Methoden betrieblicher Ökobilanzierung PDF

Dieser Artikel behandelt die inhaltliche Darstellung der Intensivtierhaltung, Massentierhaltung. Intensive Tierhaltung, Intensivtierhaltung, Massentierhaltung oder Industrielle Tierhaltung bezeichnet die technisierte Viehhaltung meist nur einer einzigen Tierart in ländlichen Großbetrieben mit nicht ausreichend verfügbaren landwirtschaftlichen Nutzflächen, methoden betrieblicher Ökobilanzierung PDF die benötigten Futtermittel selbst zu erzeugen.


Författare: Jeannette A. Böning.

Das Buch bietet eine umfassende vergleichende Analyse der wichtigsten Methoden zur betrieblichen Ökobilanzierung. Die Diskussion der Unterschiede, Stärken und Schwächen der verschiedenen Ansätze konzentriert sich nicht nur auf den theoretischen Anspruch, sondern ebenso auf die praktische Umsetzbarkeit. Für beide Aspekte werden insbesondere die impliziten Wertungen herausgearbeitet, sozusagen die "Schattenbilanz" ans Licht gebracht. Darauf aufbauend werden für jeden Ansatz Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt und in Abhängigkeit von den Rahmenbedingungen Anwendungsempfehlungen gegeben. Als neue Perspektive wird die regionalorientierte Ökobilanz vorgestellt. Ihre Vorteile liegen in einer (über)betrieblichen Organisationsentwicklung sowie in der Orientierung an den regionalen ökologischen Besonderheiten und einer regionalen Kreislaufwirtschaft.

Das primäre Ziel ist dabei die größtmögliche Erhöhung des erwirtschafteten Ertrages. Die intensive Tierhaltung unterscheidet sich von der extensiven und der artgerechten Haltung durch geringeren Flächenbedarf und stärkere Nutzung anderer Produktionsfaktoren. Herausforderungen bei der intensiven Haltung bestehen insbesondere im Bereich von Tiergesundheit, Wasser- und Energieverbrauch und bei der Entsorgung der Tierausscheidungen. Durch Gülleausbringung besteht die Gefahr der Überdüngung und Grundwasserbelastung durch Nitrate sowie auch eine Geruchsbelästigung. Der Tierschutz und die Problematik der Tiergesundheit, die Antibiotikaresistenzbildung und deren Einfluss auf die Humanmedizin sind seit langem Gegenstand von Diskussionen. EWG über die Umweltverträglichkeitsprüfung bei bestimmten öffentlichen und privaten Projekten unterliegen auch landwirtschaftliche Betriebe einem umweltschutzrechtlichen Überprüfungs- und Genehmigungsverfahren. Im Zuge der Industrialisierung im 19.

Jahrhundert hat sich die Gesellschaft und Wirtschaft Europas grundlegend verändert. Auch in der Landwirtschaft gab es einen enormen Produktivitätsanstieg und deutlich weniger Erwerbstätige. Intensive Systeme sind für viele klimatische Verhältnisse geeignet. Sie sind besonders in den OECD-Staaten, aber auch mit steigender Tendenz in Asien verbreitet. In Getreideimportregionen wie den Niederlanden oder Norddeutschland befinden sich intensive Tierhaltungsbetriebe meist in der Nähe von Seehäfen.

Intensive Wiederkäuerproduktionssysteme sind in erster Linie ein nordamerikanisches Phänomen, wenngleich sie weniger verbreitet auch in Teilen Europas und des Nahen Ostens auftreten. In Nordamerika werden die Produktionsstätten auch Feedlots genannt. In den letzten Jahrzehnten wurden die traditionellen ballaststoff- und energiereichen Fütterungsweisen zugunsten von eiweißreichen verdrängt. Zwischen 1990 und 2006 hat sich im Amazonasgebiet die Fläche für den Sojaanbau vervierfacht.

