Fest im Glauben – stark im Leben PDF

Aber warum hält die katholische Kirche weiterhin an der überragenden Rolle von Maria fest? Hat die Kirche kein Interesse an fest im Glauben – stark im Leben PDF Ökumene? Oder ist die Kirche zu sehr auf ihre Dogmen fixiert?


Författare: Birgit Schilling.
Viele Christen erleben eine Diskrepanz zwischen dem, wie die Bibel das Leben eines kraftvollen Jesusnachfolgers darstellt, und ihrer eigenen Realität. Entmutigt oder verbittert gewöhnen sie sich an den Status Quo – aber muss das so sein? Birgit Schilling ist überzeugt: Nein! Reife ist nicht nur ein frommer Wunsch! Authentisch und klar zeigt sie mit vielen Beispielen aus ihrem eigenen Leben, wie man als Christ ein starkes Leben führen und einen festen Glauben haben kann. Dazu gehört u. a. eine klare Vision, starke Vorbilder, viel Training und gute Beziehungen. Viele Vorschläge für die konkrete Umsetzung helfen dabei, das Geschriebene einzuüben. Eine absolut notwendige Lektüre für jeden Christen!

Die Antwort ist überraschend und einfach: Wer Maria auf eine Funktion reduziert, verändert unser Gottesbild – dramatisch! Schauen wir erst einmal in die Bibel. Maria wird dort zwar nicht häufig erwähnt – aber es ist keineswegs so, dass Maria im Neuen Testament nur eine Randfigur ist. Die Bibel macht Aussagen von enormen Gewicht über Maria. In der Bibel wird übrigens Maria immer „Mariam“ genannt – mit der einzigen Ausnahme in Lk 2, 19. Lukas und Matthäus die Sicht auf Jesus aus und nehmen auch die Kindheit Jesu mit in den Blick – und damit Maria. Gal 4, 4: Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen.

Zwar nennt er Maria nicht beim Namen, aber seine Aussage ist theologisch bedeutsam. Demnach wäre Maria bereits zu Lebzeiten zum festen Bestandteil des Gottesdienstes oder der Verkündigung geworden – und das schon innerhalb der ersten 15 Jahre nach Tod und Auferstehung Jesu. Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab.

Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und sind nicht Jakobus, Josef, Simon und Judas seine Brüder? Leben nicht alle seine Schwestern unter uns? Woher also hat er das alles? Ist das nicht der Sohn Josefs? Gerade, weil sich die Stellen so sehr ähneln, fallen die Unterschiede auf.

Markus erwähnt Josef kein einziges Mal in seinem ganzem Evangelium! Matthäus ihn als den Sohn des Zimmermann und Lukas als den Sohn Josefs bezeichnet. Gerade, weil Markus Josef niemals nennt, erstaunt die Erwähnung Mariens. Wie Matthäus und Lukas zeigen, ist es üblich, den Vater zu nennen. Gut – wenn Markus kein Interesse an den Eltern hat, mag er Josef weglassen.

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