Friede als Ernstfall PDF

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Författare: Johannes Rau.
Unter dem programmatischen Titel "Friede als Ernstfall" vereint dieser Band zentrale Ansprachen und Artikel des Staatsoberhauptes aus den Jahren 1998 – 2000.
»Von Gustav Heinemann stammt der Satz: ,Nicht der Krieg ist der Ernstfall, der Friede ist der Ernstfall, in dem wir uns alle zu bewähren haben, weil es hinter dem Frieden keine Existenz mehr gibt.’«
Gustav Heinemann hat dies zu einem Zeitpunkt gesagt, als die Verhütung des Atomkriegs zwischen Ost und West die oberste Maxime der Sicherheitspolitik geworden war. Vor über zehn Jahren ist der Ost-West-Konflikt von der Bühne der Geschichte verschwunden.
Sicherheit in Europa wird heute weniger durch Machtansprüche einzelner Staaten bedroht als vielmehr durch das Anfachen von Gruppenantagonismen in einzelnen Staaten. Die sogenannten neuen Sicherheitsrisiken sind mit den klassisch-militärischen Mitteln der Sicherheitspolitik nicht mehr erfaßbar: Darum gilt Gustav Heinemanns Satz heute in einem noch viel umfassenderen Sinn: »Heute steht in Europa die positiv definierte Aufgabe der Friedensgestaltung auf der Tagesordnung. Heute ist der Friede zum Ernstfall geworden.«
(Johannes Rau)

Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten daher möglicherweise demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Die Behandlung der Sudetendeutschen, mit 3,3 Millionen Menschen die größte der Minderheiten im neu geschaffenen Vielvölkerstaat der tschechoslowakischen Republik, war umstritten. Reaktion auf das Verbot der Deutschen Nationalpartei und der Deutschen Nationalsozialistischen Arbeiterpartei durch tschechische Behörden. Damit waren zwei der fünf deutschen Parteien verboten worden, die in der Nationalversammlung der Tschechoslowakei vertreten waren. Die Sudetendeutschen sahen sich nun nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch benachteiligt. Im Februar 1938 nahm die SdP Kontakte zur katholisch-klerikaler Slowakischen Volkspartei Andrej Hlinkas auf, mit der sie ideologisch zwar nichts gemein hatte, doch einte beide Parteien die Abneigung gegen tschechische Zentralisierungstendenzen.

Die vorerst internen Spannungen gerieten immer mehr in den Sog der Macht- und Expansionspolitik des nationalsozialistischen Deutschen Reichs und gefährdeten insofern die Macht- und Sicherheitsinteressen insbesondere der Großmächte Frankreich und Großbritannien. In Adolf Hitlers militärischem Kalkül stellte die kleine, aber gut gerüstete und zusätzlich durch den seit 1935 erbauten Grenzwall geschützte Tschechoslowakei eine gefährliche und letztlich unannehmbare Rückenbedrohung bei einem Krieg gegen die westlichen Großmächte dar. Die Tschechoslowakei war als Mitglied der Kleinen Entente und durch den französisch-tschechoslowakischen Vertrag vom 24. Sofort war klar, was das nächste Ziel der deutschen Außenpolitik werden sollte. Der französische Botschafter in Berlin André François-Poncet meldete am 24.

März 1938 nach Paris, das NS-Regime sei nun entschlossen, über kurz oder lang eine Lösung für das Sudetenproblem zu finden. Die Konsultationen, zu denen Daladier, der nach dem Scheitern der Volksfront kurz zuvor Ministerpräsident geworden war, mit dem neuen Außenminister Georges Bonnet am 28. April 1938 nach London reiste, erwiesen sich als unbefriedigend. Auf einer durch die Hoßbach-Niederschrift überlieferten Konferenz mit den Spitzen der Wehrmacht und des Außenministeriums entfaltete Hitler am 5. November 1937 seinen langfristigen Plan einer gewaltsamen Expansion Deutschlands in Europa. Zu den ersten Zielen erklärte er Österreich und die Tschechoslowakei, die er dem Deutschen Reich eingliedern wollte.

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