Metadatenmanagement PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Metadaten oder Metainformationen sind strukturierte Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten. Bei den durch Metadaten beschriebenen Daten handelt es sich metadatenmanagement PDF um größere Datensammlungen wie Dokumente, Bücher, Datenbanken oder Dateien. Anwendern von Computern ist oft nicht bewusst, dass Daten über nicht unmittelbar erkennbare Metadaten verfügen und dass diese unter Umständen einen größeren Nutzen für Computerkriminelle oder Behörden haben als die Daten selbst.


Författare: Christian Güthlein.
Diplomarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Informatik – Wirtschaftsinformatik, Note: 1,3, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg (unbekannt), Veranstaltung: Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:
Metadaten sind der Schlüsselfaktor moderner Architekturen zur Informationsversorgung. Nach langen Auseinandersetzungen hat sich durch den Rückzieher von Microsoft die Tür geöffnet für eine Standardisierung der Beschreibung und des Austausches von Metadaten. Das Common Warehouse Model der OMG bringt Vorteile für IT-Abteilung und Anwender.
In dieser Arbeit wird die zentrale Bedeutung von Metadaten für Aufbau und Betrieb von Data Warehouse Systemen herausgearbeitet. Technische Metadaten geben dabei Auskunft über Struktur von Daten und ihre Modifikation durch Bewegung zwischen verschiedenen Lagerorten oder Überführung in neue Formate und Darstellungsformen. Semantische Metadaten liefern inhaltliche Informationen über Beziehungen und Bedeutung von Daten, was Usern ein Verstehen des gelieferten Datenmaterials ermöglicht. Die Speicherung und Verwaltung der Metadaten wird häufig in einer separaten Datenbank vorgenommen, die als zentrales Repository und Drehscheibe für die Metadatenintegration dient. Metadaten der verschiedensten Werkzeuge werden hier gespeichert, damit sie allen anderen Komponenten zur Verfügung stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, spielt die Vereinheitlichung der Definitionen von allen verfügbaren Informationsobjekten des Data Warehouse-Systems sowie eine Standardisierung der Austauschformate dieser Informationsobjekte eine besondere Bedeutung.
Dieser Ansatz einer Standardisierung wird derzeit von der Object Management Group forciert. Deren Vorgehensweise und Spezifikationen auf der Grundlage der Beschreibungssprache Unified Modelling Language (UML) und des Datenaustauschstandards eXtended Markup Language (XML) sowie bereits mit dieser Technologie am Markt existente Tools werden in vorliegender Arbeit analysiert.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
1.Problematik1
2.Metadaten3
2.1Begriffsdefinition3
2.2Aufgabenbereich5
2.3Anwendungsfelder8
2.4Metadatenkategorien9
2.4.1Administrative Metadaten9
2.4.2Berechtigungs-Metadaten9
2.4.3Metadaten zu strukturellen Aspekten10
2.4.4Metadaten zum Kontext und Inhalt10
2.4.5Metadaten zur Nutzungs- und Wirkungsgeschichte11
3.Data Warehouse11
3.1Definition12
3.2Aufbau13
3.3Datenintegration15
3.4Abfrage16
3.5Erfolgsfaktoren für ein Data Warehouse18
4.Management von Metadaten19
4.1Metamodell19
4.2Metadatenarchitektur20
4.3Aufgabe22
4.4Metadaten-Repository24
4.4.1Definition24
4.4.2Zentrales Repository25
4.4.3Dezentrales Repository26
4.4.4Metadatenfluss27
4.4.5Einsatzbereich30
4.5Metadatenstruktur30
4.5.1Back Room Metadaten31
4.5.2Front Room Metadaten32
4.5.3Aufgabenbereich34
4.6Metadatenaustausch35
4.7Metadatenintegration38
5.Standardisierungsbestrebungen39
5.1Bewertungskriterien40
5.2Object Management Group (OMG)42
5.2.1Object Management Architecture (OMA)43
5.2.2UML43
5.2.3Meta Objekt Facility (MOF)44
5.2.3.1MOF-Modell45
5.2.3.2MOF IDL Mapping47
5.2.3.3MOF Schnittstellen48
5.2.4XML Metadata Interchange Format (XMI)49
5.2.4.1Aufgabe49
5.2.4.2Austausch51
5.3Common Warehouse Metamodel54
5.3.1Aufbau55
5.3.2CWM-Metamodelle57
5.4Meta Data Coalition (MDC)58
5.4.1Open Information Model (OIM)59
5.4.2XML Interchange Format (XIF)61
5.4.3Aufbau eines OIM Modells61
5.4.3.1Analyse und Design Modell62
5.4.3.2Datenbank und Data Warehousing Modell62
5.4.3.3Objekt und Komponenten Modell63
5.4.3.4Knowledge Management Modell63
5…

Typische Metadaten zu einem Buch sind beispielsweise der Name des Autors, die Auflage, das Erscheinungsjahr, der Verlag und die ISBN. Während der Begriff der Metadaten relativ neu ist, ist das Prinzip der Verweisung und der formalen Vorgaben schon jahrhundertelange bibliothekarische Praxis. Eine allgemeine Standardisierung von Formaten für Metadaten wird nicht verfolgt. Eine gültige Unterscheidung zwischen Metadaten und gewöhnlichen Daten existiert allerdings nur für den speziellen Fall, da die Bezeichnung eine Frage des Standpunkts ist. Das Ergebnis kann aus Daten bestehen, insbesondere können Metadaten in ihrer Rolle als Daten Teil des Ergebnisses sein. In vielen Fällen findet keine bewusste Trennung zwischen Objekt- und Metaebene statt.

Beispielsweise spricht man davon, in einem Katalog ein Buch zu suchen und nicht nur seine Metadaten. Bei der Verwendung von Metadaten wird oft erwartet, dass sie durch direkte Koppelung mit den Nutzdaten untrennbare Bestandteile eines abgeschlossenen, sich selbst beschreibenden Systems sind. Metadaten werden oft dazu eingesetzt, um Informationsressourcen zu beschreiben und dadurch besser auffindbar zu machen und Beziehungen zwischen den Materialien herzustellen. So ist in einem Buch stets auch der Autor und das Erscheinungsjahr verzeichnet. Sprache, Autor, Unternehmen oder Schlagwörter angegeben.

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