Geschichte des jüdischen Volkes im Zeitalter Jesu Christi PDF

Frage nach dem historischen Jesus zu beantworten. Die historische Geschichte des jüdischen Volkes im Zeitalter Jesu Christi PDF entstand seit etwa 1740 im Zeitalter der Aufklärung.


Författare: Emil Schürer.
Geschichte des jüdischen Volkes im Zeitalter Jesu Christi ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1886.
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Die Jesusforschung entstand um 1740, nachdem sich das allgemeine Verständnis von Wissen und das besondere Verständnis der Bibel im christianisierten Europa grundlegend gewandelt hatten. Die Erfindung neuer Drucktechniken seit dem 12. Jahrhundert und des Buchdrucks im 15. Jahrhundert veränderten die Auffassung der Bibeltexte. Die Frage nach der richtigen Druckvorlage förderte in der Renaissance die Suche nach einem Urtext der Bibel und die Textkritik.

Mit den Fortschritten in den Naturwissenschaften wuchs auch in den Geisteswissenschaften das Interesse an methodisch überprüfbaren und feststellbaren Tatsachen. David Friedrich Strauß zurück, auf das viele deutschsprachige Veröffentlichungen mit analogen Titeln folgten. Seit 1900 zeigten historisch-kritische Arbeiten, dass schon die ältesten urchristlichen Texte Jesu Auftreten nach Gemeinde- und Verkündigungsinteressen gestaltet hatten, so dass die historische Ereignisfolge als kaum noch rekonstruierbar erschien. Die Dialektische Theologie brach seit 1918 mit dem theologischen Liberalismus und wertete das Interesse am historischen Jesus ab. Sie machten ein doppeltes Differenzkriterium geltend: Authentisch seien nur jene überlieferten Jesusworte, die sich weder aus dem zeitgenössischen Judentum noch dem nachösterlichen Urchristentum erklären ließen.

Seit den 1970er Jahren bezog die Jesusforschung sozialgeschichtliche Fragen und Methoden ein. Vor allem in den USA wurden außerkanonische urchristliche Texte verstärkt berücksichtigt. Für Autoren, die diese Quellen bevorzugen, ist Jesus eher von altorientalischer Weisheit und vom Hellenismus beeinflusst. Seit etwa 1980 wird die Jesusforschung besonders im englischen Sprachraum oft schematisch in vier Phasen oder Perioden eingeteilt. Seit David Friedrich Strauß wurden überlieferte Wunder von und an Jesus, vor allem seine Auferstehung, von möglichen historischen Angaben unterschieden. Seit der Tübinger Schule wurden die drei verwandten synoptischen Evangelien vom später entstandenen Johannesevangelium abgegrenzt.

Erstere wurden als historisch glaubwürdiger eingestuft. Johannes Weiß erkannte als Erster, dass Jesu Verkündigung von der jüdischen Eschatologie und Apokalyptik bestimmt war, und unterschied diese von gegenwartsbestimmten Bestandteilen seiner Lehre. Venedig stellte Jesus in seiner Schrift Magen wa-Ḥereb als liberalen Pharisäer dar. 1856 und 1873 veröffentlichte Abraham Geiger diese von Christen bis dahin kaum beachteten Schriften.

Er erklärte besonders Modena zum Vorläufer der Leben-Jesu-Forschung, der einige ihrer Einsichten vorweggenommen habe: die Zugehörigkeit Jesu zum zeitgenössischen Judentum und die Kluft zwischen seiner Lehre und den kirchlichen Dogmen über ihn. 1762 nur für seine Freunde eine Apologie oder Schutzschrift für die vernünftigen Verehrer Gottes. Reimarus wagte es nicht es zu seinen Lebzeiten zu veröffentlichen. Darin unterschied Reimarus das Christusbild der Apostel methodisch streng von Jesu Eigenverkündigung.

Er verstand Jesus ganz im Rahmen des Judentums seiner Zeit als politischen Reformator. Auferstehung und baldige Wiederkunft verkündet und ihn so zum himmlischen Erlöser gemacht. Die Unterscheidung von Jesusverkündigung und urchristlicher Botschaft und die Einordnung Jesu ins zeitgenössische Judentum sind in der Jesusforschung bis heute gültig. Die Erklärung des Urchristentums aus einem Jüngerbetrug fand dagegen bald Widerspruch. Leben Jesu aus allen vier Evangelien herausfiltern, das mit Jesu Begräbnis endete. Aus Vorsicht gegenüber seinen konservativ-christlichen Landsleuten veröffentlichte Jefferson das Werk zu seinen Lebzeiten nicht. Er gilt als Pionier der synoptischen Betrachtungsweise, die aus gemeinsamen Texten auf historische Zuverlässigkeit und Ursprünglichkeit schließt.

Dabei ging er jedoch noch ganz unkritisch vor und listete Jesu Lebensstationen einfach auf, ohne die Widersprüche zwischen den Evangelien zu berücksichtigen und zu erklären. Seit etwa 1836 betonte er gegenüber seinem Schüler David Friedrich Strauß stärker die historische Kontinuität zwischen der vorösterlichen Jesusverkündigung in den Evangelien und der nachösterlichen Theologie der Apostel. 1835 sein Werk Das Leben Jesu, kritisch bearbeitet. Seine Grundthese lautete, die Urchristen hätten in den Evangelien durchweg mythische Vorstellungen des AT, vor allem die Messiasidee, auf Jesus übertragen. Das Werk löste heftigen Streit mit Kirchen und Behörden aus und machte Strauß zum berühmten Außenseiter der Jesusforschung. Infolge dieser Kritik entschärfte Strauß seinen Entwurf für die dritte Auflage von 1839, vertrat in der vierten Auflage jedoch wieder seine vorherige Position.

Ergebnisse der deutschen Leben-Jesu-Forschung auf und machte sie erstmals im Katholizismus bekannt. Der Gott Jesu ist nicht der schreckliche Herr, der uns tötet, wenn es ihm gefällt, und uns rettet, wenn es ihm gefällt. Der Gott Jesu ist nicht der parteiische Despot, der Israel als sein Volk auserwählt hat und es beschützt vor allen und gegen alle. Renan konnte den Universalismus der undifferenzierten Menschenliebe also nur im Kontrast zum Partikularismus der biblischen Bundes- und Rechtstheologie darstellen, so dass sein Jesus einen anderen Gott als den Israels vertreten musste. Christusbild der Kirchen emanzipierten erneuerten Christusglauben zu begründen. Holtzmann glaubte, dem Markusevangelium einen zeitlichen Verlauf des Lebens Jesu und eine individuelle psychische Entwicklung entnehmen zu können.

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