Nachkriegsgeschichte/n PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? I beschäftigt sich mit dem historischen Phänomen „1968“ und seiner Bewertung. Nachkriegsgeschichte/n PDF und ihrer Folgen für die deutsche Geschichte verlangt eine besondere Berücksichtigung des Themas im Unterricht. Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt auf der Beschäftigung mit dem historischen Phänomen „1968“ und seiner Bewertung.


Författare: Wilma R. Albrecht.

"Der vorliegende Band beinhaltet Aufsätze, die die machtpolitischen und sozioökonomischen Voraussetzungen und Hauptlinien der deutschen Nachkriegsgeschichte allgemein, dann die Westdeutschlands, der späteren Bundesrepublik Deutschland, bis 1953 speziell, beschreiben und einzelne typische Erscheinungen wie Westorientierung, Entnazifizierung, Rechtsstaatsargumentation und Nachkriegsliberalismus unter dem Gesichtspunkt ihrer Bedeutung für die Wiederherstellung kapitalistisch verfasster Herrschafts- und Gesellschaftsformen ­ wenn auch unter modifizierten staatlich institutionellen Formen der bürgerlichen Repräsentativdemokratie – näher betrachten. Dabei interessiert weniger der geschichtliche Prozess in seinem Verlauf, dessen Ergebnis sich in der Gegenwart niederschlägt und der nun mit großer Anstrengung, sei es unter Rückgriff auf die zipfelbemützte "Kulturnation" des 19. Jahrhunderts, sei es mit der mentalitätsund strukturbegrifflichen dialektisch synthetisierenden "asymmetrisch verflochtenen Parallelgeschichte", als "Nationalgeschichte" neu erzählt werden soll, um den sich wieder gerierenden deutschen Großmachtanspruch auch ideologisch zu unterfuttern. Vielmehr sollen die interessenbestimmten ökonomischen und gesellschaftlichen Mechanismen, Methoden und Ideologien, mittels derer am Beispiel Westdeutschland Herrschaft im Widerstreit und Zusammenspiel zunächst unter den Hauptsiegermächten, dann zwischen Siegermächten und sozialen Klassen und Schichten des besiegten Deutschland gebrochen, verändert und wieder rekonstruiert wurde, aufgezeigt werden."
"Mit dem vorliegenden Band sollte eine nachhaltige Gegenposition zur herrschenden apologetischen Interpretation deutscher Nachkriegsgeschichte als finalen Prozess zur neuen kapitalistisch organisierten und staatsrechtlich bürgerlich-demokratisch verfassten – nun wieder sich als Großmacht gebenden – Bundesrepublik Deutschland vorgelegt werden.

Nicht weniger wichtig ist aber angesichts der derzeitigen Kontroversen die Auseinandersetzung mit den Folgen der sog. Für die SI empfiehlt sich ein biografischer Ansatz. Grundlage sind die Biografien zweier Jugendlicher aus den 60er Jahren, die eine aus der alten Bundesrepublik, die andere aus der DDR. Eine ausführliche Chronologie liefert weitere notwendige Informationen. Die Beschäftigung mit der Situation Gleichaltriger in den späten 60er Jahren erlaubt heutigen Jugendlichen einen leichteren Zugang zu der zu untersuchenden Phase der deutschen Geschichte.

Gleichzeitig veranlasst er sie, über ihre eigene individuelle und gesellschaftliche Situation nachzudenken. Vieles, was heute selbstverständlich ist, ist in der Bundesrepublik seit den späten 60er Jahren erkämpft worden. Was in der Gesellschaft kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers behandelt und aus verschiednen Blickwinkeln betrachtet werden. Es gehört auch selbstverständlich zu einem modernen Geschichtsunterricht, dass die Ambivalenz der Ereignisse, ihrer Ergebnisse und Folgen aufgezeigt werden.

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