Erobere dein Leben zurück PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Mahavira, der Gründer des Jainismus, radikalisierte Ahimsa um 550 v. Lebensform: Der menschliche Geist könne das Karma durch radikale Askese zum Erlöschen bringen, indem er keine Lebewesen töte, nicht einmal kleinste und schädliche, und jedem Wesen in Not helfe, erobere dein Leben zurück PDF und wie er kann.


Författare: Sigrid Engelbrecht.
Immer wiederkehrenden Gedankenschleifen und Grübeleien. Hätte ich doch bloß und wäre ich nur … Wir möchten so gerne loslassen und weitermachen, weil wir ja wissen, dass sie uns nicht guttun, sondern nur blockieren und lähmen. Aber wie nur? Die Loslass-Expertin Sigrid Engelbrecht bietet erprobte Techniken und einfache Methoden, wie wir unsere Gedanken wieder ins Hier und Jetzt lenken und zu uns selbst finden. Schluss mit durchgrübelten Nächten und zermürbenden Gefühlen. Wir können den Ballast abwerfen und die Leichtigkeit zurückgewinnen.

Mitgefühl des Gottes Rama, einer Inkarnation Vishnus, mit seinen Widersachern in vielen Legenden und Anekdoten. So habe er einen entwaffneten Gegner nicht getötet und ihm so bewaffnete Wiederkehr ermöglicht. Gandhi verstand Ahimsa als unbedingten Verzicht auf negative Taten und Gedanken gegenüber feindlichen Menschen und tätige Sorge für ihr Wohlergehen. In seiner positiven Form bedeutet Ahimsa die umfassendste Liebe, die größte Wohltätigkeit.

Wenn ich Ahimsa befolge, muss ich meinen Feind oder einen Fremden so lieben, wie ich meinen falsch handelnden Vater oder Sohn lieben würde. Dieses aktive Nichtverletzen schließt notwendig Wahrheit und Furchtlosigkeit ein. Im Gegenteil, die Liebe als aktive Qualität von Ahimsa verlangt, dem Übeltäter zu widerstehen, indem man sich von ihm lossagt, mag es ihn auch beleidigen oder seelisch oder körperlich treffen. In Liebe wurzelnder Gewaltverzicht sei keine Apathie oder Hilflosigkeit gegenüber Fehlverhalten, sondern biete eine wirksamere Abhilfe dafür an als grobe Gewalt.

Der hinduistische Philosoph Aurobindo Ghose kritisierte um 1906 Gandhis Konzept: Hass und Feindschaft durch Liebe zu überwinden sei nur Einzelnen, nicht der Masse möglich. Von Massen zu verlangen, ihre Feinde oder Unterdrücker zu lieben, ignoriere die menschliche Natur. Nach der Bhagavad Gita seien Kampf und Aggression für ein gerechtes Ziel eine moralische Pflicht. Dagegen deutete Gandhi die Rahmenhandlung der Gita, die er bis 1926 in seine Heimatsprache Gujarati übersetzte, als Allegorie des innerseelischen Kampfes zwischen Gut und Böse. Sie lehre nicht den Krieg, sondern dessen Vergeblichkeit. Ihr Konzept des vollkommenen Menschen widerspreche allen Regeln der Kriegskunst.

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