Hodlers Welt PDF

Ein ähnliches Motiv verwendete Egger-Lienz in hodlers Welt PDF Kriegergedächtniskapelle. Geboren wurde Albin Egger-Lienz als uneheliches Kind der Maria Trojer und des Kirchenmalers Georg Egger, sein Name war zunächst Ingenuin Albuin Trojer. Erst 1877 erhielt er die Bewilligung, den Familiennamen Egger zu führen.


Författare: Carl A. Loosli.
C. A. Loosli steht als Publizist zwei Jahrzehnte lang im Dienst Ferdinand Hodlers. Dadurch wird er zum Kunstpolitiker, zum Kunstschriftsteller und zu Hodlers Biograph. Der vorliegende Band zeigt, wie wichtig Looslis Stimme ist fürdie Rekonstruktion der von Hodler angeführten schweizerischen Kunstrenaissance.A m 10. Oktober 1907 schreibt Ferdinand Hodler:"Mein lieber Loosli, Endlich sende ich Ihnen Ihren Artikel zurück, Ihr Meisterwerk. Es ist ganz famos, gut durchgedacht und geschrieben. Sie haben sich in Kürze sehr glücklich ausgedrückt, betreffs des Parallelismus.Ich glaube, daß mich bald einer verstanden hat." Im folgenden Jahr wird Hodler zum Präsidenten der Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten (GSMBA) gewählt. Er macht Loosli zu seinem Zentralsekretär. Die anschließende intensive Zusammenarbeit der beiden hat den KunstpublizistenLoosli geprägt. Ob in den Schilderungen Hodlers und seines Kreises, ob in seinen polemischen kunstpolitischen Interventionen, ob in seinen vielfältigen kunstschriftstellerischen Arbeiten – immer wieder betonen seine Texte Hodlers singuläre Bedeutung als Mensch und als Künstler. Es gehört zu Looslis Tragik, daß er sein über mehr als fünfzig Jahre geäufnetes und gepflegtes "Hodler-Archiv" publizistisch nicht, wie er es geplant hat, auswerten konnte. Er sperrte es schließlich testamentarisch, um es dem Zugriff seiner Feinde entziehenzu können.

Hier wurde er 1900 Mitglied der Genossenschaft bildender Künstler Wiens und Gründungsmitglied des Hagenbundes. Bei der Pariser Weltausstellung erhielt er für das Gemälde Feldsegen die Bronzemedaille. Im Jahr darauf ließ sich Egger-Lienz in Hall in Tirol nieder, wo er mit den Künstlern des Brennerkreises verkehrte. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs war Egger-Lienz bereits etablierter Künstler. Egger-Lienz wurde in weiterer Folge als künstlerischer Beirat zum Kriegsfürsorgeamt nach Bozen abkommandiert.

Seine im Feld gemachten Skizzen und auch kleine Ölbilder stellte er für die Reproduktion zugunsten des Roten Kreuzes, des Kriegsfürsorgeamtes und anderer Hilfsorganisationen zur Verfügung. Nach Kriegsende wurde ihm 1919 die Professur an der Wiener Akademie angeboten, die er jedoch nicht annimmt, ebenso wie ein neuerliches Angebot 1925. In seinen letzten Lebensjahren wurde Egger-Lienz zum Ehrendoktor der Universität Innsbruck und zum Ehrenbürger von Lienz ernannt. Josef Soyka und Giorgio Nicodemi veröffentlichten Monografien über ihn. November 1926 im Grünwaldhof in St.

Das Œuvre von Egger-Lienz umfasst vor allem Ölgemälde. Vorstudien wie etwa Zeichnungen und etliche Werke hat er zerstört. Etliche seiner Motive sind in mehreren Bildern und Versionen erhalten. Von einigen Motiven wie den Bergmähern hat er zusätzlich Lithographien angefertigt. Egger-Lienz’ künstlerische Begabung wurden von seinem Vater und dessen Bekannten, dem Maler Hugo Engl, gefördert. Sie ermöglichen ihm auch das Studium der Malerei in München an der Akademie der bildenden Künste.

Wichtige Einflüsse waren dabei sein Lehrer, der Historienmaler Wilhelm Lindenschmit d. Innerhalb der Historienmalerei entwickelte Egger-Lienz ein eigenes Kompositionsschema, in dem er die vorwiegend statische Bildkomposition der traditionellen Norm aufbrach und Dynamik in die Komposition brachte. Bildausschnitt betont, die Männer drängen fast aus dem Bild heraus, während die anonyme Masse von hinten nachdrängt. Im Herbst 1899 ließ sich Egger-Lienz in Wien nieder. Für das noch in München begonnene Gemälde Das Kreuz wurde ihm auf der XXVIII.

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