Erwachsenenbildung in Schweden PDF

This page uses frames, but your browser doesn’t support them. Das Bildungssystem in Finnland wird durch ein Schulgesetz erwachsenenbildung in Schweden PDF in Verordnungen festgehalten. Die Regierung beschließt die nationalen Ziele und Stundentafeln. Besonders hervorzuheben ist die niedrige Analphabetenrate in Finnland.


Författare: Julia Steffl.
Nach dem sog. PISA-Schock richtet man in Bildungsfragen in Deutschland gerne den Blick hinauf zu den skandinavischen Spitzenreitern.
Dieses Buch zeigt die Strukturen der Erwachsenenbildung in Schweden auf und fokussiert dabei deren Rolle bei der Integration von MigrantInnen. Um die Praxis und deren integrativen aber auch sozialarbeiterischen Züge zu beleuchten, werden eine staatliche sowie eine nichtstaatliche Bildungsinstitution herangezogen.
Schließlich wird der Bogen zur Erwachsenenbildung in Deutschland gespannt. Nach einer Kurzdarstellung der deutschen Integrationskurse wird diskutiert, ob es Elemente in der schwedischen Bildungsarbeit mit ausländischen MitbürgerInnen gibt, die in Deutschland sinnvollerweise implementiert werden sollten.
Das Buch soll einen Beitrag leisten, den Blick über die Grenzen zu wagen und sich Anregungen aus dem Ausland zu holen. Es richtet sich deshalb gleichermaßen an PolitikerInnen, PädagogInnen, SozialpädagogInnen und ErziehungswissenschaftlerInnen sowie an alle, die in der Erwachsenenbildungsarbeit tätig und an einer gelingenden Integration der ausländischen MitbürgerInnen interessiert sind.

In Finnland besteht seit 1921 eine allgemeine Lernpflicht. 1968 entschied sich die parlamentarische Mehrheit für ein integriertes Schulsystem. Zwischen 1972 und 1977 wurden Einheits- bzw. Durch die Einführung der neuen Lehrpläne 1994 wurde die Verantwortlichkeit der Kommunen und Schulen gestärkt. Kritiker wiesen darauf hin, dass sich der finnische Erfolg zu einem guten Teil allein dadurch erklärt, dass es in Finnland im Vergleich zu den meisten europäischen Ländern nur wenig Einwanderung gibt.

Anzahl der Publikationen, Anzahl der Nobelpreisträger usw. Spitzenplätze für den Kleinstaat Finnland bisher unerreichbar gewesen. Die bestplatzierte finnische Universität ist regelmäßig die Universität Helsinki. Ein zentrales Ziel ist es, die Bildungsmöglichkeiten für alle Bürger, unabhängig von Alter, Wohnort, wirtschaftlicher Situation, Geschlecht oder Muttersprache, zu gewährleisten. Im November 2016 berichteten die Medien von einem Vorhaben der Bildungsbehörde und anderer Bildungsexperten, bis zum Jahr 2020 den bisherigen Fächerkanon abzuschaffen und durch einen an Phänomenen orientierten fächerübergreifenden Unterricht abzulösen. Zunächst soll das neue System vor allem mit über-16-Jährigen Schülern erprobt werden, projektweise auch mit jüngeren.

Pro Jahr und Schüler investieren die Finnen im Primarbereich knapp 5. In Finnland gibt es etwa 4000 Schulen mit insgesamt etwa 580. An den finnischen Universitäten studieren etwa 150. An den finnischen Fachhochschulen sind es etwa 114. Jedes finnische Kind hat bis zum Alter von drei Jahren Anspruch auf einen Kinderkrippenplatz.

Eltern, die ihre Kinder selbst zu Hause betreuen, werden dafür finanziell belohnt. Für die Betreuung von Kindern stehen von Geburt bis zum 6. Seit 1999 wird die Einheitsschule nicht mehr in sechs Unter- und drei Oberstufenklassen eingeteilt. Nach dem Ende der Schulpflicht bestehen im Wesentlichen zwei Bildungswege. In der allgemeinbildenden Sekundarstufe II werden die Schüler nach einer Aufnahmeprüfung drei weitere Jahre unterrichtet und in einem Kurssystem bis zum Abitur geführt.

Man kann allerdings auch zwischen zwei und vier Jahren dafür in Anspruch nehmen. Der Weg der berufsbildenden Sekundarstufe II kann im Rahmen einer Berufsausbildung oder einer Lehre absolviert werden. In sieben verschiedenen Sektoren werden Berufsqualifikationen angeboten. Jede Berufsausbildung umfasst mindestens 20 Studienwochen Ausbildung am Arbeitsplatz sowie Kurse in den Kernfächern sowie Wahlfächer. Träger der beruflichen Bildung sind 55 Gemeinden, 70 Verbände, 95 private Gesellschaften und Stiftungen sowie fünf berufliche Sonderschulen. Charakteristisch für das finnische Berufsausbildungssystem sind neben der theoretischen Ausbildung Abschnitte in eigenen Werkstätten sowie ein Werkspraktikum. Das finnische Hochschulsystem besteht aus zwei parallelen Sektoren: den Universitäten und den Fachhochschulen.

Die Dauer eines Studiums beläuft sich auf etwa vier bis fünf Jahre. Universitäten liegt der Schwerpunkt auf der wissenschaftlichen Forschung und Lehre. Das Gebäude wurde von Alvar Aalto entworfen. Das Universitätswesen bildet die älteste Tradition der Ausbildungsgeschichte Finnlands. Die Universitäten beruhen auf der Freiheit der Wissenschaften und der Autonomie.

Universitäten sind zur Wahrung der gleichen Studienmöglichkeiten über das ganze Land verteilt. Eigene Universitäten oder Zweigstellen anderer Universitäten gibt es u. Das Fachhochschulwesen ist relativ jung in Finnland. Erst in den 1990er Jahren wurde es geschaffen. Voraussetzung für ein Studium an einer Fachhochschule ist das Abitur oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Im Gegensatz zu den Universitäten befinden sich die Fachhochschulen nicht im staatlichen Besitz, sondern werden von den Kommunen oder privaten Institutionen getragen.

Bildungspolitisches Ziel ist es, dass ein immer größer werdender Anteil der Bevölkerung einen höheren Ausbildungsabschluss absolviert. Gleichzeitig werden immer mehr Ausbildungen als Studium deklariert, z. Da das Ausbildungsniveau der älteren Bevölkerung niedriger ist als das der jüngeren, nahm in den vergangenen zwanzig Jahren die Erwachsenenbildung in der finnischen Bildungspolitik einen wichtigen Stellenwert ein. Das Interesse an diesem Angebot ist groß. Jährlich nehmen etwa eine Million Menschen aus eigenem Antrieb an den organisierten Kursen für Erwachsene teil. Annette Frühwacht: Bildungsstandards in der Grundschule.

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