Journal für Praktische Chemie, 1840, Vol. 20 PDF

Dieser Artikel beschreibt das journal für Praktische Chemie, 1840, Vol. 20 PDF Mineral Perowskit. Bereits in der veralteten, aber noch gebräuchlichen 8. 7,65 Å sowie vier Formeleinheiten pro Elementarzelle. 1 dem Strontiumtitanat in der unverzerrten kubischen Struktur entspricht.


Författare: Otto Linne Erdmann.

Die Kristallstruktur von Perowskit kann auf zwei verschiedene Arten beschrieben werden. Die Titanatome werden jeweils von sechs Sauerstoffatomen in der Gestalt von Oktaedern umgeben. In den Lücken dieses Netzwerks befinden sich die Calciumatome, die eine Koordinationssphäre aus zwölf Sauerstoffatomen in Form eines Kuboktaeders als Koordinationspolyeder besitzen. Von der Perowskit-Struktur können auch andere Strukturen abgeleitet werden. Im Perowskit gibt es nur eine Sorte von A-Atomen. Deren Elementarzelle entspricht der achtfachen des Perowskits.

Struktur, die als Defektstrukturvariante der kubischen Perowskit-Struktur beschrieben werden kann. Perowskit kristallisiert am häufigsten würfelförmig, wobei die Würfel aufgrund der orthorhombischen Symmetrie leicht verzerrt sind. Seltener sind oktaeder- oder kuboktaederförmige Einkristalle. Perowskit kann neben Calcium und Titan Spuren bis hin zu größeren Mengen an anderen Metallen enthalten. Knopit bezeichnet, sehr niobreiche Perowskite als Dysanalyt, bei einer Kombination aus beidem auch als Loparit. Perowskite wie Bariumtitanat finden Anwendung als Ferroelektrika und zum Beispiel als Dielektrika in Keramikkondensatoren.

Geeignete Perowskite können zum Bau von Leuchtdioden verwendet werden. Zudem können bestimmte Perowskite für die Herstellung von Solarzellen eingesetzt werden. In der Implantologie ermöglicht Perowskit die ungewöhnliche Verbindung von Titan bzw. In diesem Kristall ist das Kalzium des Knochens ionisch gebunden und nicht kovalent, was bis vor kurzem angenommen wurde.

Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa arbeitet in Kooperation mit der ETH Zürich an einem Farbsensor auf Perowskit-Basis, der höhere Auflösungen und Lichtempfindlichkeiten für Digitalkameras ermöglichen könnte. Zussman: An Introduction to the Rock Forming Minerals. Prentice Hall, Harlow 1992, ISBN 0-582-30094-0. Will Kleber, Hans-Joachim Bautsch, Joachim Bohm: Einführung in die Kristallographie. Verlag Technik, Berlin 1998, ISBN 3-341-01205-2.

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