Internationales Versandhandels-Marketing PDF

Wie bin ich geworden, internationales Versandhandels-Marketing PDF ich bin? Universität Münster, Fliednerstraße 21, 48149 Münster carolin.


Författare: Markus J. Krechting.
Die Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit ist häufig mit großen Erwartungen verbunden. Diese positive Grundstimmung läßt sich im wesentlichen durch die Schaffung des europäischen Wirtschaftsraumes, durch die Liberalisierung der mittel- und osteuropäischen Wirtschaftssysteme sowie weltweite Globalisierungstendenzen begründen. So ist in den letzten Jahren zu beobachten, daß immer mehr nationale Marketingkonzepte auf andere Länder übertragen werden. Inzwischen ist jedoch erkennbar, daß nicht wenige Unternehmen bei ihren Internationalisierungsbestrebungen Mißerfolge erlitten bzw. erleiden.
Vor diesem Hintergrund verfolgt die vorliegende Arbeit das Ziel, diejenigen strategischen Faktoren international übertragener Marketingkonzepte deutscher Versandhandelsunternehmen zu ermitteln, die erfolgreiche Konzepte gemeinsam haben und die sie signifikant von weniger erfolgreichen Konzepten unterscheiden.

Alles bleibt anders Zwölf Kilogramm Bekleidung kauft im Schnitt jeder Deutsche im Jahr. Neun von zehn dieser Kleidungsstücke kommen aus Ländern, die nur geringe Lohn- und Produktionskosten aufweisen. Deutschland importierten Ware stammt aus Asien, insbesondere aus China, der Türkei und Bangladesch. Die Produktionssituation in Deutschland ist eine ganz andere. Die Begriffe Textil- und Bekleidungsindustrie als Prozessstufen der Textilwirtschaft werden heute häufig als Synonyme verwendet.

Unternehmen der Bekleidungsindustrie erstellen das Design der Bekleidung, stellen die Kleidung her und vertreiben diese. Die Entwicklung der Kollektion bildet die erste Wertschöpfungsstufe der Bekleidungswirtschaft. Die Marketing-, Verkaufs- und Fertigungsabteilungen sowie Trendscouts müssen feststellen, ob die Modelle marktfähig und produzierbar sind. Darauf aufbauend werden erste Prototypen in Deutschland oder im Ausland erstellt und finalisiert. Einzelhändler können in Showrooms die Modelle begutachten und bestellen. Während die Bauern gesponnene Garne zur Weiterverarbeitung anfertigten, nutzten die Hausweber diese dezentrale, ländliche Produktion zur Textil- und Bekleidungsproduktion. Das schnelle Bevölkerungswachstum, neue Absatzmärkte und eine rasche räumliche Ausbreitung führten im 16.

Jahrhundert zu einer Neustrukturierung des Marktes. Neue Verkehrsnetze wurden gebildet, die den Handel von Produkten und Waren enorm erleichterten. In Deutschland wurde das englische Produktions- und Verkaufsniveau von 1788 erst 1835 erreicht. Die Hochkonjunktur ab Mitte des 19. Jahrhunderts führte zu einer steigenden Textilnachfrage und einem Ausbau der Infrastruktur. Trotzdem nahm die Relevanz der Textil- und Bekleidungsindustrie in Deutschland erst gegen Ende des 19.

Die Aktivitäten im Ausland sind durch die Liberalisierung der Weltmärkte weit über den Globus verteilt. Bedingt durch den Strukturwandel wuchs die deutsche Textilindustrie in den 1960er bis 1980er Jahren im Vergleich zu anderen Branchen unterdurchschnittlich. Zwischen 1970 und 1980 wurden 200. In den 1990er Jahren geriet die europäische Textil- und Bekleidungsindustrie zusätzlich durch die Rezession in Europa, einem folgenden geringen Aufschwung sowie durch neue Technologien unter Druck. Mitte der 1990er Jahre wurden auch in der deutschen Chemiefaserindustrie Umsätze und Beschäftigtenzahlen zugunsten von Drittländern geringer. Die Vorteile der hier ansässigen Unternehmen liegen in der Marktnähe, den kurzen Lieferzeiten und der hohen Flexibilität. Des Weiteren sind sie nicht von Produktionsschwankungen im Ausland betroffen.

Trotz der schlechten Produktionszahlen ist die Branche die zweitgrößte Konsumgüterbranche nach der Lebensmittelindustrie. Zudem sind mittelbar und unmittelbar Arbeitsplätze in anderen Industriezweigen mit der Textil- und Bekleidungsindustrie verbunden. So können die Produktionen schneller und flexibler an die Kundenwünsche angepasst werden. Gründe für dieses wettbewerbsrelevante Verhalten sind kürzere Modezyklen, kleinere Losgrößen und kurzfristigere Bestellungen.

Industrielle Massenkonfektion: Individualisierte, hochwertige Massenware bei gleichzeitig geringeren Kosten soll mithilfe von Fertigungstechnologien und elektronischer Vernetzung Alternativen zu einer Kosten- oder Produktführerschaft schaffen. Diversifizierung: Ein sinkender Marktanteil des Facheinzelhandels, wachsende Supermärkte, Discounter oder auch der stark wachsende Onlinehandel ändern die Strukturen des Bekleidungseinzelhandels. Handel und Hersteller: Die Wichtigkeit von Handelsmarken im Vergleich zu Herstellermarken nimmt zu. Händler nutzen ihre Nachfragemacht, um weitere Leistungen wie schnellere Nachordern zu erzielen. Die vertikale Integration wird durch den Handel im Rahmen der Übernahme weiterer Bereiche der Supply-Chain vorgenommen, aber auch durch die Industrie, die Verkaufsfunktionen übernimmt, um Absatz und Wettbewerbsfähigkeit zu überwachen. Abbildung 1 zeigt die Kostenstruktur in der deutschen Bekleidungsindustrie 2012. Die Standortnachteile sollen durch hochwertige Textilprodukte und anspruchsvolle technische Textilien ausgeglichen werden.

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