Führer der Unschlüssigen PDF

Beschneidung von Jungen und Mädchen aus führer der Unschlüssigen PDF Gründen Das Kölner Urteil, die gesellschaftliche Diskussion und die juristische Entwicklung. Moses Maimonides zur Beschneidung Moses Maimonides ist wahrscheinlich der bedeutendste Gelehrte des Judentums. Es ist davon auszugehen, dass jeder Religionsvertreter und -gelehrte gerade diese Texte zur Beschneidung kennt.


Författare: Moses Maimonides.
Im Vordergrund dieses philosophisch-theologischen Werkes von Maimonides (1135-1204) steht die Frage nach dem Verhältnis von griechischer Philosophie und jüdischem Gesetz. Es gilt als das rationalistischste Buch der sogenannten jüdischen Aufklärung.

Sie kennen die Motivation, den objektiven Schaden, den Schmerz sowie die Todesopfer und die Verstümmelungen, die seit Jahrtausenden aus der Beschneidung resultieren und sie kennen den Vergleich mit anderen Körperverletzungen. Führer der Unschlüssigen, Drittes Buch, Kapitel 49, S. Und ebenso hat, wie ich glaube, die Beschneidung nebst anderen Gründen auch noch den, die geschlechtliche Lust zu verringern und dieses Organ möglichst zu schwächen, so daß es diese Handlung selten vollziehe und möglichst ruhen lasse. Dieses Gebot ist aber keineswegs dazu gegeben, um einen Defekt der Erschaffung, sondern um eine Mangelhaftigkeit der Sitten zu verbessern. Daß aber die Beschneidung die Erektionskraft schwächt und manchmal die Sinnenlust vermindert, ist eine unanfechtbare Tatsache.

Denn ohne Zweifel wird das Organ schwächer, wenn sofort im Beginne seiner Erschaffung das zu ihm gehörende Blut vergossen und seine Hülle weggenommen wird. Dies ist meiner Meinung nach der wichtigste Grund der Beschneidung. Die Beschneidung hat aber noch eine andere, durchaus notwendige Begründung, nämlich daß alle Bekenner dieses Glaubens, des Glaubens an die Einheit Gottes, ein gemeinsames körperliches Zeichen haben sollen, das ihre Zusammengehörigkeit bezeugt, damit niemand, der nicht zu ihnen gehört, nämlich ein Ausländer, sich als einen der ihrigen ausgebe. Denn zuweilen tut dies jemand, um einen Vorteil zu erlangen oder um den Religionsbekennern in tückischer Weise nachzustellen. Allein diese Handlung, nämlich die Beschneidung, vollzieht jemand an sich und seinen Kindern nur aus wahrer Gläubigkeit.

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