Literatur des Desasters von Annual PDF

Bei einer unter der Leitung von Anatoli Stepanowitsch Djatlow durchgeführten, am 25. Langzeitfolgen, insbesondere jene, die auf eine gegenüber der natürlichen Strahlenexposition erhöhte effektive Dosis zurückzuführen sind, gibt es seit Jahren Kontroversen. Die Literatur des Desasters von Annual PDF ereignete sich bei einem unter der Leitung von Anatoli Stepanowitsch Djatlow durchgeführten Versuch, der einen vollständigen Ausfall der externen Stromversorgung des Kernreaktors simulieren sollte.


Författare: Stephanie Fleischmann.
In Folge des Desasters von Annual 1921, der "schmählichen" Niederlage der Spanier im Kolonialkrieg in Marokko, entsteht in Spanien eine Welle an Erzähltexten, die die Geschehnisse im Rif rechtfertigen oder verurteilen sowie ihre kulturelle, soziale und politische Bedeutung auszuloten versuchen.
Ausgehend von postkolonialen Theorien, die zugleich mittels Ereignistheorien einer kritischen Revision unterzogen werden, nimmt Stephanie Fleischmanns kulturwissenschaftliche Analyse dieser Texte einen historischen Moment in den Blick, in dem die koloniale Erzählung in ein Zeugnis existentieller Fremdheitserfahrungen umschlägt.

Beim Unglücksreaktor wurde der Void-Koeffizient zudem durch den fortgeschrittenen Abbrand des Kernbrennstoffes weiter erhöht. Als der Schichtleiter Aleksandr Akimov schließlich manuell die Reaktorschnellabschaltung auslöste, trat genau dieser Effekt ein: Viele Stäbe fuhren gleichzeitig ein und führten dadurch dem Reaktor sogar noch mehr Reaktivität zu. Eine weitere Schwäche des RBMK-Designs als Druckröhrenreaktor war das Fehlen eines Sicherheitsbehälters. Unklar ist allerdings, ob er den Explosionen standgehalten hätte. Wesentlich zum Zustandekommen des Unfalls beigetragen hat die Verschiebung des Versuchs um rund einen halben Tag. Die lange Haltezeit auf Teillast führte zu einer Anreicherung des Reaktors mit neutronenabsorbierendem135Xe. Durch die Xenonvergiftung wurde das neutronenphysikalische Verhalten des Reaktors wesentlich komplexer und unübersichtlicher.

Auch ein abgeschaltetes Kernkraftwerk ist auf die Versorgung mit elektrischer Energie angewiesen, beispielsweise zur Aufrechterhaltung der Kühlung und für die Instrumentierung und Überwachung. Im Normalfall wird der Eigenbedarf eines abgeschalteten Kraftwerks aus dem öffentlichen Energieversorgungsnetz oder von Nachbarblöcken gedeckt. Im Rahmen einer wegen Wartungsarbeiten anstehenden Abschaltung des Reaktors sollte nun gezeigt werden, dass die Rotationsenergie der auslaufenden Turbinen bei gleichzeitig unterstelltem Netzausfall ausreicht, die Zeit von etwa 40 bis 60 Sekunden bis zum vollen Anlaufen der Notstromaggregate zu überbrücken. Ein im Block 3 des Kraftwerkes bereits durchgeführter analoger Versuch war 1985 insofern erfolgreich durchgeführt worden, als es nicht zur nuklearen Katastrophe kam. Allerdings ergab sich bei dem Versuch, dass die Spannung des Generators an der Hauptturbine zu schnell abfiel, so dass die Stromversorgung aus dem Generator nicht gereicht hätte, die Zeit bis zum Anspringen und Hochfahren der Notstromaggregate zu überbrücken. Schließung der Dampfzufuhr zu den Turbinen einzuleiten.

Als erster Schritt sollte die thermische Leistung des Reaktors von ihrem Nennwert bei 3200 MW auf 1000 MW reduziert werden, wie bei einer Regelabschaltung üblich. Der Reaktor sollte sowohl für eine Revision als auch für den Test heruntergefahren werden. Eine der beiden zugeordneten Turbinen wurde abgeschaltet. Bei diesen etwa 50 Prozent Leistung wurde der Turbogenerator 7 abgeschaltet. 14:00 Uhr: Es wurde damit begonnen, das Notkühlsystem abzuschalten. Grund dafür war, dass bei einem Notkühlsignal kein Wasser in den Reaktor gepumpt werden sollte.

23:10 Uhr: Nachdem der Strombedarf gedeckt war, wurde mit dem weiteren Abfahren des Reaktors begonnen. Ziel war es, 25 Prozent der Nennleistung zu erreichen. 00:00 Uhr: Eine neue Schichtmannschaft übernahm den Reaktor. 00:28 Uhr: Bei 500 MW erfolgte eine Umschaltung innerhalb der Reaktorleistungsregelung.

Durch einen Bedienfehler, durch den der Sollwert für die Gesamtleistungsregelung möglicherweise nicht richtig eingestellt wurde, oder aufgrund eines technischen Defekts sank die Leistung weiter bis auf nur noch etwa 30 MW, rund 1 Prozent der Nennleistung. Zeitpunkt außerdem viel weniger Steuerstäbe im Kern befanden, als für einen sicheren Betrieb vorgeschrieben waren, wurde der Reaktor nicht abgeschaltet, sondern der Betrieb fortgesetzt. 01:07 Uhr: Beim Schließen der Turbineneinlassventile läuft normalerweise das Kernnotkühlsystem an. Um dessen Stromverbrauch für den Versuch zu simulieren, wurden nacheinander zwei zusätzliche Hauptkühlmittelpumpen in Betrieb genommen. Der dadurch erhöhte Kühlmitteldurchsatz verbesserte die Wärmeabfuhr aus dem Reaktorkern und reduzierte demgemäß den Dampfblasengehalt des Kühlmittels im Kern. 01:19 Uhr: Die Wasserzufuhr in den Reaktor wurde erhöht, um so die Warnsignale zum Stand von Wasserspiegel und Druck zu deaktivieren, die zu einer Abschaltung geführt hätten.

Diese Vorgehensweise war laut Betriebsanleitung nicht verboten. 01:22 Uhr: Es gelang, den Reaktor zu stabilisieren und den Wasserpegel im Reaktor auf zwei Drittel des vorgeschriebenen Wertes zu steigern. 01:23:04 Uhr: Der eigentliche Test begann durch Schließen der Turbinenschnellschlussventile. Dadurch wurde die Wärmeabfuhr aus dem Reaktor unterbrochen, sodass die Temperatur des Kühlmittels nun anstieg.

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