Psyche PDF

Amor und Psyche ist ein sehr verbreitetes Sujet der Bildenden Kunst der Antike und der Neuzeit und ein beliebtes Thema der Belletristik und der Musik. Psyche PDF ist die jüngste und schönste der drei schönen Töchter eines Königs.


Författare: Jacques Derrida.

"Was ist eine Erfindung? Und was bedeutet Erfindung, wenn sie [eine] des Anderen sein muß?" Unter dieser Leitfrage versammelte Jacques Derrida Texte, die seine Bücher "begleitet" haben: "Gesetz einer diskontinuierlichen Theorie oder diskreter Gang der Serie: Texte folgen aufeinander, sind miteinander verkettet oder korrespondieren miteinander, trotz der sichtbaren Differenz der Motive und Themen."
Nach dem Band Psyche. Erfindungen des Anderen I, der auch den titelgebenden Essay enthielt, folgt nun der zweite Teil der bislang noch nicht ins Deutsche übersetzten Texte von Psyché. Interventions de l’autre von 1987. Enthalten sind neben Texten zur Psychoanalyse, zu Rassismus und Apartheid, zum Verhältnis von Architektur und Schreiben auch Aphorismen zu Shakespeares Romeo und Julia sowie die grundlegenden Äußerungen Derridas zum Verständnis von Dekonstruktion in seinem Brief an einen japanischen Freund. Den Abschluss bildet unter dem reich ausgedeuteten Leitwort ,désistance‘ eine ausführliche Einleitung in das Werk Typographies seines Freundes Philippe Lacoue-Labarthe. Umrahmt werden die Texte durch eine Wiederaufnahme des Vorworts von Derrida zur Situierung des Ganzen sowie durch ein Gesamtinhaltsverzeichnis im Anhang, das die Gesamtheit der verstreut vorliegenden Übersetzungen der Texte der französischen Ausgabe dokumentiert.

Sie ist so schön, dass alle aufhören, Venus, die Göttin der Schönheit und der Liebe, zu verehren. Verärgert ruft Venus ihren treuen Sohn Amor und befiehlt ihm, Psyche dazu zu bringen, sich in einen schlechten Mann zu verlieben. In diesem Schloss sucht ihr nunmehriger Geliebter Amor sie Nacht für Nacht auf, doch tagsüber verschwindet er, ohne dass sie ihn je zu Gesicht bekommt. Da sich Psyche einsam fühlt, gewährt er ihr einen Besuch von ihren Schwestern.

Amor warnt sie aber, sie dürfe sich nicht von den Schwestern verleiten lassen, herauszufinden, wer er sei. Die Schwestern sind zunächst froh, Psyche wohlbehalten vorzufinden, jedoch alsbald von Neid verzehrt. Bei einem weiteren Besuch gelingt es ihnen, das naive Mädchen, das mittlerweile ein Kind erwartet, davon zu überzeugen, dass Amor in Wirklichkeit eine grässliche Schlange sei, weswegen er ihr nie bei Tageslicht gegenübertrete, und überdies beabsichtige, die Schwangere zu verschlingen. Aus Angst um sich und ihr ungeborenes Kind befolgt sie den Rat ihrer Schwestern und wartet in der Nacht mit einer Öllampe und einem Messer auf ihren Mann.

Als sie ihren Geliebten beleuchtet, erblickt sie indessen kein Ungeheuer, sondern den schönen Körper des geflügelten Amor. Psyche ist von Liebe zu ihrem göttlichen Gatten überwältigt und merkt daher nicht, wie ein Tropfen des heißen Öls auf Amors Schultern fällt. Venus ist daraufhin voller Wut darüber, dass ihr Sohn ihre Befehle missachtet und stattdessen mit Psyche ein Kind gezeugt hat. Venus macht das Mädchen ausfindig und zwingt es, verschiedene lebensgefährliche Aufgaben für die Göttin zu erledigen. Dank der Hilfe von Ameisen, sprechendem Schilfrohr, Türmen etc.

Amor hat sich inzwischen von der Verbrennung mit dem heißen Öl erholt und eilt Psyche zur Rettung. Da er sie noch immer liebt, scheucht er mit seinen Flügeln den Todesschlaf wieder in das Kästchen zurück. Während Psyche das Kästchen abliefert, fliegt Amor zu Jupiter und bittet um Erlaubnis, Psyche zu heiraten. Die Geschichte von Amor und Psyche hat vielfältig in Literatur und Musik, vor allem aber in der bildenden Kunst weitergewirkt. Viele Gemälde und Skulpturen befassen sich mit dem Paar.

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