bibel. RELIGION UND ETHOS M. Witte: Vom Wesen der alttestamentlichen Ethik. – I. Nord: Über die Zweideutigkeit einer androgynen Kultur. Religion und Kulturgeschichte. – S. Alkier: Die Vielfalt der Zeichen und die Aufgabe einer Theologie des Neuen Testaments. – Y. Schwartz: Formen mittelalterlicher Inter-Kulturalität und ihre gegenwärtigen politisch-theologischen Deutungen in der Wissenschaft des Judentums. – K. Dienst: Die Jahrhundertwende 1800/01 und Frankfurt am Main. – H. Röhr: Nietzsche und das Christentum. RELIGION UND RELIGIONEN B. Graf u. a.: Auf der Suche nach gelebter Religion in „Main-Hattan“ – Urbane Religionskultur. – H.-G. Heimbrock: City-Religion, Synkretismus und kontextuelle Theologie. – T. Wabel: „Leitkultur“ – Die Orientierungsfunktion des Protestantismus. – E. Weber: Die Religion der Hindu. – S. Nagel: Moderne Esoterik. RELIGION UND WIRTSCHAFT I. Mädler: Besitz muss nicht vom Teufel sein. RELIGION UND WISSENSCHAFT E. Pelkner: GENese einer neuen Wissenschaftsreligion? Kultur, Biotechnologie und Protestantismus

Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Der Dialog der Religionen und der interreligiöse Dialog haben nach den Terroranschlägen vom 11. Terrorismus in vielen Ländern, der religiöse Motive behauptet. Als ein Fanal dieser Art von Terrorismus gelten die Anschläge am 11. Bevölkerungswachstum in vielen Ländern der Welt, darunter in vielen islamisch geprägten Ländern. In historischer Reihenfolge der Existenz der Religionsgemeinschaften.

Der Hinduismus bildet weniger ein geschlossenes Glaubenssystem, als vielmehr einen Strom sehr verschiedener Gemeinschaften und Grundannahmen. Innerhinduistisch gibt es starke Traditionen des Dialoges miteinander, des Aushaltens von Unterschieden und des Bekennens grundlegender Gemeinsamkeiten. Hinduistische Kritiker des Dialoges dagegen sehen in diesem vor allem Missionsversuche, weshalb sie Befürwortern manchmal Naivität vorwerfen. Bis heute beteiligen sich jüdische Vertreter daher häufig am Dialog der Religionen, insofern sie sich nicht vereinnahmt fühlen. Jüdische Kritiker des Dialoges befürchten meist Vereinnahmung oder auch direkte Missionsabsichten der christlichen oder auch islamischen Gesprächspartner. In Berlin gab es bereits Anfang der 1930er Jahre von Rabbiner Leo Baeck ins Leben gerufene christlich-jüdische Gespräche, deren Ziel die interreligiöse und kulturelle Verständigung zwischen Juden und Christen in Deutschland war.

This entry was posted in Fremdsprachige Bücher. Bookmark the permalink.