Krieg. Wahn. Sex. Liebe. PDF

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Författare: Walter Fanta.
Weshalb hat Musil seinen Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" nicht abgeschlossen? Welche Enden hätte er gefunden, was ist aus den Konzeptionen zu erkennen? Oder gibt es nicht überhaupt doch ein Ende, in den Bergen von Manuskripten verborgen, die der Autor hinterlassen hat? Die Frage nach dem Finale des Mann ohne Eigenschaften gibt ein Rätsel auf. Walter Fanta, Herausgeber der digitalen Musil-Edition, hat sich zwanzig Jahre lang mit der Entzifferung und der textgenetischen Erforschung von Musils Manuskripten befasst und aus der Deutung der Notizen, die erst halb verschriftlichte Spuren von bloß Gedachtem repräsentieren, Lösungen des Rätsels entwickelt. Musils Nachlass stellt tatsächlich ein Labyrinth dar, einen gigantischen prä-digitalen Hypertext, eine riesige Spielanlage, in der ein Autor als ›Herr des Spiels‹ und zugleich Knecht unterschiedlicher Spielverläufe, die sich verselbstständigt haben, ein jahrezehntelanges philosophisch-literarisches Experiment betreibt. Für das Finale seines Romans hat sich Musil in den vielen Phasen des Schreibens 1919–1942 viele Ausgänge erdacht, am Ende konnte er sich für keinen entscheiden. Die Interpretation der Konzepte stellt vier Fluchtlinien fest, auf die der Roman hinläuft: 1. »Dass Krieg werden musste, ist die Summe all der widerstrebenden Strömungen«, sagt Musil 1926 in einem Interview. 2. Im Wahn, im Massenwahn und im Einzelwahn, als Kausalitätszerfall und als Pseudologik, versinkt am Ende die Welt und der/die Einzelne. 3. Sexuelle Entladung verspricht Erlösung; Karneval, Tanz auf dem Vulkan, Apokalypse. 4. Die letzte Liebesgeschichte, die der Roman noch der letzten brieflichen Äußerung Musils zufolge sein möchte, führt in asexuelle Entropie, der Vollzug des Geschwisterinzests wandert aus dem Roman hinaus.

Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Der sprichwörtlich einsame Ort namens Solitüde zur Winterzeit. Er wurde nach dem Französischen Wort für Einsamkeit benannt. Einsamkeit bezeichnet meist die Empfindung, von anderen Menschen getrennt und abgeschieden zu sein, aber gilt auch als Sammelbegriff für besonders dünn besiedelte und meist abgelegene Gegenden. Ob gewollt oder nicht, bilden sich unter dem Einfluss der Einsamkeit soziale Einstellungen, Verhaltensweisen und Gefühle heraus, die vom gesellschaftlichen Standard abweichen. Zum einen neigen einsame Personen formal zu einem selbstbezogenen Kommunikationsstil und gehen in unzureichendem Maße auf die kommunikativen Bedürfnisse ihres Gegenübers ein.

Zum anderen vertreten sie inhaltlich häufig Einstellungen zum gesellschaftlichen Miteinander, die vom Standpunkt der Normalität aus betrachtet als destruktiv oder zynisch erscheinen können. Dies wiederum verhindert, dass es im Verlauf der Kommunikation zum Aufbau von Sympathie und Attraktion kommt, da die hierfür erforderliche Ähnlichkeit in zentralen Einstellungen der Kommunikationspartner nicht gegeben ist. Ob und in welcher Form eine langfristig isolierte Lebensart möglich ist, hängt in hohem Maße von dem Menschen, aber auch von der Gesellschaft und somit von der Zeitepoche ab. Während in früheren Jahrhunderten die Einbindung des Einzelnen in die Gemeinschaft eine Selbstverständlichkeit war, hat sich dieser Automatismus im Zuge der Industrialisierung teilweise aufgelöst.

Sich vollständig freiwillig von der Gesellschaft abzukapseln bzw. Gruppenzwang und dem damit teilweise einhergehenden Mobbing überfordert fühlen. Diese Form des radikalen Abkapselns von der Gesellschaft nimmt auch in vielen anderen Ländern zu und wird zum Beispiel als eine Form der gesellschaftlichen Revolution oder als eine psychische Krankheit betrachtet. In Großbritannien wird 2018 ein Ministerium für Einsamkeit eingerichtet. Beim geriatrischen Basisassessment werden in der Altersmedizin die sozialen Beziehungen einer Person erfragt, weil es bisher zwar keinen eindeutig nachweisbaren Ursachen-Wirkungs-Zusammenhang zwischen Einsamkeit und einzelnen Krankheitsverläufen gibt, jedoch deren Kenntnis zumindest für die Therapieplanung wichtig sein kann. In der Aufklärung wird Einsamkeit oft positiv gewertet als Rückzug des Menschen aus dem hektischen Alltag zum Zwecke geistiger Aktivität und Selbstbesinnung. Sie beschreiben Einsamkeit, Vereinsamung und extreme Melancholie.

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