Pfründentausch und Gottesdienerschaft im mittelalterlichen Rodgau PDF

Dies ist ein pfründentausch und Gottesdienerschaft im mittelalterlichen Rodgau PDF exzellent ausgezeichneter Artikel. Rodgau ist die einwohnerstärkste Stadt im Landkreis Offenbach in Hessen und liegt südöstlich von Offenbach am Main im Rhein-Main-Gebiet. Rodgau ist Teil des Ballungsraumes Rhein-Main-Gebiet, eines der wirtschaftlich stärksten Gebiete Deutschlands.


Författare: Karl Pohl.

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa – and. Länder – Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: keine, , Sprache: Deutsch, Abstract: Der Klerus als bestimmendes Element des gesellschaftlichen Lebens im Mittelalter war trotz seiner herausragenden Position stets vor die Aufgabe gestellt, für die ausreichende Finanzierung seiner eigenen Existenz zu sorgen.
Und es war nicht nur sein Anliegen, die existenzielle Sicherung herzustellen, sondern stets auch die Verbesserung des bisher Erreichten herbeizuführen.
Dieses Trachten war legitim, denn zu dieser Zeit gab es noch nicht die heute geltende Regelung, dass der Staat die Finanzierung des Klerus vornimmt.
Das Studium der historischen Quellen öffnet einen Einblick in diese Situation. Die Wertung lässt den Schluss zu, dass dabei schon im Mittelalter Methoden angewandt wurden, die im heutigen Wirtschaftsgebaren als "üblich" anzusprechen sind, nämlich: den Schwächeren über den Tisch ziehen!
So wundert es einen nicht, wenn Gottesdiener um die Einkünfte ihrer Pfründe kämpfen mussten. Und es wundert einen auch nicht, wenn im Pfründenhandel "angeblich vorteilhafte" Pfründe vertauscht wurden, die sich dann im Nachhinein als "fata morgana" herausstellten. Der Pfründentausch im Rodgau bildete da leider keine Ausnahme.
Für den Heimatforscher und Historiker ist die vorliegende Untersuchung ein interessanter Beitrag zur Klärung der mittelalterlichen Lebenssituation in dieser Region.

Breitengrad verläuft genau durch den Puiseaux-Platz in Nieder-Roden. Etwa ein Drittel der städtischen Flächen besteht aus Wald, ein weiteres Drittel aus landwirtschaftlichen Nutzflächen und Wasserflächen, das verbleibende Drittel aus Wohn-, Gewerbe- und Verkehrsbebauung. Rodgau besteht aus den Stadtteilen Weiskirchen, Hainhausen, Jügesheim, Dudenhofen und Nieder-Roden mit dem zugehörigen Ortsteil Rollwald. Januar 1977 entstand im Rahmen der hessischen Gebietsreform aus den nachfolgend aufgelisteten Gemeinden die Großgemeinde Rodgau, die am 15.

September 1979 die Stadtrechte verliehen bekam. Dudenhofen ist der Stadtteil von Rodgau, der als lutherisches Dorf in einer sonst römisch-katholischen Umgebung in der frühen Neuzeit eine von seiner Umgebung abweichende Entwicklung aufwies. Hainhausen ist der zweitälteste Stadtteil, urkundlich durch die Wasserburg Hainhausen wahrscheinlich bereits 1108 erwähnt, sicher jedoch 1122. Jügesheim ist der zweitgrößte Ortsteil der Stadt Rodgau. Nieder-Roden wird erstmals 791 urkundlich als Rotaha inferior im Lorscher Codex erwähnt, war der Mittelpunkt einer Zent mit eigenem Zentgericht und hatte deshalb sogar eine Befestigung.

Weiskirchen ist ein weiterer Ortsteil von Rodgau. Bevölkerung wohnt länger als zehn Jahre in Rodgau. Die Stadtverordnetenversammlung ist das oberste Organ der Stadt. Ihre politische Zusammensetzung wird alle fünf Jahre in der Kommunalwahl durch die Wahlbevölkerung der Stadt bestimmt. Lebensjahr vollendet hat und Deutscher Staatsbürger im Sinne des Grundgesetzes oder Staatsangehöriger eines der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist. Für alle gilt, dass sie seit mindestens drei Monaten in der Stadt gemeldet sein müssen.

Es waren 45 Stadtverordnete für die Legislaturperiode vom 1. Dem Magistrat sitzt der von den Bürgern alle sechs Jahre direkt gewählte Bürgermeister vor. Die Grünen, FDP und Freien Wählern in der Rodgauer Stadtverordnetenversammlung. März 2011 konnten alle vier Gruppierungen gemeinsam 24 von 45 Mandaten erringen und stellen damit weiterhin die Mehrheit. Die Belange der fünf Rodgauer Stadtteile wurden bis 31. März 2016 von dort eingesetzten Ortsbeiräten gewahrt. Mitglieder der Ortsbeiräte wurden bei den Kommunalwahlen in gesonderten Abstimmungen durch die Bürger des jeweiligen Stadtteiles gewählt.

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