Geschichte der Stadt und Universität Freiburg PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Die Geschichte der Stadt Freiburg im Breisgau lässt sich fast 900 Jahre zurückverfolgen. Eine erste Geschichte der Stadt und Universität Freiburg PDF von Siedlungen im Bereich des heutigen Freiburg, der Wiehre und Herdern, findet sich 1008 in einem Dokument, in dem König Heinrich II. Bischof Adalbero von Basel den Wildbann in den Wäldern der Gegend überschreibt. Konrad von Zähringen verleiht der Siedlung am Fuße des Schlossbergs das Stadtrecht.


Författare: Heinrich Schreiber.
Geschichte der Stadt und Universität Freiburg ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1860.
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Zur Kontrolle dieser Handelswege erbaute Bertold II. Zähringen auf dem oberhalb der heutigen Stadt gelegenen Schlossberg vermutlich im Jahr 1091 eine Burg, das Castrum de Friburch. Jahrhunderts entdeckten reichhaltigen Silbervorkommen am Westrand des Schwarzwalds verhalfen der Stadt bald zu Wohlstand. Das Schürfrecht erhielten die Zähringer von den Bischöfen von Basel, die wiederum 1028 das Bergregal von Kaiser Konrad II. Nach dem Aussterben der Zähringer 1218 kam die Herrschaft über die Stadt mit Egino I. Jahrhundert ließen sich innerhalb der Stadtmauern mehrere Orden nieder.

Die Dominikaner gründeten 1236 das Predigerkloster, wo Albertus Magnus von 1236 bis 1238 das Amt des Lesemeisters bekleidete. Die Jahre der Herrschaft der Grafen von Freiburg zeichneten sich durch häufige Fehden zwischen ihnen und der Stadt aus, bei denen es fast immer um Geld ging. Im Jahre 1299 weigerten sich die Freiburger, erneuten Geldforderungen des Grafen Egino II. Burg auf dem Schlossberg mit Wurfmaschinen. Eine Mark hatte ein Gewicht von 237,5 Gramm Silber und galt als Basisgröße mit einer Unterteilung in 678 Pfennig. Vier Habsburger Herrscher am Historischen Kaufhaus: Maximilian I. Die Habsburger nahmen Freiburg gleich in die Pflicht.

Konzil von Konstanz abgesetzten Papst Johannes XXIII. Im Jahre 1448 stiftete Erzherzog Albrecht als Herr der habsburgischen Vorlande in Freiburg ein Studium generale, aus dem mit der Gründungsurkunde von 1457 die Freiburger Universität hervorging. Ein Höhepunkt der Stadtgeschichte war der Reichstag, den der römisch-deutsche König Maximilian I. Nach Fertigstellung des Hochchores ließ der zuständige Bischof von Konstanz im Jahre 1513 das Freiburger Münster einweihen. Im selben Jahr sammelten sich bei Freiburg unter der Fahne des Bundschuhs geknechtete und verarmte Bauern unter ihrem Anführer Joß Fritz.

Doch die Reformation und vor allem die Verbreitung der Schrift Luthers Von der Freiheit eines Christenmenschen entfachten erneut aufrührerische Aktivitäten. Jahrhundert suchten immer wieder Pestepidemien die Stadt heim. Eine der schlimmsten wütete im Jahr 1564, als etwa 2000 Menschen an der Seuche starben, ein Viertel der Bevölkerung, wie der damalige Stadtarzt Johannes Schenck berichtete. Wie überall in Europa fanden auch in Freiburg Hexenprozesse statt. Zwischen 1550 und 1628 wurden von insgesamt 302 Verurteilten 131 hingerichtet.

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