Reichskommissariat Norwegen PDF

Vor allem durch die Einsatzgruppen A und B wurden im Reichskommissariat Ostland etwa eine Million Juden ermordet. Mit Kriegsende und dem Untergang des Nationalsozialismus wurde das Ostland im Reichskommissariat Norwegen PDF 1945 aufgelöst.


Författare: Robert Bohn.

Robert Bohn analysiert die deutsche Besatzungspolitik in Norwegen von 1940 bis 1945 erstmals auf der Basis aller verfügbaren Akten. Im Mittelpunkt stehen die Machtstruktur in der Behörde des Reichskommissars Terboven und deren Auseinandersetzung mit den norwegischen und deutschen zivilen und militärischen Stellen sowie die politischen und wirtschaftlichen Neuordnungsbestrebungen. Ferner analysiert Bohn die wehrwirtschaftlichen Vorhaben der Wehrmacht und die Kollaboration der norwegischen Wirtschaft. Aus der Presse: "Die spannend geschriebene, auch für den wirtschaftlichen Laien verständlicheArbeit stützt sich neben der Auswertung der einschlägigen Literatur auf einen ausgesprochen breiten Quellenbestand in deutschen und norwegischen Archiven." Martin Moll, in: Militärgeschichtliche Zeitschrift 61/2002

Nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juli 1941, 12:00 Uhr, das Reichskommissariat Ostland gebildet. Es ging aus Teilen des rückwärtigen Heeresgebiet Nord hervor. Riga ausschließlich, Jakobstadt einschließlich, Dünaburg ausschließlich, Druja einschließlich. Sitz der Verwaltung war vorläufig die Stadt Kaunas, später in Kauen umbenannt.

Zum Reichskommissar wurde der Oberpräsident und Gauleiter von Schleswig-Holstein Hinrich Lohse ernannt. August 1941, 12:00 Uhr, wurde das Reichskommissariat Ostland räumlich aus dem rückwärtigen Heeresgebiet Mitte erweitert. Süden und Osten: Das Gebiet um Vilnius, begrenzt im Osten und Südosten durch die ehemalige litauische Grenze. Die nächste Änderung folgte entsprechend dem Fortgang der Kampfhandlungen zum 1. Zum endgültigen Sitz der Verwaltung wurde Riga bestellt.

November 1941 trat die Stadt Grodno nebst Umfeld zum Bezirk Bialystok. Die letzte Erweiterung trat am 5. Dezember 1941 ein und galt ab 12:00 Uhr. Danach trat aus dem rückwärtigen Heeresgebiet Nord das frühere Estland zum Reichskommissariat Ostland über. Das Gebiet blieb aber militärisch weiterhin Operationsgebiet des Heeres.

1944 wurde das Reichskommissariat Zug um Zug von der Roten Armee zurückerobert. Reichskommissar in der Ukraine, kommissarisch die Leitung im Ostland. Das Reichskommissariat Ostland teilte sich in vier Generalbezirke mit der entsprechenden Anzahl von deutschen Kreisgebieten. Die deutschen Aufteilungen folgten größtenteils den früheren einheimischen Abgrenzungen. In den drei baltischen Generalbezirken führten in den Kreisgebieten deutsche Gebietskommissare die Aufsicht über die einheimische Lokalverwaltung der Städte, Kreise bzw. April 1942 traten vom Generalbezirk Weißruthenien zum Generalbezirk Litauen weitere Gebietsteile zur großzügigen Abrundung des Gebietes um Wilna. Das Reichskommissariat Ostland unterstand dem Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete unter Alfred Rosenberg in Berlin, dem sog.

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