Parlamente in demokratischen Systemen PDF

Dieser Parlamente in demokratischen Systemen PDF behandelt das Regierungssystem als Gegenentwurf zum präsidentiellen Regierungssystem. Parlamentarische Demokratie wird auch häufig synonym zu Repräsentative Demokratie verwendet.


Författare: Fabian Fuchs.
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik – Politische Systeme – Allgemeines und Vergleiche, Note: 2,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft), Veranstaltung: Politische Systeme Westeuropas und Nordamerikas, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Hausarbeit werden Parlamente in demokratischen Systemen betrachtet. Zu den drei Regierungssystemen, die man in westeuropäischen und nordamerikanischen Staaten finden kann, zählen der Präsidentialismus, Semipräsidentialismus und Parlamentarismus. In allen drei Formen spielt das Parlament als Legislativgewalt einewichtige Rolle: im Parlamentarismus geht aus ihm die Exekutive eines Landes hervor (z.B. in Deutschland), beim Präsidentialismus stellt sie das Gegengewicht zum Präsidenten dar. Jener ist nämlich zugleich Staatsoberhaupt und Regierungschef und stellt in seiner Person dieExekutivmacht dar (z.B. in den USA). In der Arbeit werde ich mich hauptsächlich auf parlamentarische Systeme beziehen, Ausnahmen werden explizit erwähnt.Der erste Punkt handelt vom Aufbau der Parlamente, wo kurz auf das Plenum und die verschiedenen Ausschüsse eingegangen wird.Im Folgenden sollen die verschiedenen Funktionen eines Parlamentes betrachtet werden, z.B. gegenüber der Regierung, des Volkes und auch sich selbst. Dieser Abschnitt stellt den Schwerpunkt der Arbeit dar. Danach werden die verschiedenen Ausprägungen einer Volksvertretung beleuchtet. Zum einen wird auf die Differenzierung zwischen Redeparlament und Arbeitsparlament eingegangen: die verschiedenen Konsequenzen für die Parlamentarier und auch das gegenwärtige Vorkommen der beiden Typen. Weiterhin werden die Zweikammersysteme betrachtet, die sich in verschiedensten Phänotypen zeigen: bezüglich der Wahlmodi, der Zusammensetzung sowie der Machtverteilung können sie sich unterscheiden, was dann auch Konsequenzen auf den tatsächlichen Grad der demokratischen Legitimation einer zweiten Kammer gegenüber der ersten hat. Auch wird der eigentliche Zweck zweiter Kammern diskutiert.Im Schlussteil werden die Essenzen der einzelnen Punkte noch einmal zusammengefasst.

Den alternativ bekannten Typ des demokratischen Regierungssystems nennt man Präsidialdemokratie mit dem Prototyp der Vereinigten Staaten von Amerika. Jahrhundert auf als Bezeichnung für die Reichsversammlungen der fränkischen Könige. Unter der Herrschaft vom König Alfons IX. Jahres 1188 in der Stadt León gehalten, d. Als Ursprungsland des Parlamentarismus wird gemeinhin das englische System erachtet, welche auf eine kontinuierliche, 800-jährige relativ ungebrochene Evolution politischer Institutionen hin zu dem heutigen System aufweist. Mitspracherecht unter anderem bei der Steuererhebung aneignete. Je nach Herangehensweise haben verschiedene Autoren zu unterschiedlichen Zeiten versucht, parlamentarische Systeme zu beschreiben bzw.

Im parlamentarischen System ist die Bekleidung eines Regierungsamts und eines Parlamentsmandats durch eine Person rechtlich zulässig und zudem politisch notwendig. In einigen politischen Systemen, wie dem des Vereinigten Königreichs, müssen die Minister gar aus den Reihen des Parlaments hervorgehen. Die Funktion der Regierungskontrolle kommt in parlamentarischen Systemen vornehmlich dadurch zum Ausdruck, dass das Parlament befähigt ist, die Regierung aus politischen Gründen abzusetzen. Dies erfolgt durch das so genannte Misstrauensvotum, welches die Regierung zum Abdanken verpflichtet und die Neuwahl des Regierungsoberhauptes zur Folge hat. Diese Kompetenz kann sich auch auf einzelne Minister beziehen. Die Regierung behält sich das Recht vor, das Parlament aufzulösen.

Somit ist auch das Parlament graduell von der Regierung abhängig, wenngleich eine Auflösung des Parlaments im parlamentarischen System den Rücktritt der Regierung zur Folge hat. Da Parlament und Regierung derart voneinander abhängig sind, ist es zugunsten einer stabilen Regierung unerlässlich, dass das Regierungsoberhaupt seine Partei bzw. Fraktion im Parlament unter Kontrolle hat. Im Gegensatz zu präsidentiellen Systemen gestaltet sich die Bindung der Parlamentarier daher zu Gunsten der eigenen Partei bzw. Fraktion und zu Ungunsten des jeweiligen Wahlkreises. Als Regierungsmehrheit gilt die Menge der Abgeordneten im Parlament, welche durch ihre Unterstützung die Regierung im Amt hält.

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