Fotografiert und Gesammelt PDF

Der wissenschaftliche Artname nidulans bedeutet übigens „ein Nestchen bauend“. Mitten in Frankfurt am Main, in einem Pflanztopf fotografiert und Gesammelt PDF Bambus vor einem Wohnhaus, wurde dieser hübsche Pilz gefunden. Da er für einen Schirmling der Gattung Lepiota gehalten wurde, blieb er lange unbestimmt.


Författare: .
Es ist ein einzigartiges Gemisch von über vierzig Künstlern, die Ingeborg Sello (1916-1982) mit ihrem Fotoapparat einfing, den Horst Janssen liebevoll „auch eine
Art Hotel“ nannte. Berühmtheiten aus aller Welt kamen zu ihr ins Atelier, das sie 1948 nahe dem Hamburger Hauptbahnhof eröffnet hatte, oder sie traf die Künstler in der „Galerie der Jugend“, die sie mit ihrem Ehemann Gottfried Sello von 1945 bis 1951 im
Dach des Finanzamtes führte. Internationale Gäste der Hansestadt wie Carl Hofer, Erich Heckel, Oskar Kokoschka, Joan Miró, Max Ernst auf der einen Seite, auf der anderen die Hamburger Kunstszene mit der in der NS-Zeit verfolgten Hamburgischen
Sezession: Fritz Kronenberg, Karl Kluth, Ivo Hauptmann, Hubertus Graf Merveldt, Rolf
Nesch, Edwin Scharff, Fritz Flinte, Eduard Bargheer.

Auf den ersten Blick könnte man an den Roten Gitterling Clathrus ruber denken, aber mit dem hier abgebildeten Pilz haben wir es mit einem Exoten zu tun, den wir in Thailand gefunden und fotografiert haben. Einen deutschen Namen haben wir nicht für ihn, mit seinem wissenschaftlichen heißt er Colus hirudinosus. Wie andere Neomyzeten könnte er eines Tages auch bei uns auftauchen. Bis in den europäischen Mittelmeerraum hat er es schon geschafft. Genau genommen sind sie keine Pilze, sondern amöbenartige einzellige Lebewesen, die sich kriechend fortbewegen und wie Tiere fressen. In ihrem letzten Lebensstadium verwandeln sie sich in sporenbildende Fruchtkörper, um sich wie Pilze fortzupflanzen. Ihre erstaunliche Schönheit erschließt sich dem Betrachter meist erst mit Hilfe einer Lupe.

Rostpilz darauf entdeckt, kann diesem gleich einen Namen geben: es ist der Kronenrost Puccinia coronata. Seine Schönheit ist allerdings nur mit der Lupe zu erfassen. Hinweis hinzugefügt, dass es sich nicht um einen Speisepilz handelt. Auch Spaltlippen eignen sich nicht für die Küche.

Der Name ist eigentlich schon eine gute Beschreibung der winzigen Fruchtkörper, die zum Beispiel Schilfstängel oder Kiefern- und Fichtennadeln besiedeln. Eine Vielzahl von winzigen Pilzchen, überwiegend Ascomyzeten, sind auf Brennnesselstängeln zu entdecken. Bei dem hier gezeigten Flachkeulchen handelt es sich um eine Art, die aufgrund ihrer Form und des speziellen Substrats, auf dem sie wächst, schnell und sicher zu identifizieren ist. Es handelt sich um Acrospermum compressum. Eine sehr seltene Pilzart  – Podoscypha multizonata –  wurde am 12. Sein deutscher Name „Gezonter Büschelwärzling“ lässt nichts von seiner Schönheit erahnen. Wir haben an drei Standorten insgesamt zehn  Exemplare entdeckt, die größten hatten gut 20 cm Durchmesser.

Es lohnt sich manchmal, sich zu bücken, auch wenn es kein Speisepilz ist, der unsere Aufmerksamkeit verdient. Gerade unter den kleinen und winzigen Arten gibt es viele hübsche, wie zum Beispiel der Scheibchentintling Parasola plicatilis, den man oft an Waldwegrändern sieht, oder der Eintags-Tintling Coprinopsis patouillardii, den ich in Thailand fotografiert habe. Fund des Tages bei unserer Kühkopf-Exkursion am 22. Mindestens 10 Exemplare wuchsen zwischen Moos und diversen Pflanzen auf einem morschen Eichenstamm. Umso mehr erstaunt es, was häufig als Ausbeute von Pilzsammlern in Körben oder gar Plastiktüten nach Hause getragen wird.

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