Japan und die Türkei. Der Modernisierungsprozess im Vergleich PDF

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Författare: Cigdem Gedik.

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie – Japanologie, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Modernes Japan), Sprache: Deutsch, Abstract: Japan und die Türkei.
Dies sind zwei Nationen, deren Namen man selten zusammen erblicken kann. Sei es auf Grund der geographischen oder der historischen Distanz, Kontakte scheint es auf dem ersten Blick selten gegeben zu haben.
Diese schriftliche Ausarbeitung soll das Thema der Modernisierung in Japan und in der Türkei angehen und vergleichende Bewertungen ziehen. Dabei soll das Problem der Verwestlichung angegangen werden und die Fragestellung, ob durch den Modernisierungsprozess eine außereuropäische Gesellschaft entstehen konnte.

Mittlerweile wurde das DDP gebaut sowie der Gwanghwamun-Platz und der Lotte World Tower. Siehe zudem die Diskussionsseite für weitere Informationen. Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen. 475 war Seoul die historische Hauptstadt des Königreichs Baekje. Von 1394 bis 1910 war sie die Hauptstadt der Reiche Joseon und Groß-Korea. Zur Hauptstadt Südkoreas wurde sie im Jahr 1945 erhoben. Damit konzentriert sich etwa die Hälfte aller Südkoreaner in der Stadt Seoul und deren Satellitenstädten.

Neben ihrem Status als Hauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt Koreas ist Seoul zudem das Finanz-, Kultur- und Bildungszentrum Südkoreas. Die Stadt richtete die Olympischen Sommerspiele 1988 aus und war einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2002. Die Stadtmitte wird von zahlreichen Bergen umgeben. Norden der Stadt, die Festung Namhansanseong im Südosten. In den umliegenden Tälern liegen viele kleine Dörfer und alte buddhistische Klöster. 56 Kilometer nördlich von Seoul liegt auf dem 38.

Breitengrad, der seit dem Koreakrieg die innerkoreanische Grenze bildet, der Ort Panmunjeom. Juli 1953 das Waffenstillstandsabkommen zwischen Nord- und Südkorea unterzeichnet. Im Stadtgebiet Seouls umfließt der Hangang einige Inseln, deren wichtigste Yeouido ist. Ein Arm des Flusses wurde zur Landgewinnung trockengelegt. Seoul gliedert sich in 25 Stadtbezirke, deren erste sieben im Jahr 1943 eingerichtet wurden.

Die Bezirke sind in 522 Dong unterteilt, diese wiederum in 13. 787 Tong und diese schließlich in 102. Juni bis September sehr warm und feucht, insbesondere im August. 344,2 Millimeter beträgt, fallen während der Monsun-Zeit, 348,0 Millimeter davon allein im regenreichsten Monat August. Die Winter sind stark von kalten Winden aus Sibirien beeinflusst und daher sehr kalt, aber trocken. Hochdruckkonstellation drei sehr kalte Tage und vier wärmere Tage ab. C, in dem mit durchschnittlich 21,6 Millimetern auch am wenigsten Niederschläge fallen.

Tonwaren aus der Jungsteinzeit zeigen, dass das Gebiet um Seoul seit mindestens 3. Frühzeitliche Überreste sind vor allem aus Gangdong und Songpa bekannt. Die Geschichte von Seoul als Hauptstadt kann bis 18 v. Aus dieser Zeit gibt es noch immer Überreste der Stadtmauer. 475 wurde die Hauptstadt nach Gongju verlegt und das Königreich Goguryeo übernahm die Kontrolle über das Gebiet. Im späteren Teil der Goryeo-Dynastie wuchs die Bedeutung von Seoul.

Man glaubte damals, dass das Reich, welches den Hangang kontrollierte, die Vorherrschaft über die ganze Koreanische Halbinsel gewinnen könnte, da der Fluss schon damals eine zentrale Verkehrsader war. Yi Seong-gye beendete 1392 die Herrschaft Goryeos, gründete die Joseon-Dynastie und beschloss, die Hauptstadt zu verlegen. Von 1405 bis 1412 wurde der Changdeokgung-Palast errichtet, 1616 der Gyeonghuigung. Obwohl die Stadt durch ihre Lage gut zu verteidigen war und durch starke Mauern geschützt war, wurde sie im Imjin-Krieg 1592 nach der Schlacht von Chungju von den Japanern erobert, 1635 wurde sie von den Mandschuren eingenommen. 1872 zog der König zurück in den Gyeongbokgung. Dieser Palast war nach der Zerstörung im Imjin-Krieg lange verfallen und war erst 1865 wiederaufgebaut worden. In der Zwischenzeit hatte der ursprünglich nicht dafür gedachte Changdeokgung als Regierungssitz fungiert.

Im Jahr 1784 errichteten Yi Pyeok, Kweon Il-shin und Yi Seung-hun eine erste Kirche in Seoul in der Absicht, eine katholische Glaubensgemeinschaft zu gründen. Diese war von Anfang an schweren Verfolgungen ausgesetzt. Die Herrscher sahen in den Katholiken Verbündete der europäischen Kolonialmächte. Jahrhunderts wurde das Hangeul zunehmend in der Volksbildung benutzt und setzte sich als nationale Schrift Koreas durch. Diese Entwicklung förderte die Verbreitung des christlichen Glaubens, dessen Schriften alle in Hangeul veröffentlicht waren. Koreas wurde Korea verpflichtet, missionarische Aktivitäten zu dulden. 1885 kamen die methodistischen Missionare Horace Underwood und Henry Appenzellar nach Seoul, die 1886 mit presbyterianischen Missionaren die noch heute existierende Seoul Union Church gründeten, im selben Jahr gab es auch die ersten geheimen Taufen von Einheimischen.

Dadurch kam es zu Christenverfolgungen durch die Japaner, aber auch dazu, dass viele Christen in der nationalen Unabhängigkeitsbewegung mitarbeiteten. Dies und die Standhaftigkeit der Christen in der Verfolgung führte zu zahlreichen Konversionen. Auf Druck Japans öffnete sich Korea am 24. In der Folgezeit wurden Botschaften Japans und westlicher Staaten eröffnet, auch ein deutsch-koreanisches Freundschafts- und Handelsabkommen wurde im Juni 1882 beschlossen. Ausländische Firmen siedelten sich in Seoul an und der Handel blühte weiter auf. 1910 wurde Korea von Japan annektiert und in das Japanische Kaiserreich mit dem Provinznamen Chōsen eingegliedert.

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