Kommunikations- und Medienwissenschaften PDF

Wie bin ich kommunikations- und Medienwissenschaften PDF, wer ich bin? Medien und Stereotype Medien schaffen und vermitteln ein Bild von der Welt. Frage, die grundsätzliche erkenntnistheoretische und philosophische Fragen berührt: Können wir überhaupt „die“ Realität erkennen?


Författare: Rudolf Stöber.
Das Standardwerk für das Medienzeitalter.
Diese Einführung bietet zunächst einen Überblick über die zentralen Gegenstände und Begriffe der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Sodann werden die Funktionen von Medien und Öffentlichkeit erläutert, anschließend die maßgeblichen Methoden und Quellen, ferner die wichtigsten Theorien und Interpretationsmodelle der Disziplin vorgestellt. Ein differenzierter Überblick über Literatur und Hilfsmittel beschließt den Band.

Gibt es möglicherweise so viele Realitäten wie Individuen? Hier kommt der für die Sozialwissenschaften entscheidende Begriff der „Sozialisation“ ins Spiel. Obwohl die Rede von Medien als Sozialisationsinstanzen inzwischen üblich ist, fehlt es an integrativen Ansätzen, die die Dynamiken zwischen Medien, Individuum und Gesellschaft treffend beschreiben. Auf die Forschung zu Medien und Stereotypen übertragen bedeutet jener integrative Ansatz einer Mediensozialisationstheorie, dass Formen individueller und kollektiver Produktion und Rezeption stereotyper Aussagen und Bilder zu untersuchen sind. Medien, genauer: Journalistinnen, Journalisten und Werbetreibende, setzen bewusst und unbewusst auf Stereotype.

Wenn sie Medieninhalte produzieren, greifen sie auf die „Bilder in ihren Köpfen“ zurück. Diese Kognitionen werden materialisiert, in grafische und optische Bilder transferiert und mittels Sprache und sprachlichen Bildern medial vermittelt. Als rezipierte Medienbilder knüpfen sie dann wieder an bereits vorhandene Bilder in unseren Köpfen an. Von Interesse ist zudem, welche positiven und negativen Funktionen Stereotype für den Einzelnen und für soziale Gruppen erfüllen. Spricht Lippmann 1922 noch recht allgemein von „Bildern in unseren Köpfen“, setzt sich in den folgenden Jahrzehnten eine Definition von Stereotyp durch, die vor allem die Fehlerhaftigkeit und Realitätsinadäquanz stereotyper Wahrnehmungen betont. Doch zugleich wird darüber gestritten, ob Stereotype nicht ein Körnchen Wahrheit enthalten.

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