Geschäftsprozess- und Projektmanagement in der Praxis PDF

Zur Navigation springen Geschäftsprozess- und Projektmanagement in der Praxis PDF Suche springen Outsourcing bzw. Auslagerung bezeichnet in der Ökonomie die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an externe Dienstleister. Die zweite Erklärung ist allerdings fast ausschließlich in der deutschsprachigen Literatur zu finden und wird als reine deutsche und fehlerhafte Erfindung kritisiert.


Författare: Knut Harms.
Dieses Arbeitsbuch führt Schülerinnen und Schüler durch die Themen Geschäftsprozess- und Projektmanagement. Das Buch zeichnet sich durch einen hohen praktischen Anteil mit entsprechenden Übungseinheiten aus. Schülerinnen und Schüler durchlaufen dabei in einem Modellunternehmen des Industriebereichs ein gelenktes Praktikum. Die lebendigen Beispiele werden von Praktikumsbetreuern dargestellt und ziehen sich vollständig durch das Werk. Ergänzt werden die Hinweise durch "integrierte Handbücher", die eine selbstständige Erarbeitung ermöglichen. Das Arbeitsheft enthält zahlreiche Abbildungen und Aufgaben zu den Themen Geschäftsprozessmodellierung, -orientierung, -optimierung, Qualitätsmanagement und Prozesskostenrechnung. Im Bereich der Projekte finden Planungsinstrumente und -methoden ebenso Berücksichtigung wie ein Werkzeug zur Planung, Durchführung und Kontrolle. Die kaufmännische Ausrichtung wird durch zwei IT-Exkurse ergänzt, die vorwiegend auf die Themen ER-Modellierung und Scrum-Projekte zielen. Zur Darstellung und Auswertung der Prozesse stehen Powerpoint- und Excelvorlagen sowie die professionelle Software ARIS der Software AG zur Verfügung. Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung ist Bestandteil des Arbeitsheftes. Um Projekte flexibel zu koordinieren, kommt die OpenSource Software GanttProject zum Einsatz, die ebenfalls beschrieben wird. In Form einer CD können Lehrkräfte, Trainer und Vermittler sämtliche Lösungen als PDF sowie Lösungsdateien für die Projektmanagementsoftware und ausgewählte Prozesse für ARIS beziehen. Zur Verdeutlichung einiger Abläufe, wie dem durchgehenden Musterprozess oder eines zu modellierenden Prozesses, finden sich eigens für dieses Werk erstellte Videos.

Auch der Begriff selbst wird in der Literatur uneinheitlich benutzt. So verstehen einige Autoren jeglichen Fremdbezug von Leistungen als Outsourcing, andere wiederum nur den Fremdbezug von Leistungen, die einst unternehmensintern erstellt wurden. Gemeint sind alle Aktivitäten, die zu einer Verlagerung von Leistungs- oder Teilerstellungen nach außen führen. Die Verlagerung der Leistungserbringung aus dem Unternehmen hinaus trat in größerem Umfang zunächst in den 1960er Jahren in der Fertigungsindustrie auf, die ihre Produktion an meist asiatische Auftragsfertiger auslagert.

Das Outsourcing begann mit technologisch leicht herzustellenden Produkten wie Textilien. Daher gilt die Kompetenz zur Integration und zum Management von Personal als ein zentrales Erfolgskriterium. Das Markttestverfahren stellt ökonomische Kriterien bereit, die als Grundlage für Outsourcing- aber auch Insourcing-Entscheidungen dienen können. Beim Outtasking übernehmen externe Dienstleister einzelne Aufgaben. Unternehmen die Prozesskontrolle wie Personalverantwortung oder Assets. Beim Selective Outsourcing werden spezielle Teile eines Bereiches an ein Drittunternehmen vergeben. Das primäre Ziel ist meist nicht Kosteneinsparung, sondern etwa die Kompensation mangelnden Wissens oder mangelnder kritischer Masse im Unternehmen.

Beim Transitional Outsourcing überträgt ein Unternehmen einen Prozess während eines Technologiewechsels an einen Dienstleister mit Kompetenzen in der Ist- und zugleich in der Ziel-Technologie. Unternehmensbereich ausgelagert, beispielsweise übergibt ein Unternehmen die EDV an einen IT-Dienstleister für eine Vertragslaufzeit von 10 Jahren. Teile der betroffenen Belegschaft in das Drittunternehmen. Die End of Life-Fertigung ist eine spezielle Form des Outsourcings. Hier werden Produkte, die sich am Ende ihres Lebenszyklus befinden und daher nur noch in kleineren Stückzahlen gefertigt werden, an Produktionsdienstleister übergeben. Diese übernehmen in diesem Stadium des Produktlebenszyklus, d.

ERP, CRM, MS Office, E-Mail etc. Datacenter den Unternehmen an ihrem Standort zur Verfügung gestellt. Seit einigen Jahren wird der Begriff Cloud Computing als eine weitere Evolution des Outsourcings definiert. Soweit also kein essentieller Unterschied zum klassischen IT Outsourcing.

Transformational Outsourcing meint die integrale Verbindung von Business Consulting und Outsourcing. Methoden reorganisiert und dann entweder betrieben oder rücküberführt. Next Generation Outsourcing zielt auf eine durchgängige Trennung zwischen den Geschäftsprozessen der Fachbereiche und der Unterstützung dieser durch IT-Leistungen bzw. Beim Business Process Outsourcing geht ein ganzer Unternehmensprozess an ein Drittunternehmen. KPO-Dienstleister beschäftigen Mitarbeiter mit speziellen Kenntnissen und genauem Wissen einer bestimmten Domäne, Technologie oder Branche. Das Expertenwissen und die hochwertige Ausbildung der Mitarbeiter stellen den wesentlichen Unterschied zum Business Process Outsourcing dar.

Dies ist streng genommen falsch, da es sich um zwei unterschiedliche, nicht zwangsläufig aufeinanderfolgende Schritte handelt. Bei Managed Services werden Leistungen, die dem Informations- oder Kommunikationsbereich zugeordnet werden, für einen fest definierten Zeitraum von einem spezialisierten Anbieter über einen Rahmenvertrag bereitgestellt. Die im Vorfeld definierten Leistungen können dann vom Kunden zu jeder Zeit nach Bedarf abgerufen werden. Beim On Site Management handelt es sich um die Übernahme der Funktion einer Abteilung oder eines Betriebsteils des Kundenbetriebes in den Räumen des Kunden durch einen externen Dienstleister unter teilweiser oder vollständiger Beibehaltung der vorhandenen Ressourcen. Personal des Kundenbetriebes im Einsatz bleiben. Abteilung aus dem Betrieb ausgegliedert, sondern vorrangig die Organisation ggf.

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