Verstärkt wird mehr Fläche für den Getreideanbau gerodet. Obwohl die Landwirtschaft in Mato Grosso intensiviert wird, schreitet die Umwandlung von Waldfläche in Futtermittelanbaufläche voran. Intensivierung der Fütterung im Vergleich zur Wiederkäuerproduktion begünstigt, weil Schweine und Geflügel diese Futtermittel besser verwerten. Insbesondere in der Geflügelhaltung können hohe Wachstumsraten und die niedrigen Stückkosten, hauptsächlich aufgrund der effizienten Futterverwertung, erzielt werden. Die Ursache für die Verschiebungen in der Fütterung liegen erstens in dem seit den 1950er Jahren zu beobachtenden stetigen Rückgang der Getreidepreise. Der Trend zur Intensivierung ist gegenwärtig am deutlichsten in Asien zu verzeichnen, wo Land knapp und Arbeit relativ billig ist. Dies begünstigte unter anderem kleinere Intensivbetriebe.

Zucht von Lachsen in Aquakultur bei den Färöern. Das System ist sehr wissens- und kapitalintensiv. Die intensive Tierhaltung setzt eine Vielzahl von modernen Techniken ein, um die Produktivität der Viehzucht zu erhöhen. Molekularbiologie und Gentechnik spielen dabei eine zunehmend wichtigere Rolle, etwa in der Verbesserung der Ferkelvitalität, Krankheitsresistenz und Nutzungsdauer. Die Tierprodukte sind fast ausschließlich für den städtischen Konsum bestimmt und zum effizienten Transport, Verarbeitung und Vermarktung standardisiert. Vorrangig werden Hybride, die positive Eigenschaften der Vater- und Mutterlinien verbinden, und Hochleistungsrassen eingesetzt. Der Austausch des genetischen Materials erfolgt hauptsächlich über Spermahandel, aber auch über Zuchtviehverkauf international.

Das System ist meist so aufgebaut, dass sich unterschiedliche Betriebe jeweils auf die Züchtung, Aufzucht oder Mast der Tiere spezialisieren. In der Milchproduktion ist das Holstein-Rind die weitverbreitetste Rasse. Dabei handelt es sich um die Aufzucht von Fischen und sonstiger Meerestiere, wie Muscheln, Schwämmen und Schalentieren in Aquakulturen oder Aquafarming. Darunter fallen auch die Teichwirtschaft sowie Netzgehege im offenen Meer und in Fließgewässern. In Deutschland ist für Betriebe ab einer festgelegten Tierzahl eine Umweltverträglichkeitsprüfung zwingend vorgeschrieben, etwa für Betriebe mit mehr als 85. Kreisförmig von Sojaplantagen umgeben befinden sich Gemeinden, die durch ein Straßennetz verbunden sind.

Intensive Systeme benötigen im Vergleich zur Weidehaltung hohe Mengen an energiedichten Futtermitteln, die wiederum unter hohem Einsatz von Düngemitteln, Pestiziden, Herbiziden, Wasser und fossilen Treibstoffen produziert werden. Die Schädigung von 600 Hektar Wald in der Umgebung führte zu lokalen Protestaktionen. Da die bei der Intensivtierhaltung anfallenden Mengen von Gülle meist die für die Pflanzenernährung der zugehörigen Flächen sinnvollen bzw. Düngeverordnung zulässigen Mengen überschreiten, entsteht ein Entsorgungsproblem. Trotz technischer Fortschritte bei der Abfallentsorgung werden die Innovationen laut FAO noch zu selten umgesetzt. Die Tierhaltung hat seit der Neolithischen Revolution, also lange vor dem Aufkommen intensiver Haltungssysteme, einen erheblichen Einfluss auf die Biodiversität ausgeübt. Relativer Grad und Typ der Gefahren für Biodiversität aufgeschlüsselt nach verschiedenen Mechanismen.

Relevanz der Beiträge beider Seiten im Kontinuum der Produktionsparadigmen. Ein generelles Problem der Tierproduktion ist die hohe Emission an Treibhausgasen. Gemäß der FAO bietet die Intensivierung der Tierhaltung großes Klimaschutzpotenzial. Die FAO schätzt, dass die extensive Tierhaltung global für deutlich mehr Emissionen von klimarelevanten Treibhausgasen verantwortlich ist als die intensive. Emissionsreduktionen sind laut FAO eher bei intensiven Systemen zu erwarten.

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