Kultstätten im Fläming PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Der Name leitet sich von althochdeutschen Varianten seit kultstätten im Fläming PDF 12. Im deutschsprachigen Raum begegnet die Bezeichnung Wenden erstmals um das Jahr 660 in den Schriftquellen. Winidi verwendet, wobei es sich um eine andere Bezeichnung für Slawen handelte.


Författare: Árpád Baron Nahodyl Neményi.

Von den Stätten, wo unsere Vorfahren einst ihre Götter verehrten, ist vieles ist für immer ins Dunkel der Geschichte versunken. Uns bleiben oft nur Bruchstücke, Indizien wie Orts- und Flurnamen oder Sagen, die auf eine vorzeitliche Bedeutung hinweisen. Erfahrungsgemäß finden Archäologen in alten Heiligtümern meist wenig, einige Feuerstellen vielleicht, einzelne Gräber, aber Funde wie die Himmelsscheibe sind die absolute Ausnahme. Trotzdem also wenig Möglichkeiten bestehen, konnte ich in zehnjähriger Arbeit einige der alten, magischen Orte wiederentdecken. Das Ergebnis will ich in diesem Buche vorstellen und dazu anregen, diese Orte zu besuchen. Die alten Kultstätten haben oft noch ihre frühere Ausstrahlung bewahrt, oft fühlen wir uns darin wirklich in die Zeit vor 1000 Jahren zurückversetzt, als Albrecht der Bär die Wenden bekriegte. Wer also so einen Ort betritt, der möge die Stille respektieren und sich so verhalten, wie er es in einer Kirche oder auf einem Friedhofe tun würde, die Stätten nicht zerstören oder verunreinigen, damit auch noch spätere Generationen dort Kraft schöpfen können.

Die Herkunft des Begriffes ist bis heute unklar. Nach der gängigsten Erklärung ist er von den Venedi abgeleitet, die aber in keinem ethnischen Zusammenhang mit den Wenden stehen sollen. Die Venedi siedelten an der Ostseeküste. Seit dem Mittelalter werden immer wieder Wenden und die von diesen zu unterscheidenden, germanischen Wandalen gleichgesetzt. Schon im Mittelalter geschah dieses nicht immer irrtümlich. Jahrhundert diente die Gleichsetzung vorrangig zur Rechtfertigung nationalistischer und revanchistischer Interessen und Gebietsansprüche. Der Slawist Aleksander Brückner stellte folgendes über Mag.

Nur ein einziger von allen, die sich je mit polnischer Urgeschichte beschäftigt haben, hat das Richtige eingesehen, der Lemberger Erzbischof Gregor von Sanok im XV. Ortsbezeichnungen im Einzugsbereich der Elbe erkennen kann. So wohnten früher in Windischenbernsdorf ebenso Wenden wie in Wendisch Evern. Seit dem Zerfall der Donaumonarchie wurde diese Bezeichnung aus politischen Gründen auf die Slowenischsprachigen in der Republik Österreich eingegrenzt und dem Slowenischen in Jugoslawien bzw.

Die deutsche Eigenbezeichnung der alteingesessenen Slawen in der brandenburgischen Niederlausitz ist Gegenstand von Auseinandersetzungen. Bild für die Masse der Schriftunkundigen. Jahrhundert wanderten Slawen in die von germanischen Stämmen im Laufe der späten Römischen Kaiserzeit und der Völkerwanderung verlassenen Gebiete ein. In Quellen aus dem ostfränkisch-Deutschen Reich werden eine große Zahl von Stämmen und Stammesverbänden, insbesondere seit dem 8.

Die größten Verbände waren die der Abodriten im Nordwesten, der Wilzen und später der Lutizen im Nordosten und der Sorben im Süden. Lutizen ab dem Ende des 10. Im Laufe der mittelalterlichen Ostkolonisation ab dem 11. 50 einen Zustrom der slawischen Landbevölkerung in die Städte ausgelöst hatte.

This entry was posted in Geschenkbücher. Bookmark the permalink.