Geschichte der USA PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Mehr als 20 Jahre seit der Wiedervereinigung ist das Kapitel DDR und deutsche Teilung nicht abgeschlossen. Zu nachhaltig haben 40 Jahre Zweistaatlichkeit das Leben der Menschen geprägt, und zu weitreichend geschichte der USA PDF die Probleme, die aus Defiziten der DDR und aus den Herausforderungen des Einheitsprozesses entstanden. Inzwischen beleuchten wissenschaftliche Veröffentlichungen fast jeden Aspekt der SED-Diktatur.


Författare: Gustav Schmidt.
Wie kein anderer Staat repräsentieren die USA die Moderne. Zugleich gelten sie heute als einzige ›Supermacht‹, deren politisches Agieren wieder äußerst kontrovers diskutiert wird. Gustav Schmidt bietet einen klar strukturierten, kompakten Überblick über die Geschichte der USA seit der Unabhängigkeit, der politik-, wirtschafts-, sozial- und kulturgeschichtliche Fragestellungen gleichermaßen berücksichtigt. Das Hauptaugenmerk ist dabei auf die Interdependenz von innerstaatlichen und internationalen Entwicklungen gerichtet. Zeittafeln, eine ausführliche Auswahlbibliographie und ein Register runden die Darstellung ab.

Im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands gestaltet die Besatzungsmacht mit Hilfe deutscher Kommunisten das politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche System nach ihren Vorstellungen. Juni 1953: Ein sowjetischer T-34-Panzer, davor drei Demonstranten, von denen einer die Fahrtrichtung des Panzers kreuzt. Oktober 1949 wird die DDR gegründet. Rasch gelingt es der SED, ihre Macht auszubauen und Wirtschaft und Gesellschaft nach ihren Vorstellungen zu formen. Staats- und Parteichef Erich Honecker begrüßt Bundeskanzler Helmut Schmidt auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld, 11. Erich Honecker setzt mit seinem Machtantritt neue Akzente: Nicht mehr die Förderung der Industrie steht im Mittelpunkt der Politik, sondern der Ausbau sozialer Leistungen, um die Loyalität der Bevölkerung zu sichern. SED-Politbüromitglied Günter Schabowski waehrend seiner Pressekonferenz in Ostberlin am 9.

Alle DDR-Buerger koennten ueber alle Grenzuebergaenge ausreisen, sagte er. Anfang der 1980er Jahre ist Honeckers Strategie, über Sozialleistungen die SED-Herrschaft zu stabilisieren, praktisch gescheitert. Die Menschen gehen zu Hunderttausenden auf die Straße. Hier finden Sie weiterführende Literatur und Internetadressen. DDR 1990Gerade ein halbes Jahr dauerte die Phase einer demokratischen DDR. DDRDas Beste an der DDR war ihr Ende. Deutsche Teilung – Deutsche Einheit 13.

August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften. Wer war ihr letzter Ministerpräsident und wann wurden am 9. Wie Sie dem Web-Tracking widersprechen können sowie weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wie bin ich geworden, wer ich bin? Universität Bayreuth, Prieserstraße 2, 95444 Bayreuth. Geschichte und aktuelle Fragen der Organspende Die Widerspruchs- und Zustimmungslösung sind nur unter Beibehaltung einer transparenten Transplantationsmedizin vorstellbar. Dabei müssen medizinische, ethische und rechtliche Fragen betrachtet werden. Die Aktualität dieses Themas zeigte sich in den vergangenen Monaten insbesondere durch das Beispiel von Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, der im Jahr 2010 seiner Frau eine Niere spendete.

In Deutschland sterben jeden Tag drei Patienten auf der Warteliste, für die nicht rechtzeitig ein Organ gefunden werden kann. Die Frage aber, ob der Staat überhaupt das Recht hat, seine Bürger zu einer Meinungsäußerung zu zwingen, bleibt weiterhin ungeklärt. Auch der Deutsche Ethikrat hat im Rahmen seines Forums Bioethik die Frage aufgeworfen, inwiefern der Staat eine Äußerungspflicht verlangen kann. Zu dieser Zeit konnten bedeutsame wissenschaftlich-technologische Errungenschaften verzeichnet werden, die das gesellschaftlich-kulturelle Selbstverständnis veränderten.

Die erste Transplantation einer menschlichen Leichenniere wurde 1936 vom ukrainischen Chirurgen Yu Yu Voronoy realisiert. Jedoch überlebte die Patientin nur wenige Tage, und das Spenderorgan funktionierte zu keinem Zeitpunkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Biomedizin an diesen Vorarbeiten an. Diese Erkenntnisse aus dem Bereich der Nierentransplantation ebneten den Weg für die Transplantation weiterer Organe wie Herz, Lunge, Leber oder Pankreas. Nicht beherrschbare Abstoßungsreaktionen blieben aber weiterhin das Grundproblem der Transplantationsmedizin, da adäquate Methoden der Immunsuppression nach wie vor fehlten. Die nicht zufriedenstellenden klinischen Ergebnisse führten dazu, dass die Transplantationsmedizin Anfang der 1970er Jahre wieder stagnierte. Doch seit Beginn der Transplantationsmedizin als reguläre Versorgungsaufgabe besteht nicht nur in Deutschland ein absoluter Mangel an Spenderorganen.

