Römische Antike PDF

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Författare: Ulrich Huttner.
Römische Geschichte anhand der Quellen dargestellt
Das Studienbuch bietet eine fundierte und gut verständliche Darstellung der römischen Geschichte von der Frühzeit bis zur Reichskrise im 3. Jh. n.Chr.
Im Rahmen der Abhandlung der politischen Ereignisgeschichte kommen auch wichtige Themen der Forschungsdiskussion zur Sprache. Ein Charakteristikum des Bandes – und gleichzeitig eine Schlüsselqualifikation historischen Arbeitens – ist die intensive Auseinandersetzung mit den literarischen und archäologischen Quellen.

Die Römer waren zeitlich gesehen das letzte Volk, das in der Antike im Mittelmeerraum eine bedeutende Rolle gespielt hat. In der Auseinandersetzung mit den Römern ab dem 5. Etrusker nach und nach ihre politische Macht und gingen, wie auch ihre Kunst, im Römischen Reich auf. So lehnen sich die wesentlichen Bauwerke, die in Rom in den ersten Jahrhunderten des Staates errichtet wurden, an die etruskische Architektur an. Neben den allenthalben feststellbaren latinischen Einflüssen nahm ab dem 2.

Die Römer passten die übernommenen Bauformen ihren eigenen Bedürfnissen an und entwickelten sie weiter, so dass ein eigener architektonischer Stil entstand. Ein erster Aufschwung der römischen Baukunst setzte mit Beginn des 3. Appius Claudius Caecus erbaute 312 v. Rom seine Herrschaft auf Griechenland und Kleinasien aus. Der Säulenbau übernahm eine integrierende und zugleich belebende Funktion und milderte die formale Erscheinung der Gewölbe. Unter den griechischen Säulenordnungen erfuhr die korinthische Ordnung, deren volles Blätterkapitell dem Streben nach Pracht und Glanz besser entsprach, eine besondere Wertschätzung.

Erst in der römischen Architektur wurde die korinthische Ordnung zu einer geschlossenen eigenständigen und kanonischen Ordnung entwickelt. Besonders bezeichnend für den griechischen Einfluss sind die Veränderungen der alten Hausform für eine Familie. Die ursprüngliche domus Italica mit der üblichen axialen Abfolge von Eingang, nach oben offenem Atrium, Tablinum und umgebenden Wohnräumen, erhielt im Verlauf des 2. Den Bau mit behauenen Steinen hatten die Römer von den Griechen übernommen und durch die Technik des Mörtelbaus ergänzt. Bestimmte Zuschlagstoffe ließen den Mörtel wasserbeständig und unter Wasser hart wie Fels werden.

Gussmauerwerk verwendet und zwischen Holzverschalungen oder Mauerwerk vergossen wurde. Beton wird oft als wichtigster römischer Beitrag zur Bautechnik der modernen Welt angesehen, jedoch leben auch viele Stilelemente der römischen Kaiserzeit in den Bögen und Kuppeln von Regierungsgebäuden und Kirchen in Europa und Nordamerika fort. Der Bogen stellt wie das Gewölbe eine freitragende Verbindung zwischen Pfeilern oder Wänden her. Die Römer übernahmen den echten Bogen von den Etruskern und entwickelten ihn mit Hilfe neuer Werkstoffe zu einem eigenen konstruktiven Element.

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