Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Bereits als Kind will Steiner erste Erfahrungen mit Hellsichtigkeit gehabt haben. So habe er im Alter von sieben Jahren in einer Vision seine Tante friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit PDF, die fast zeitgleich an einem weiter entfernten Ort Selbstmord begangen hatte.


Författare: Rudolf Steiner.

Ausführungen über Nietzsches Charakter, seine Entwicklung und den von ihm entwickelten Typus des «Übermenschen» sowie zwei Arbeiten über Nietzsche und die Psychopathologie. Mit einem Register der Erwähnungen Nietzsches in Steiners Werk und einer Liste der Nietzsche-Literatur in Steiners Bibliothek.

Nach dem Besuch der Realschule Wiener Neustadt konnte Steiner dank eines Stipendiums von 1879 bis 1883 an der Technischen Hochschule in Wien studieren. Seine Studienfächer waren Mathematik und Naturwissenschaften mit dem Ziel des Lehramts an Realschulen. Von 1882 bis 1897 war Steiner Herausgeber der naturwissenschaftlichen Schriften Johann Wolfgang von Goethes. Daneben gab Steiner auch die Werke des Philosophen Arthur Schopenhauer und des Dichters Jean Paul heraus.

Für mehrere Lexika verfasste er Beiträge zu naturwissenschaftlichen Themen. Zeitweilig war er auch Redakteur der in Wien erscheinenden Deutschen Wochenschrift. Steiner publizierte sie 1918 in überarbeiteter Fassung erneut und bezeichnete sie auch im Alter noch als sein Hauptwerk. Seine Erkenntnistheorie, die er in der Auseinandersetzung mit Goethes naturwissenschaftlichen Schriften entwickelt hatte, nahm in Anlehnung an den Deutschen Idealismus und namentlich an Johann Gottlieb Fichte ihren Ausgangspunkt im erkennenden Subjekt. Konsequenzen aus seiner monistischen Weltsicht zog.

Der Monismus lehrt uns die ausnahmslose Geltung der ewigen, ehernen, großen Gesetze im ganzen Universum. Damit zertrümmert derselbe aber zugleich die drei großen Zentral-Dogmen der bisherigen dualistischen Philosophie, den persönlichen Gott, die Unsterblichkeit der Seele und die Freiheit des Willens. Steiners Verhältnis zu Haeckel war bei aller ostentativen Parteinahme durchaus zwiespältig. Freiheitsphilosophie, mit welcher er eng an Friedrich Nietzsche und Max Stirner anschloss. Nichts ist wahr, alles ist erlaubt. Daß diese Sätze die Empfindungen einer vornehmen, einer Herrennatur zum Ausdruck bringen, die sich die Erlaubnis, frei, nach ihren eigenen Gesetzen zu leben, durch keine Rücksicht auf ewige Wahrheiten und Vorschriften der Moral verkümmern lassen will, fühlen diejenigen Menschen nicht, die, ihrer Art nach, zur Unterwürfigkeit geeignet sind.

Steiner bewunderte den autoritäts- und wahrheitskritischen Gestus radikaler Denker wie Nietzsche und Stirner. Bei Stirner gefiel ihm die Überhöhung des Individuums. Diese Kampfansage an jede vorgegebene Wahrheit und Autorität verband Steiner mit Stirner und Nietzsche. An Gottes Stelle den freien Menschen!

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