Infusionstherapie II Parenterale Ernährung PDF

Sie werden in aller Regel intravenös verabreicht. Bestimmte Therapiemethoden implizieren in der Regel die Anwendung von Infusionstherapie II Parenterale Ernährung PDF, z. Flüssigkeitsgabe, Volumenersatz oder -substitution, Volumen- und Osmotherapie. Die Verabreichung von Blutbestandteilen mittels Infusion wird als Transfusion bezeichnet.


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Nahezu aIle medizinischen Fachdisziplinen behandeln Patienten, deren Erkrankung eine Ernahrung unter Umgehung des gastrointestinal en Resorptionsweges notwendig macht. Parenterale Ernahrung bedeutet folglich die Zufuhr von Nahr- und Baustoffen auf intravenosem Wege in qualitativ verwertbarer Form und quantitativ ausreichender Menge, urn den Energie- und Baustoffbedarf unter den verschiedensten Bedingungen sicherzustellen und auftretende Verluste zu kompensieren. Grundlage jeder parenteralen Ernahrung ist die Kenntnis der biochemischen Prozesse des Intermediiirstoffwechsels unter physiologischen und pathologischen Bedingungen (z. B. Hunger, Postaggressionssyndrom, Hypoxie, MikrozirkulationsstOrungen usw.). Orientiert an diesen Zusammenhangen erst lassen sich Bau- und Nahrstoffe in einer Weise zusammensteIlen, bemessen und applizieren, in der sie fUr den Organismus definitiv verwertbar werden. Die Erforschung der Biochemie und Pathobiochemie des Intermediarstoffwechsels hat Moglichkeiten aufzeigen konnen, mit deren Hilfe Verwertungsstorungen fUr bestimmte Nahr- und Baustoffe unter definierten patho­ logischen Bedingungen teilweise "iiberlistet" werden konnen. Uber die Applikation von Precursoren und ihre U msetzung etwa erhalt der Organismus ein adaquates Nahr- und Baustoffangebot, das – protrahiert synthetisiert – der limitierten Verwer­ tungskapazitat Rechnung tragt und auf Umwegen die Erfordernisse des Organismus deckt. Eine Reihe von Problemen kann heute als gelost angesehen werden, eine Vielzahl jedoch befindet sich erst im Anfangsstadium einer Klarung oder harrt einer grund­ satzlichen Erforschung. Ziel dieses Workshop war es – ankniipfend an die Prinzipien der Infusionstherapie (Bd. 3 der Schriftenreihe) und Grundlagen der postoperativen Ernahrung (Bd. 6 der Schriftenreihe) -, fUr den Bereich der parenteralen Ernahrung eine Bestandsaufnahme zu erarbeiten, die gesichertes Wissen aufzeigt und offene Probleme konkretisiert.

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