Katholische Kirche und Gemeindeleben in den USA und in Deutschland PDF

000 Deutsche in das Gebiet der späteren USA ausgewandert, ein Gebiet, das auch später bevorzugt wurde. Die Bevölkerung auf dem Reichsgebiet verdreifachte sich zwischen 1816 und 1915 auf 68 Millionen Einwohner. Gleichzeitig setzte eine gewaltige Landflucht ein, die Industrialisierung machte aus Bauern und Tagelöhnern ein Industrieproletariat. Faktoren wie Erbteilung, Übervölkerung, Katholische Kirche und Gemeindeleben in den USA und in Deutschland PDF trieben nicht nur eine Landflucht sondern auch eine Massenauswanderung an.


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‚Wie erleben und evaluieren Deutsche und US-Amerikaner ihre Pfarrgemeinden vor Ort?‘ – das war das übergreifende Fragethema an über 1.000 deutsche und mehr als 1.000 US-amerikanische Katholiken. Die Frage, wie man sich selbst als Kirche erlebt, bekommt durch das Erleben anderer Kirchensituationen Material an die Hand und wird durch den Vergleich erst so richtig konkret.
Zwei repräsentative Telefonumfragen, die zeitgleich vom Projekt CrossingOver an der Ruhr-Universität in Bochum und von der Purdue University in Indiana in Auftrag gegeben wurden, geben Antworten, die in vielerlei Hinsicht überraschen. Sie sind wie ein Spiegel, der neue Einsichten über die Gemeinden hierzulande und jenseits des Atlantiks gibt. In diesem Band wird das Datenmaterial übersichtlich und vergleichend gegenübergestellt. Außerdem kommentieren renommierte Autoren dieses in dieser Form einmalige Projekt der neueren Katholizismusforschung.

Zudem wuchs der Bedarf der amerikanischen Industrie und auch der Landwirtschaft an Arbeitskraft rapide, letztere wurde dabei massiv gefördert, sei es infrastrukturell oder in der Kapitalausstattung, sei es in der propagandistischen Begleitung oder in der Räumung der landwirtschaftlich attraktiven Gebiete von Indianern. Dabei intensivierten sich die Anwerbungsmethoden und die Kommunikation, aber auch die Transportmittel. Erst ab den 1880er Jahren war die deutsche Industrie zunehmend in der Lage, genügend Arbeitsplätze bereitzustellen. Dennoch folgten weitere Wellen von Auswanderungen, die verschiedene Antriebe hatten. Antrieb der Auswanderungswelle der 1920er Jahre war die politische und wirtschaftliche Unsicherheit nach dem Ersten Weltkrieg, dazu weiträumige Fluchtbewegungen.

Ab 1933 kamen politisch und rassisch Verfolgte hinzu. Von 1776 bis 1933 waren die deutschen Zuwanderer aus dem Reich in Kanada eine Minderheit. Die Mehrheit der Deutschen kam aus Ost- und Südosteuropa: zwischen 1871 und 1914 acht von neun Deutschen. Selbst zwischen 1919 und 1939 lag dieses Verhältnis noch bei 4 zu 1.

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