Maria Theresia und Marie Antoinette PDF

Maria Christina maria Theresia und Marie Antoinette PDF genau am 25. Geburtstag ihrer Mutter Maria Theresia zur Welt. Taufname lautete Maria Christina Josepha Johanna Antonia.


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Die eine habsburgische Erzherzogin, Königin und Kaiserin: Maria Theresia, 16-fache Mutter und erfolgreiche Monarchin gegen alle Widerstände. Die andere Königin von Frankreich: Marie Antoinette, die auf dem Schafott endete. Dieses Buch dokumentiert den geheimen und intimen Briefwechsel zwischen Mutter und Tochter in einer politisch bewegten Zeit.

Am Wiener Hof wurde sie in ihrer Familie aber stets nur entweder Marie oder Mimi genannt. Die schon in ihrer Jugend kapriziöse und temperamentvolle Erzherzogin erhielt durch ihre Eltern eine besonders liebevolle Erziehung. Dass Maria Christina so deutlich von ihrer Mutter bevorzugt wurde, beschwor die Eifersucht ihrer Geschwister herauf, die sie mieden und ihre herausragende Stellung innerhalb der Familie immer heftiger kritisierten. Auch mit ihrer Erzieherin, der Fürstin Maria Charlotte Trautson, verstand sich Maria Christina sehr schlecht. Als intelligentes, lernfreudiges und schnell auffassendes Mädchen genoss Maria Christina eine gewissenhafte Ausbildung. Der Jesuitenpater Lachner unterrichtete sie in mehreren Sprachen und Geschichte.

Italienisch und Französisch, das sie laut Podewils besonders gern sprach, sowie recht gut Englisch. Sie erwies sich auch sehr früh als talentierte Malerin. Als 17-Jährige hatte Maria Christina eine Romanze mit Ludwig Eugen von Württemberg, doch kam dieser als Herzogssohn für die Kaisertochter nicht als Gatte in Betracht und missfiel außerdem Maria Theresia. Eine intensive Freundschaft verband Maria Christina in den nächsten Jahren mit der etwa gleichaltrigen Prinzessin Isabella von Parma, die am 6. Oktober 1760 Maria Christinas älteren Bruder, den späteren Kaiser Joseph II.

Unter anderem musizierten die beiden jungen Frauen öfters gemeinsam. Im Dezember 1763 begab sich Prinz Albert von Sachsen nach Wien, um der Kaiserfamilie seines Beileids zu Isabellas Tod zu versichern. Tagebuch vermerkte, auch ihre enge Freundschaft mit Maria Christina registriert. Zu Letzterer fühlte er sich unverändert stark hingezogen. Maria Christina besaß einen starken Einfluss auf ihre Mutter, die tatsächlich ihr Verhältnis zu Albert befürwortete, jedoch zunächst geheim zu halten trachtete, da Kaiser Franz I. An einer im Juli 1765 erfolgten Reise der Kaiserfamilie nach Innsbruck, um dort die Hochzeit des späteren Kaisers Leopold II. Maria Ludovica von Spanien zu begehen, nahm auch Albert teil.

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