Mach dein Leben zum Abenteuer PDF

Wenn alles nach Plan läuft, starte ich in weniger als vier Wochen die längste Wanderung mach dein Leben zum Abenteuer PDF Lebens. Ich möchte von meiner Haustüre aus auf dem Jakobsweg 3000 km bis nach Santiago de Compostela pilgern. Was liegt da näher, als eine Sammlung mit Zitaten, Sprüchen und Aphorismen aus vier Jahrtausenden zu den Themen Jakobsweg und Pilgern zu veröffentlichen? Ich wünsche dir viel Vergnügen beim Stöbern.


Författare: Joachim Loeben.
Wer mutig lebt, lebt intensiver

Was wäre, wenn …? Viele Menschen wünschen sich insgeheim, sich mehr zu trauen, alles hinzuschmeißen und ihr Leben grundlegend zu verändern. Doch zumeist fehlt der Mut und alles bleibt beim Alten.

Joachim von Loeben hat getan, wovon andere nur träumen: Er brach aus seinem Alltag aus, bereist seitdem die Welt, lernte Neues kennen, erlebte viele Abenteuer und stellte sich den Herausforderungen seiner neuen Zukunft.

Mit seinem Motivationsbuch reflektiert er seine Erlebnisse, erzählt, was sich für ihn verändert hat, und ermutigt andere dazu, ihre Komfortzone ebenfalls zu verlassen und Neues zu wagen. In seinen spannenden Reisegeschichten verknüpft er jedes Land mit einer Erkenntnis, die er gewonnen hat, und zeigt den Lesern, wie sie ihren Alltagsüberdruss überwinden können und zu einem mutigeren und intensiveren
Leben finden.

Vielleicht inspirieren Dich die folgenden Zitate dazu, einmal selbst den Jakobsweg unter die Füße zu nehmen. All meinen Besitz trage ich bei mir. Bias von Priene, einer der Sieben Weisen von Griechenland, um 590 v. Gehen ist des Menschen beste Medizin. Hippokrates von Kos, griechischer Arzt, um 460 v. Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge. Cicero, römischer Politiker und Philosoph, 106 v.

Sage nicht, wenn ich Zeit dazu habe, vielleicht hast du nie Zeit dazu. Im Innern des Menschen wohnt die Wahrheit. Raube dem Pilger die Hoffnung, an sein Ziel zu gelangen, und die Kräfte des Wanderers brechen zusammen. Es kommt niemals ein Pilger nach Hause, ohne ein Vorurteil weniger und eine neue Idee mehr zu haben. Lauf nicht dahin, man weiß nicht, ob Sankt Jakob oder ein toter Hund daliegt.

Der Weg ist immer besser als die schönste Herberge. Die nur ganz langsam gehen, aber immer den rechten Weg verfolgen, können viel weiter kommen als die, welche laufen und auf Abwege geraten. Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. Ich bin der Meinung, dass alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge. Sei freundlich beflissen in deinem Hause den Pilger zu laben, weil ohn’ es zu wissen, schon manche so Engel bewirtet haben.

Bleib an einer Sache dran, bis du am Ziel bist. Am Ziele deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel. Und dann geht das Pilgern an. Man kann laufen so weit man will, man sieht überall nur seinen eigenen Horizont. Es gibt auf dieser Welt einen einzigen Weg, den nur du allein gehen kannst.

Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen. Man kann sich wohl den Weg wählen, aber nicht die Menschen, denen man begegnet. Was nützt es, zu den Heiligtümern des Herrn zu pilgern, wenn das Herz nicht mitgeht? Der Mensch braucht Erde unter den Füßen, sonst verdorrt ihm das Herz. Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.

Oft liegt das Ziel nicht am Ende des Weges, sondern irgendwo an seinem Rand. Einzig die Richtung hat einen Sinn. Es kommt darauf an, dass du auf etwas zugehst, nicht dass du ankommst. Wir alle sind Pilger, die auf ganz verschiedenen Wegen einem gemeinsamen Treffpunkt zuwandern. Die Sklaven von heute werden nicht mit Peitschen, sondern mit Terminkalendern angetrieben. Der Jakobsweg ist eine Reise der Seele.

Wenn wir den EM-Titel holen, pilgere ich auf dem Jakobsweg. Es ist gut, etwas Langsames zu tun, bevor man im Leben eine wichtige Entscheidung trifft. Der Weg dauert nicht ewig: Es ist ein Segen, ihn eine Zeit lang zu gehen, aber eines Tages wird er enden, also sei jederzeit vorbereitet, dich zu verabschieden. So sehr dich auch manche Landschaften zum Staunen bringen oder dich einige Strecken einschüchtern mögen, die zu gehen viel Mühe kosten, halte nichts fest. Weder die euphorischen Stunden noch die endlosen Tage, in denen alles schwierig erscheint und der Fortschritt langsam ist. Gut möglich, dass Santiago de Compostela ein ganz besonderer Ort ist, zu dem es sich zu reisen lohnt. Aber was den Wahrheitsgehalt der Legende um den heiligen Jakob angeht, könnte man genauso gut auch zu Schneewittchens Schloss pilgern oder zur Hütte der sieben Zwerge.

Der Camino bietet eine echte, fast vergessene Möglichkeit, sich zu stellen. Dabei liegt der einzige Halt im Loslassen. Dieser Weg ist hart und wundervoll. Er ist eine Herausforderung und eine Einladung. Er macht dich kaputt und leer.

Und er baut dich wieder auf. Er nimmt dir alle Kraft und gibt sie dir dreifach zurück. Du musst ihn alleine gehen, sonst gibt er seine Geheimnisse nicht preis. Ankommen mit dem, was man hat. Sich reich und beschenkt fühlen durch ganz andere Dinge. Sobald man die ersten Schritte auf dem uralten Pilgerweg getan hat, geht alles wie von selbst. Man erfährt und sieht Dinge, die man vorher nicht wahrgenommen hat.

Man verändert sich und kann ein anderer Mensch werden. Pilgern beinhaltet das Unterwegssein und das Herausgehobensein aus dem alltäglichen Leben. Pilgern bedeutet, jeden Tag aufs Neue den Aufbruch ins Ungewisse wagen, das Gehen und Ausruhen, das Ankommen. Fragen sortieren sich schon nach einem Tag, wenn man den Stress zuhause lässt und Muße hat, zu spüren, was einem gut tut. Wer pilgert, spürt eine Sehnsucht, er ist auf der Suche. Du brauchst keine Angst zu haben, du brauchst kein Wissen, du brauchst nur Mut, deinen Weg zu gehen. Die große Herausforderung besteht darin, überhaupt aufzubrechen, vermeintliche Sicherheiten hinter sich zu lassen und stattdessen der Ungewissheit des Weges zu begegnen.

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