Kaiserhof und Adel in der Mitte des 17. Jahrhunderts PDF

Der Titel dieses Artikels kaiserhof und Adel in der Mitte des 17. Jahrhunderts PDF mehrdeutig. Festsaaltrakt, Neue Burg, Corps de Logis und Äußeres Burgtor. Die Hofburg zu Wien war vom 13. Seit 1945 ist sie der Amtssitz des Österreichischen Bundespräsidenten.


Författare: Mark Hengerer.
Mark Hengerer geht den Zusammenhängen zwischen dem Strukturwandel des Hofes und den Bedingungen sozialer Reproduktion des Adels am Beispiel des Kaiserhofes im 17. Jahrhundert nach. Er untersucht, wie im Spannungsfeld von Anwesenheit und Amt, Interaktion und Organisation sowie wie im Austausch adeliger und fürstlicher Ressourcen Macht entsteht und auf Gegenmacht stößt.

Unter dem Habsburger König Rudolf I. 1279 erstmals urkundlich erwähnt, ist der Baubeginn bereits in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts seine Residenz nach Wien verlegte, begann der Ausbau und die Burg wurde zur Hofburg. Man erweiterte bestehende Trakte und baute zahlreiche neue hinzu, eine Tradition, die bis in die heutige Zeit anhält. Diese älteste Burg in Form eines Vierecks entspricht etwa dem heutigen Schweizerhof. Säulenstiege im Schweizertrakt erreicht man das Bundesdenkmalamt, das hier seinen Sitz hat. Die Antekammer führt zum Marmorsaal im Zeremoniensaaltrakt, welcher aus dem 19.

Die besonders dicken Mauern stammen noch von einem der Wehrtürme der alten Burgbefestigung. Der Begriff Antekammer weist auf den ehemaligen Verwendungszweck als Vorraum hin. Nahe dem Schweizertor Richtung Michaelerplatz wurden im März 2013 Reste des 6 mal 20 Meter großen Fundaments der zwischen 1558 und 1563 erbauten Kunstkammer Kaiser Ferdinands I. Die Hofburgkapelle ist die älteste und Hauptkapelle der Hofburg und war die Hauskapelle der Habsburger. Kapelle errichten, die urkundlich 1296 erstmals erwähnt wurde.

Von 1447 bis 1449 ließ Kaiser Friedrich III. Kapelle im gotischen Stil um- und ausbauen. Maria Theresia veranlasste einen spätbarocken Umbau der Kapelle. Im Zuge des Klassizismus wurde sie 1802 wiederum regotisiert.

Obwohl ein separates Gebäude, ist die Stallburg mit einem Übergang mit dem Rest des Komplexes der Hofburg verbunden. Ursprünglich war sie als Residenz für Maximilian II. Protestantismus neigenden Sohn unter einem Dach wohnen. Jahrhundert beherbergte die Stallburg die umfangreiche Kunstsammlung des Erzherzoges Leopold Wilhelm, des kunstsinnigen Bruders Kaiser Ferdinands III. Teil der Sammlungen des Kunsthistorischen Museums bildet. Bis heute ist dort ein großer Teil der Spanischen Hofreitschule untergebracht.

Die Amalienburg mit dem davorstehenden Denkmal für Kaiser Franz I. Gegenüber dem Schweizertor befindet sich die Amalienburg, auch Amalientrakt genannt, benannt nach Amalie Wilhelmine, der Witwe Kaiser Josephs I. Jahre zuvor als Wiener Residenz Kaiser Rudolfs II. Im Lauf der Zeit residierten außer Amalie Wilhelmine verschiedene Erzherzoginnen und -herzöge in der Amalienburg, von 1790 bis 1792 Leopold II. 15 während des Wiener Kongresses Zar Alexander I.

Nach dem Abbruch begann ab 1575 der Neubau für den späteren Kaiser Rudolf II. Der Bau wurde in Etappen bis 1611 fertiggestellt. 84 wurde der Bau um einen Halbstock aufgestockt und die Fassade zum Ballhausplatz gestaltet. Hofburg mit Amalienburg, Reichskanzleitrakt und Schweizertrakt mit Denkmal Kaiser Franz I. Nach der Zweiten Wiener Türkenbelagerung von 1683 wurde der Trakt von Giovanni Pietro Tencalla neu aufgebaut und um eine Etage aufgestockt, vom Stil her ist das Gebäude dem Barock zuzuordnen.

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