Krankheit als Sprache der Seele PDF

Das hier sollte eigentlich eine Katechese über das Sakrament der Eucharistie werden – und zudem die Frage klären, was das denn ist, „Leib Christi“. Krankheit als Sprache der Seele PDF eine Katechese über die Gesamtheit des katholischen Glaubens werden wird.


Författare: Ruediger Dahlke.
Der bekannte Arzt und Psychotherapeut Dr. Ruediger Dahlke hat mit seinen Bestsellern wesentlich zu einem neuen Verständnis von Krankheit als pyschosomatischem Geschehen beigetragen. Krankheit begreift er als Chance, Körper und Seele wieder in Harmonie zu bringen und zu halten.
"Krankheit als Sprache der Seele" behandelt in Ergänzung und Erweiterung zu "Krankheit als Weg" eine Vielzahl von Krankheitsbildern. Es gibt dem Leser Mittel an die Hand, die Sprache des Körpers zu verstehen, eigene Symptome zu deuten und mit seelischen Ursachen in Beziehung zu setzen.

Es gibt eben verschiedene Wahrheiten, die wir in Sätze fassen können. Diese wahren Sätze hängen zusammen, begründen sich und ergeben sich aus anderen Sätzen wie ein Netz mit lauter Querverbindungen. Aber dieses Netz hat ein Zentrum, von dem alles ausgeht und alles zusammengefasst ist. Alle wahren Sätze unseres Glaubens sind im Grunde nichts anderes, als Ausschnitte der einen Wahrheit, die wir aufgrund unserer begrenzten Sprache nicht wiederum in einen Satz fassen können.

Aber wir können diese eine Wahrheit darstellen, feiern und erleben: Jesus Christus in der Feier der Eucharistie. Katechesen in besonders schmucker Form, farbig, mit vielen Bildern und ansprechendem Design herausbringt. Ein wenig im Text redigiert sind so sehr schöne – und immer noch preiswerte – Hefte entstanden, die sich auch als Geschenkehefte eignen. 84 „Heilige Messe für Anfänger“ und Nr. Papierstärke und ist damit ein rundum gelungenes Büchlein, das ebenfalls beim Katholikentag vorgestellt wurden. Die Frage, was der Mensch ist, wurde nicht nur von Theologie und Philosophie diskutiert, sondern spielt immer noch eine entscheidende Rolle z. Hirnforschung, der Psychologie, der Neurophysiologie, der Verhaltensforschung und allen anderen Zweigen der Humanbiologie.

Die katholische Kirche hat sich in der Beschreibung des Menschen für einen Dualismus entschieden: Der Mensch ist eine geistige, immaterielle Seele und hat einen Leib. Die Seele formt diesen Leib, so dass der Mensch von „meinem“ Körper sprechen kann. Träger der Individualität ist jedoch die Seele. Im gewissen Sinne kann man sagen, dass die Materie der Seele „angeglichen“ wird.

Auch Gott tritt in Verbindung mit der geschaffenen Welt. Zunächst ordnet Gottes Geist die gesamte Schöpfung, so dass darin im Laufe der Jahrmillionen immer mehr die göttliche Ordnung zum Ausdruck kommt. Aber dann kommt der Clou: In Jesus Christus bindet Gott sich an eine menschliche Natur, einen Menschen – und zwar so definitiv, wie sich im Menschen die Seele an den Leib gebunden hat. Das ist zwar kein Dogma und auch keine definierte christologische Lehre.

Deshalb sprechen wir Christen gerne vom „Leib Christi“, wenn wir die menschliche Seite Jesu meinen, obwohl wir wissen, dass Jesus nicht nur einen menschlichen Leib hatte, sondern auch eine menschliche Seele. Gott sich an einen unbeseelten Leib gebunden hat. Nein, Jesus hatte schon einen menschlichen Leib und eine menschliche Seele. Gott verhält wie der Leib des Menschen zu dessen Seele.

In der Taufe werden wir Christus gleich: Gott überformt unser Sein – so ähnlich, wie in Jesus Christus Gottheit und Menschennatur eine Einheit eingegangen sind. Der wesentliche Unterschied ist, dass wir von Gott gefragt werden – und uns die Antwort leider schwer fällt. Aber wenn wir „Ja“ sagen zu dieser Umgestaltung, dann werden wir auch „Leib Christi“. So, wie die Seele den Leib gestaltet und durchformt, will auch Gott uns gestalten und durchformen.

Deshalb lassen wir uns, nach der Taufe, gerne auch als „Leib Christi“ bezeichnen, auch wenn wir selbstverständlich immer noch eine Seele haben. Kirche, den Leib Christi auf Erden, in die Kirche eingegliedert werden, und so ebenfalls Kirche, dh. Aber die Taufe ist sozusagen wie die „Beseelung des Embryos“, entwickeln und gedeihen wird sich der kleine Mensch erst durch die regelmäßig Aufnahme von Nahrung und deren „in Form bringen“ durch die Seele. Das Gleiche geschieht auch mit uns, die wir Leib Christi sein wollen. Auch wir werden nach der Taufe – der Beseelung – genährt. Und gedeihen hoffentlich – durch regelmäßige Nahrungsaufnahme und deren Umgestaltung.

Katholiken ja auch von „kommunizieren“ – „teilhaben“! Ja“ zu der Überformung durch Gott, lassen es zu und freuen uns daran. Ziemlich viel „Leib Christi“, nicht wahr? Jesus Christus ist der Leib Christi, der Priester ist es, der in seinem Namen das Brot wandelt, das dann ebenfalls „Leib Christi“ ist, um dadurch uns zum „Leib Christi“ zu machen – dessen sichtbare Gestalt die Kirche ist, die ebenfalls „Leib Christi“ genannt wird. Vielleicht hast Du Lust, diesem Gedanken noch einmal in aller Ruhe nachzugehen. Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut, und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. Das chaotische, ungeordnete Urmaterial ist noch nicht mit dem Geist Gottes in Verbindung getreten – der Geist schwebt noch darüber.

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