Pragmatische Quellen der kirchlichen Rechtsgeschichte PDF

August 527 bis zu seinem Tod römischer Kaiser. Justinian gilt als einer der bedeutendsten Pragmatische Quellen der kirchlichen Rechtsgeschichte PDF der Spätantike.


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Unter kirchenrechtsgeschichtlichen Quellen versteht man allzu häufig lediglich die literarischen Traktate mittelalterlicher und barocker Kanonisten. Der vorliegende Sammelband richtet den Blick hingegen auf die pragmatischen Quellengattungen des Kirchenrechts: ein Weistum zum Pfarrsend, eine Altarstiftung, Suppliken zur Ämterverleihung, die Errichtung einer Studienstiftung, Bruderschaftsstatuten, Ernennungsurkunden für Küster, Reliquienauthentiken sowie Libri ordinarii als Quellen des Liturgierechtes. In insgesamt 14 Beiträgen wird diese hier erstmals näher umrissene, auch kulturgeschichtlich bedeutsame Quellengattung der Kanonistik vorgestellt. Weitere Aufsätze äußern sich zur Bedeutung dieser Quellen für die Forschung.

Seine lange Regierungszeit markiert eine wichtige Phase im Übergang vom antiken Imperium Romanum zum Byzantinischen Reich des Mittelalters. Das Kaisertum erfuhr während seiner Regierung eine immer stärkere Sakralisierung. Dies zerstörte die letzten Reste der einst vom Prinzipat geschaffenen Fiktion, dass der Kaiser nur ein primus inter pares sei. Name Sabbatius deutet vielleicht auf einen thrakischen Ursprung der Familie hin. Justinian war ein Neffe des späteren Kaisers Justin I.

470 im Heer Kaiser Leos I. November 565 in Konstantinopel, wo er sich fast seine gesamte Regierungszeit hindurch aufgehalten hatte. Laut dem Augenzeugen Niketas Choniates wurde Justinians Grab in der Apostelkirche im April 1204 von Kreuzrittern geplündert, wobei der Leichnam des Kaisers damals noch ungewöhnlich gut erhalten gewesen sein soll. Jahrhunderts war der Westen des Imperium Romanum der direkten kaiserlichen Kontrolle entglitten. Ob diese Offensiven bereits von langer Hand geplant waren, ist in der Forschung umstritten. Das Hauptaugenmerk der oströmischen Politik lag allerdings nicht auf dem Westen, sondern auf dem Osten, wo die Römer bereits seit drei Jahrhunderten dem mächtigen persischen Sassanidenreich gegenüberstanden.

Justinians erster Perserkrieg war dabei ein Erbe aus der Regierungszeit seines Vorgängers Justin I. 540 brachen die Kämpfe allerdings erneut aus, als der Perserkönig den Frieden brach. Der Hauptgrund für den persischen Angriff dürfte aber wohl einfach in der günstigen Lage zu sehen sein: Chosrau I. Verstärkungen trafen nur in sehr geringer Zahl ein. Germanus wurde mit nur 300 Mann nach Antiochia am Orontes geschickt und konnte dort auch nichts ausrichten.

Chosrau bot den Römern nun einen erneuten Friedensschluss an, doch Justinian scheint den Glauben an die sassanidische Vertragstreue verloren zu haben und lehnte ab. Römern nur langsam, die Lage zu stabilisieren. Mannschaftsstärke betrug laut Agathias nur etwa 150. Die römisch-persische Grenze zum Zeitpunkt des Todes Justinians im Jahr 565.

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