Handbuch Gerechtigkeit PDF

Das Rechtsstaatsprinzip ist eines von mehreren Verfassungsprinzipien des Grundgesetzes. In der Verfassungsurkunde lässt sich das Rechtsstaatsprinzip lediglich in Form von Einzelausprägungen nachweisen. Damit knüpft das Grundgesetz an die Tradition der Reichsverfassung von 1871 und der Weimarer Verfassung an, denn auch diese beiden Konstitutionen verwendeten verfassungstextlich keinen Rechtsstaatsbegriff, etablierten ihn stattdessen über handbuch Gerechtigkeit PDF Normierung rechtsstaatlicher Einzelgehalte. Ein würdigender Überblick ließe es dann zu, die Rechtsstaatsidee herauszulesen.


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Was ist gerecht? Ist gerecht, was dem Gesetz entspricht? Wie sind gesellschaftliche Güter gerecht zu verteilen? Wie ist globale Gerechtigkeit zu erreichen? Und wie die Gerechtigkeit gegenüber zukünftigen Generationen? – Das Handbuch stellt die Geschichte des Gerechtigkeitsbegriffs dar, erläutert die unterschiedlichen Gerechtigkeitstypen und deren philosophische Grundlagen wie Utilitarismus, Diskursethik sowie Kritische Theorie und betrachtet die Gerechtigkeit im Kontext von Moral, Menschenwürde und Menschenrechten. Das Schlusskapitel beleuchtet aktuelle Anwendungsfragen wie Generationengerechtigkeit, Gesundheitsversorgung und Lohngerechtigkeit.

Heute findet sich der Begriff ausdrücklich nur in der Homogenitätsklausel des Art. Allerdings genügen diese positivgesetzlichen Hinweise nicht als rechtlicher Maßstab für eine unmittelbare Subsumption seines Wesensgehaltes allein, vielmehr müsse der Rechtsstaatsbegriff konkretisiert werden und sei ausfüllungsbedürftig. Recht, auch an solches, das sie selbst gesetzt haben, gebunden sind. Rechtsstaatlichkeit als ein government of laws wurde wegbereitend in England als Antwort auf die politischen Wirren des 17. Hier bildete sich schrittweise auch die rechtsstaatliche Gewährleistung individueller Freiheitsrechte heraus.

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