Regionale Fernsehnachrichten im Vergleich: Guten Abend RTL und NDR Aktuell PDF

Das Fernsehen in Deutschland stellt einen kulturellen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Teil der deutschen Medienlandschaft dar. 95 Prozent regionale Fernsehnachrichten im Vergleich: Guten Abend RTL und NDR Aktuell PDF deutschen Haushalte verfügen mittlerweile über mindestens einen Fernsehempfänger.


Författare: Anonym.
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation – Film und Fernsehen, Note: 1,0, Leuphana Universität Lüneburg (IFKM), Veranstaltung: Fernsehnachrichten im Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter den Medien ist das Fernsehen trotz der Konkurrenz von anderen Mediengattungen wie dem Internet noch immer Leitmedium der deutschen Gesellschaft und genießt eine große Bedeutung im Alltag der Gesellschaft. Mehr als 70 Prozent der Zuschauer sehen regelmäßig Fernsehnachrichten. Aufgrund seiner großen sozialen Reichweite sind seine Sendungen besonders relevant für die Art und Weise der Vermittlung von Information und der Vermittlung von Vorstellungsbildern der Wirklichkeit. Dem Fernsehen, beziehungsweise den Vollprogrammen kommt daher die Erfüllungspflicht einer öffentlichen Aufgabe zu, in dem "Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung einen wesentlichen Teil des Gesamtpro-gramms bilden" . Die Erfüllung der Informationsaufgabe konkretisiert sich in Qualität, Umfang und Platzierung des Angebots an Informationen, insbesondere in Nachrichtensendungen. Informationen über das aktuelle Zeitgeschehen und seine Hintergründe sind also ein Wesensmerkmal des Rundfunks. Dies gilt sowohl für den öffentlichen als auch für den privaten Rundfunk. Das Fernsehen ist somit das mit Abstand wichtigste Medium für die Informations- und Meinungsbildung der Gesellschaft. Den Fernsehnachrichten kommt für die rationale Urteilsbildung der Zuschauer als Basis der Teilnahme am gesellschaftlichen Geschehen eine zentrale Rolle zu. Forschungsarbeiten zu Fernsehnachrichten haben sich bisher hauptsächlich mit dem Vergleich von nationalen und internationalen Fernsehnachrichtensendungen beschäftigt. Vielleicht findet dies seine Begründung darin, dass dem Lokalen/Regionalen vor dem Hintergrund des mobilen Menschen in einer globalisierten Welt eine verringerte Be-deutung zugesprochen wird. Der Mensch lebt jedoch, ungeachtet seiner beruflichen wie freizeitlichen Mobilität letztlich in überschaubaren Lebenswelten – in einem von Kleingruppen, Familien, Nachbarschaften, Freundeskreisen und Vereinen dominierten "sublokalen Mikrokosmus", mit einem ausgeprägten, bis heute oft noch intakten Kommunikationssystem. Das Regionale und damit auch die regionale Information und Kommunikation über Ereignisse, hat also auch vor dem Hintergrund der Globalisierung seine wichtige Rolle in der Alltagswelt der Gesellschaft nicht verloren. Im Gegenteil: die lokale Kommunikation ist "informelle Notwendigkeit" des Menschen.

Das Fernsehen zählt in Deutschland heute zu den Leitmedien. März 1935 wurde in Deutschland das erste regelmäßige Fernsehprogramm der Welt live über den Fernsehsender Paul Nipkow in Berlin ausgestrahlt. Der Betrieb war anfangs auf etwa zwei abendliche Stunden an drei Wochentagen beschränkt. Ein erster Höhepunkt bei der Frequentierung der Fernsehstuben und Großbildstellen stellte sich bei den Olympischen Sommerspielen 1936 ein. 000 Zuschauer monatlich stellten während dieser Zeit das erste Massenpublikum dar.

Mit der Einführung des 441-Zeilen-Verfahrens am 1. November 1938 wurde die Bildauflösung und damit die Qualität der Bilder deutlich verbessert. Mit der deutschen Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg setzt sich die Geschichte des deutschen Fernsehens in unterschiedlicher Weise fort. Sowohl die DDR als auch die Bundesrepublik Deutschland begannen 1952 mit einer Ausstrahlung von Fernsehprogrammen.

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten leisten die Grundversorgung der Bevölkerung an Information, mittlerweile jedoch mit einem sehr großen Anteil an Unterhaltung. Sie beinhaltet 17 Sender, darunter die digitalen Zusatzprogramme tagesschau24 und One. ARD und ZDF betreiben darüber hinaus gemeinsam den Ereignis- und Dokumentationskanal Phoenix, den Kinderkanal KiKA sowie das Online-Medienangebot funk für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 29 Jahren. Im frei empfangbaren Fernsehen gibt es in Deutschland neben den öffentlich-rechtlichen Sendern eine Vielzahl von Privatsendern. Diese finanzieren sich ausschließlich über Werbeeinnahmen und strahlen aus diesem Grund wesentlich mehr Werbung aus.

1 Media und der RTL Group gibt es auf dem deutschen Fernsehmarkt zwei große Konzerne. 1 Media SE mit Sitz in München gehören die Sender Sat. Sender RTL Television und der Nachrichtensender n-tv. Außerdem hält die RTL Group Anteile an den Sendern RTL II, VOX und Super RTL. Im Falle des Empfangs über Satellit sind die Sendungen verschlüsselt und nur mittels Decoder empfangbar, der nur für Militärangehörige legal zu erwerben ist. Die Bedeutung der Sender sank seit den 1990er Jahren, da immer weniger Angehörige ausländischer Streitkräfte in Deutschland stationiert sind.

Nach Einführung des Privatfernsehens stiegen die Marktanteile der privaten Sender stetig. Nach der Wiedervereinigung erreichten RTL und Sat. 1 im Osten Deutschlands besonders hohe Einschaltquoten und RTL war zeitweise in ganz Deutschland Marktführer. Auch heute noch wird in Ostdeutschland deutlich mehr Privatfernsehen geschaut als im Rest des Landes. Die Erhebungen zeigen, dass der als Oberschicht definierte Bevölkerungsteil mit rund zwei Stunden täglich am seltensten fernsieht und dabei klar die öffentlich-rechtlichen Sender bevorzugt, während sich die zur Unterschicht gezählte Bevölkerung im Schnitt knapp fünf Stunden am Tag vor dem Fernseher aufhält und überproportional oft private Fernsehsender einschaltet. So hatte das Erste 2004 in der Oberschicht einen Marktanteil von 20,5 Prozent, in der Unterschicht hingegen nur 7,7 Prozent. Die Dritten Programme hatten durch die Einführung des Privatfernsehens deutliche Verluste bei den Zuschauerzahlen.

Sie haben ihre Marktanteile seit Mitte der 1990er Jahre wieder steigern können und erreichen in ihren jeweiligen Sendegebieten zwischen fünf und neun Prozent der Zuschauer. Die Privatsender weisen neben ihren Marktanteilen beim Gesamtpublikum die Quoten in der bei der Werbewirtschaft relevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer aus, bei der sie aufgrund ihrer inhaltlichen Ausrichtung meist höhere Werte erreichen als bei der Gesamtheit der Zuschauer. Das Angebot des Bezahlfernsehens Premiere hatte 2006 insgesamt einen Marktanteil von etwa 2,1 Prozent. Die Marktanteile werden in verschiedenen publizierten Beiträgen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

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