Kleinparteien in Österreich 1945 bis 1966 PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Mitte der kleinparteien in Österreich 1945 bis 1966 PDF Jahre zählten die verschiedenen K-Gruppen nach Verfassungsschutzangaben insgesamt rund 15. Nach dem Tod ihrer ideologischen Leitfigur Mao Zedong 1976 verloren sie jedoch rasch an Bedeutung. Ursprünglich nicht zu den K-Gruppen gezählt wurden trotzkistische Gruppierungen, die am osteuropäischen Realsozialismus orientierte DKP und die West-Berliner SEW.


Författare: Peter Autengruber.

Die erste umfassende Darstellung der Kleinparteien in Österreich während der Allparteienregierung (1945 – 1947) und der Großen Koalition (1947 – 1966).
Unter dem Begriff Kleinparteien werden jene politischen Parteien zusammengefasst, die an Wahlen teilgenommen, aber den Einzug in den Nationalrat nicht geschafft haben. Parteien, die in diesem Buch behandelt werden sind beispielsweise die Demokratische Partei Österreichs (DPÖ), die Demokratische Union (DU), die Ergokratische Partei Österreichs (EPÖ), die Freiheitliche Sammlung Österreichs (FSÖ) und viele mehr.

K-Gruppen entstanden ab etwa 1968, gegen Ende der Hochphase der Studentenbewegung der 1960er Jahre. Als kennzeichnend für viele K-Gruppen galt ein elitärer Habitus ihrer Mitglieder. Anders als von der Studentenbewegung wurde von ihnen oft eine asketische Lebensweise propagiert. Einer These Gunnar Hincks zufolge war die Übernahme autoritärer Macht- und Unterwerfungstechniken durch Kinder mit bürgerlichem Hintergrund oft bedingt durch familiale Brüche der Kriegs- und Nachkriegszeit und eine Orientierungszeit, die ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung und Gruppenzugehörigkeit bis hin zum Sektierertum entstehen ließen.

Nahezu alle K-Gruppen sahen sich als legitime Erben der historischen KPD an. Zwar erhoben alle K-Gruppen für sich den Anspruch, den von Karl Marx und Friedrich Engels begründeten und von Lenin ausdifferenzierten Marxismus zu vertreten oder diesen in der Gegenwart angemessen weiterzuentwickeln. Keine der damaligen K-Gruppen konnte unmittelbar einen nennenswerten politischen Einfluss auf Bundes- oder Länderebene in Westdeutschland gewinnen. Vereinzelt hatten K-Gruppen-Funktionäre Einfluss in Betriebsräten und einigen Gewerkschaften. ML hervorgegangene Partei, die im Bundestagswahlkampf 1980 v.

1963 gegründete Zeitschrift „Rote Fahne“ heraus. 1968 von MLÖ-Minderheit gegründet, seit 2000 nicht mehr aktiv, gab bis 2000 die Zeitschrift „Für die Volksmacht“ heraus. Wiener Anhängern von Bolsevik Partizan entstandene Kleingruppe, gab vierteljährlich die „Proletarische Rundschau“ heraus. 2005 bestehende, orthodox-marxistische Abspaltung von der KPÖ. Dezember 2007 aus der Umbenennung der KOMAK-ML auf ihrer 7.

6 Mal im Jahr in einem Umfang von ca. Auch in anderen Staaten Westeuropas wie auch Nordamerikas, in denen es in den 1960er Jahren linke außerparlamentarische Studentenbewegungen gab, traten und treten den deutschen K-Gruppen in inhaltlicher und struktureller Hinsicht vergleichbare Gruppen und Splitterparteien auf, die untereinander ebenfalls ideologisch zerstritten waren. 1963 maoistische Parteien als Abspaltungen von den moskauorientierten Kommunistischen Parteien. In Anspielung auf die Eigenschaft der K-Gruppen als eingeschworene Zirkel wurde der Begriff in Westdeutschland auch auf andere, den originären K-Gruppen ideologisch entgegengesetzte politische Zusammenhänge übertragen. Erfahrungsberichte aus der Welt der K-Gruppen. Heiner Karuscheit: Zur Geschichte der westdeutschen ml-Bewegung.

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