Damit einher geht eine häufig existenziell bedrohliche Situation für die betroffenen Patienten. Aufgrund des Mangels an Spenderorganen starben allein in Deutschland im Jahr 2009 931 Menschen, die auf der Warteliste standen und nicht rechtzeitig ein Organ erhielten. Auch über zehn Jahre nach der Einführung des Transplantationsgesetzes gibt es Dissens über Strukturen und Prozesse in der Transplantationsmedizin. Nach Paragraf 11 TPG ist die Organisation der Organspende und -transplantation die Aufgabe einer finanziell und organisatorisch eigenständigen Koordinierungsstelle, die von den Spitzenverbänden der Krankenkassen, der Bundesärztekammer und der Deutschen Krankenhausgesellschaft oder der Bundesverbände der Krankenhausträger gemeinsam errichtet oder beauftragt wird.

Spitzenverbänden der Krankenkassen, der Bundesärztekammer und der Deutschen Krankenhausgesellschaft oder den Bundesverbänden der Krankenhausträger gemeinsam errichtet oder beauftragt wird. Die Durchführung, Vor- und Nachbereitung einer Organtransplantation findet in Transplantationszentren, das heißt in Krankenhäusern statt. Paragraf 10 TPG regelt die Pflichten der Transplantationszentren wie das Führen von Wartelisten, die Auf- beziehungsweise Herausnahme von Patienten in oder aus Wartelisten, die lückenlose Dokumentation sowie die Qualitätssicherung und psychologische Betreuung der Transplantationspatienten. Eurotransplant vermittelte zu Beginn ausschließlich Spendernieren, dehnte seine Aktivitäten dann auf Leber-, Herz- und Pankreastransplantationen, mittlerweile auch auf Lungen- und Zwölffingerdarmtransplantationen aus. Am Eurotransplant-Programm nehmen neben den deutschen außerdem noch die Transplantationszentren aus Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Slowenien, Österreich und Kroatien teil. Die vermittlungspflichtigen Organe sind nach Paragraf 12 TPG insbesondere nach den medizinischen Kriterien Erfolgsaussicht und Dringlichkeit unter Wahrung der Chancengleichheit zu vergeben. Nicht-medizinische Kriterien finden in diesem Zusammenhang keine Berücksichtigung.

Dennoch fließen de facto solche nicht-medizinischen Kriterien wie die „Import-Export-Bilanz“ der Länder, die in die Eurotransplant-Strukturen eingebunden sind, in bestehende Allokationsalgorithmen mit ein. Da die Länder im Eurotransplant-Verbund keine einheitlichen Transplantationsgesetze und -richtlinien aufweisen, müssen bei der Vergabe von Spenderorganen jeweils auch nationale Rechtsgrundsätze und Allokationsregeln beachtet werden. Für Deutschland gelten dabei die „Richtlinien zur Organtransplantation gemäß Paragraf 16 TPG“ der Bundesärztekammer, welche die grundlegenden Prinzipien und auch relevante Kriterien und deren Gewichtung für die Vergabe von Spenderorganen festlegt. In Deutschland gilt das Hirntodkriterium, um den Tod festzustellen. Diese Perspektive auf den Tod des Menschen etablierte sich weltweit durch einschlägige Arbeiten an der Harvard Medical School in den USA im Jahr 1968. Dieses gilt auch als Voraussetzung für die Entnahme und Transplantation von Organen in Deutschland. Anders als in Deutschland dürfen beispielsweise in Österreich, Belgien und den Niederlanden Organe von sogenannten non heart-beating donors entnommen werden.

Doch diese Herztoddiagnose gilt in vielen Ländern als überholt, da durch die Möglichkeit der künstlichen Beatmung das Herz-Kreislauf-System aufrechterhalten werden kann. Das deutsche Transplantationsgesetz fordert deshalb die Diagnose des Hirntodes als Todesfeststellung für eine Organentnahme. Diskussion des Hirntodkriteriums hinaus werden auch mögliche Tendenzen einer Kommerzialisierung des Körpers ethisch kontrovers diskutiert. Angesichts der absoluten Knappheit an Spenderorganen und der damit verbundenen lebensbedrohlichen Situation für die Patienten auf der Warteliste taucht in der Diskussion darüber immer wieder die Möglichkeit des Zukaufs von Organen auf.

This entry was posted in Reise & Abenteuer. Bookmark the permalink.