Leben in der Wildnis PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Der Klondike-Goldrausch gilt als einer der folgenreichsten unter den zahlreichen als Goldrausch bezeichneten Prozessen. Die Lebensweise der indianischen Bewohner, die in Kanada seit den 1980er Jahren als First Nations bezeichnet werden, veränderte sich in der klimatisch von extremer Kälte und sehr stark schwankender Tageslänge leben in der Wildnis PDF Region durch den Goldrausch grundlegend.


Författare: Éric Valli.
Eric Valli, der sich als Entdecker fremder Kulturen, vor allem der Himalayaregion, einen Namen machte, reist auf der Suche nach außergewöhnlichen Lebensentwürfen ausgerechnet in die USA. Hier begegnet er Menschen, die in radikaler Weise mit ihrem bisherigen Leben gebrochen haben und das einfache, nachhaltige Leben und eine Existenz im Einklang mit der Natur suchen. Valli hat mit ihnen viel Zeit verbracht, er hat die Extreme ihres Lebens kennengelernt und berichtet authentisch von Menschen, für die Zivilisationsflucht keine leere Formel ist. Ein packender Bericht, begleitet von wundervollen Aufnahmen aus einer anderen Welt, der neu über moderne Sehnsüchte nachdenken lässt.

Der Klondike-Goldrausch bildet nur ein Glied in der Kette derartiger Großereignisse, die mit dem ersten Goldrausch von Minas Gerais in Brasilien in den Jahren 1693 bis 1695 einsetzten. In dieser Zeit setzte sich auch der Goldstandard durch, der dafür sorgte, dass Geldnoten nur in einem festgesetzten Verhältnis zu den Goldreserven des Landes ausgegeben werden durften. Gemäß der Theorie dieser Zeit sorgte dies für eine Stabilisierung der Währungsverhältnisse durch den Goldautomatismus. Zudem senkte preisgünstiger Frachtraum die Preise vieler Waren und erhöhte somit deren Umsätze und Verbrauch.

Folgerichtig durfte in jenen Jahrzehnten kein Engpass bei der Versorgung mit Gold eintreten. In Kanada setzte dies umfangreiche Suchunternehmungen in Gang, von denen einige binnen weniger Jahre auch fündig wurden. In den Vereinigten Staaten war der Widerstand gegen den Goldstandard stark, da bei zu geringen verfügbaren Goldvorräten die umlaufende Geldmenge und damit die Wirtschaft eingeengt würde. Seit dem Unabhängigkeitskrieg waren die Vereinigten Staaten mit der Kolonialmacht Großbritannien, die den Nordteil Nordamerikas beherrschte, in mehrere kriegerische und diplomatische Konflikte verwickelt.

Ein Teil der Goldgräber kam allerdings über Alaska, das den überwiegenden Teil des Küstensaums beherrschte, und das sich unmittelbar westlich des Klondike-Gebiets erstreckte. Dort entstand 1867 das Department of Alaska, doch erst ab 1884 begann die eigentliche Verwaltung durch die USA. Schon bevor die Hudson’s Bay Company 1874 Fort Reliance im Gebiet des Stamms errichtet hatte, bestand ein reger Handel, etwa mit Tabak und Tee. Auch mit geringen Goldmengen wurde gehandelt und das Edelmetall zog bereits vereinzelte Goldsucher in die Region.

Die einzigen Indianer, die bis zum Chilkoot Pass handeln durften, einem der beiden Übergänge zum Binnenland, waren die an der Küste ansässigen Tlingit. Die Wasserwege am Chilkoot Trail waren von größter Bedeutung, denn sie ließen sich mit Einbäumen und Kanus aus Elchhaut befahren. Auch erwarben die Chilkoot Boote aus Walrosshaut von den Tlingit von Yakutat. Die Chilkoot verteidigten ihr Monopol notfalls auch mit Waffengewalt. Als 1848 der Händler der Hudson Bay Company Robert Campbell einen Handelsposten bei Fort Selkirk errichtete, nahe am Zusammenfluss von Yukon und Pelly, bedrohte er ihr Monopol.

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